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Bentota Tag 4.

[11.09.17 / 23:59] Bentota Tag 4. Vormittag: ich bleibe im Schatten, der Pool ist für mich die nächsten Tage tabu.
Mittag: das mitgebrachte Buch weiterlesen im Zimmer.
Nachmittag: mit dem Tuk-Tuk zu einer Shoppingtour nach Aluthgama. Ein Laden mit Holzschnitzkunst und angeschlossenem Juwelier ... ich betrachte (wie magisch angezogen) den Gold- und Silberschmuck mit den eingearbeiteten Edelsteinen - aber eigentlich will ich doch nur ein kleines Holzkistchen für meinen Schmuck zu Hause kaufen. Der Verkäufer zeigt mir ein Exemplar aus Tamarindenholz in dem auch garantiert ein Armband reinpaßt (er führt es mir vor). Ich bin überzeugt und will es kaufen ... Kreditkarte "declined". Passiert mir auch auf jeder Reise, einmal im Ausland teuer eingekauft und danach ist die Plastikkarte gesperrt und wertlos, zum Glück habe ich für solche Notfälle noch eine zweite Karte (die mir eigentlich gar nicht gehört) zur Verfügung. Weiter in einen nächsten kleinen Schuhladen (der Tuk-Tuk-Fahrer weiß schon wo) und ein paar einfache und feminine Leder-Flip-Flops in meiner Größe in Auftrag geben.
Weiterer Verlauf des Nachmittags: kurz zurück ins Hotel, das Buch weiterlesen - und dann Aluthgama Shoppingtour Teil 2 mit einem anderen Tuk-Tuk-Fahrer. Etwas in den Kleiderläden nach Batiksachen stöbern ... leider nichts Passendes gefunden - zurück ins Hotel.
Abend: Abendessen mit Menükarte (diesmal wegen zu wenig Gäste kein Buffet), auf meinen Wunsch hin endlich scharf. Das Wetter blieb den ganzen Tag lang trocken, kein Regen, nur Wechsel aus Sonne und Wolken am Himmel.

[10.09.17 / 23:59] Bentota Tag 3. Vormittag: Strand und Meerwasser. Ein ziemlich hoher Wellengang mit gefährlicher Unterströmung, mal stehe ich nur mit den Füßen im Wasser und im nächsten Moment schon mit beiden Beinen fast bis zur Hüfte.
Nach meinem Versuch etwas naß zu werden, gehe ich wieder zurück zur Strandbar und lege mich auf die Liegen unter dem Schatten der Palmen. Eingecremt habe ich vorher nur mein Gesicht und etwas den Oberkörper - was soll schon passieren so nah am Äquator und auch noch im Schatten? (Späterer Sarkasmus der Autorin.) Die "Jungle Dogs" (wilde, freilaufende Hunde) im Umkreis der Strandbar machen das auch so und legen sich irgendwo in den Schatten.
12:00 Uhr, die Sonne steht eindrucksvoll im Zenit und wirft kaum einen Schatten (überprüft mit einer Wasserflasche auf dem kleinen Holztisch neben der Strandliege), ich mache einen kleinen Rundgang am Strand in der Nähe des Warahena Beach Hotel (damit die weißen Beine braun werden) ... was soll schon passieren? Nur 20 Minuten, ich habe ja das Gesicht und die Schultern eingecremt (der Leser erahnt es bereits).
Nachmittag: etwas auf der Terrasse des Hotelzimmers (im Schatten) ein Buch lesen, Tee trinken und den Empfang des WLANs des Hotels ausprobieren. Den Nachmittag entwickelt sich ein schmerzhafter, roter Sonnenbrand an allen Stellen meines Körpers, die ich nicht eingecremt (LSF 20) habe - also meine vordere Körperseite (die auf der Liege der Sonne zugewandt war) und alles ab Ausschnitt abwärts. Nur mein Gesicht, die Schultern und das Dekolleté bleiben verschont (man kann genau erkennen, wo ich mich eingecremt habe, und wo nicht). Ein richtiger Bikini-Sonnenbrand mit genauer Abzeichnung des Bandeau-Oberteils. Die Füße und die Knie hat es besonders schwer getroffen ... als der Schatten auf den Strandliegen unter den Palmen sich immer weiter zurückgezogen hat und ich nicht mehr ausweichen konnte. Zum Glück habe ich von meiner letzten Reise nach Tel Aviv das Aloe-Vera-Gel dabei und bin vorbereitet. Etwas Brandsalbe und die richtigen Aloe-Vera-Pflanzen im Garten des Hotels, die mir netterweise vom Personal zur Verfügung gestellt werden, komplettieren meine kleine Sonnenbrand-Notfall-Reiseapotheke ... Hauptsache das Gesicht hat es nicht erwischt, alles andere kann ich weiterhin mit langer Kleidung abdecken.
Wahrscheinlich der einzige Tag, an dem es richtig sonnig ist, mit blauen Himmel und nur ein paar Schleierwolken ... wo sind die tiefdunklen Regenwolken, auf die ich mich jeden Tag immer so gefreut habe? Wenigstens das Abendessen ist diesmal leicht scharf.

[09.09.17 / 23:59] Bentota Tag 2. Vormittag: mit dem Tuk-Tuk nach Aluthgama, Besuch der Buddha-Statue und des Tempels mit dem örtlichen Bodhi-Baum daneben ... endlich mal einen Tempelelefanten fotografieren. Danach Weiterfahrt zu einem kleinen Kräutergarten mit etwas günstigerer Ayurveda-Medizin im Verkaufsangebot.
Das Wetter bleibt wechselhaft zwischen mal Wolken, mal Sonne. Den Mittag verbringe ich noch am Pool, den Nachmittag bin ich wieder am Strand - mit dabei meine Fotokamera ... um die Selfie-Funktion mit dem umgeklappten Bildschirm im Schatten der Strandbar auszuprobieren. Im Bikini laufe ich dann danach ein paar Meter am Strand entlang, die Sonne vermischt sich mit dunkleren Wolken.
Zurück zum Hotel, etwas im Pool baden, duschen (2x, Pooldusche und Zimmerdusche) und danach Abendessen, erst jetzt setzt wieder ein Regenschauer ein (der Kreislauf des äquatorialen, tropischen Klimas - tagsüber verdunsten, Sonne, Wolken, abends Regen).

[08.09.17 / 23:59] Bentota Tag 1. Vormittag: Fahrt von Yale nach Bentota, über eine bemerkenswert schöne Autobahn, finanziert von den Chinesen.
Mittag und Nachmittag: Ankunft im Hotel Bentota Village, welches vorher gebucht wurde für den extra Strandurlaub nach der mehrtägigen Rundreise durch Sri Lanka, Abschied von der kleinen Reisegruppe und dem Reiseleiter. Im Hotel erstmal einen schwarzen Tee und einen Salat bestellen, das Wetter bleibt weiterhin bedeckt.
Nachmittag: mit dem hoteleigenen Tuk-Tuk-Shuttleservice zum Strand (alleinstehende Frauen sollen da ja bloß nicht zu Fuß gehen, jederzeit könnte ein fremder Kerl aus dem nächsten Gebüsch springen und die schutzlose Frau anquatschen, zwecks Abwerbung zu einem anderen Restaurant, Hotel, Schmuck- und Antiquitätenladen usw.). Ich habe mich für den Strand umgezogen, Beachwear - mein langer, schwarzer, italienischer Faltenrock (weht schön im Wind) + meine grüne Stricktunika + mein schwarzer Bandeau-Bikini. Das Wetter am fast menschenleeren Strand: Regenwolken am Horizont.
Mit dem Tuk-Tuk zurück zum Hotel, einmal richtig schwimmen (mit meinen Bikini) im Swimming Pool (bei leichten Nieselregen) - es ist nur ein kleines Hotel und so viele Gäste sind da nicht, die mich irgendwie dabei beobachten könnten (speziell mein "Problem" in der Bikinizone weiter unten ... bald ist es weg). Später Abendessen im Hotel, leider nicht so große landestypische Auswahl am Buffet (Nebensaison und wirklich wenig Gäste) und überhaupt nicht scharf (jedenfalls nicht als "Chilihead").

[07.09.17 / 23:59] Nuwara Eliya - Yale. Vormittag: Fahrt auf den Serpentinen abwärts, vom Hochland ins Tiefland, vorbei an einer Teeplantage mit Teepflückerinnen, einem sehr hohen Wasserfall und immer wieder Panoramablicke auf die "Highlands". Tiefstehende Wolken, Dunst zwischen den Bäumen und den Tälern und immer noch dieser ununterbrochene, leichte Regen. Erst gegen Mittag, als wir wieder das Tiefland erreichen, wird es wieder etwas wärmer und es hört auf zu regnen (das Wetter bleibt aber leicht dunstig).
Nachmittag: Weiterfahrt zur Jeepsafari im Yale Nationalpark, der erste Elefant begegnet uns schon auf dem Hinweg an der Straße. Vorsichtig vorbeifahren, wer in Sri Lanka Elefanten tötet oder lebensgefährlich verletzt, kommt für mindestens 20 Jahre ins Gefängnis ... finde ich gut, daß Elefanten hier so ein Menschenrecht haben.
Am Eingang des Nationalparks, Umstieg auf die Jeeps mit Anbau/Extra-Sitze für die Besucher auf der Ladefläche. Welche Tiere gibt es auf so einer Tour zu sehen? Warane, Wasserbüffel, Affen auf einem Felsen in einem ausgetrockneten Fluß (die "Affenkolonie"), Rehe/Hirsche, diverse Vögel - und Leoparden.
Nach einem kurzen Halt am Stausee, steigen wir wieder in die Jeeps - die Nachricht geht unter den Fahrern der Jeeps herum, jemand hat irgendwo einen Leopard entdeckt. Wahrscheinlich alle Jeeps des Nationalparks fahren jetzt in diesem Moment zu der einen Stelle im Park, um den Leopard zu suchen - es bildet sich ein riesiger Stau auf der unbefestigten Straße in der Nähe der vermuteten Raubkatze ... an jeder anderen Stelle des Parks ist es jetzt bestimmt richtig schön ruhig und die Tiere haben endlich ihre Ruhe vor den Touristen und den Jeeps. Nicht so der Leopard - dieser ist bestimmt schon längst an dem Gestank der Dieselabgase der vielen Jeeps erstickt oder hat sich zurückgezogen. Die Ranger oder Wildhüter (oder einfach "Guides") an Bord der Geländewagen bleiben optimistisch (der Motor wird endlich abgestellt) und suchen die Gegend ab ... irgendwo soll der Leopard sein, einige der Mitfahrer entdecken ihn. (So ein "psychisches" Ding, wenn man ganz fest daran glaubt? So wie der Yeti und der Bigfoot?) Ich sehe nichts außer hohes Gras, Büsche, Bäume, orangefarbene Termitenhügel. Es folgt noch ein verschwommenes, unscharfes, verzerrtes Foto beim Abfahren - vielleicht ist dieses Fabelwesen genau darauf zu sehen? Leider auch nicht, wie ich später beim Durchsehen der Fotos feststellen werde. Der Ersatz-Akku meiner Kamera hat auch den Geist aufgegeben - die drei schönen Elefanten am Straßenrand kann ich, auf der Weiterfahrt mit dem Minibus, auch nicht mehr aufnehmen.
Abend: Ankunft nach Sonnenuntergang im Hotel Jetwing Yala, nur das Meeresrauschen in der Dunkelheit läßt erahnen, daß wir nicht allzu weit vom Meer und einem Strand entfernt sind. Dieses besondere Rauschen setzt sich auch weiter fort in der Architektur der Hotelzimmer - das Bad gleicht einer riesigen Grotte, durchlüftet von der frischen Meeresbrise. Abendessen auf der Hotelterrasse, die kleine Reisegruppe sind vielleicht die einzigen Gäste des großen 5-Sterne-Hotels in der Nebensaison.

[06.09.17 / 23:59] Kandy - Nuwara Eliya. Vormittag: Besuch zweier Geschäfte in Kandy für Kunsthandwerk - Holzschnitzereien und Seide sowie weitere Textilien. Ich bin auf der Suche nach einem echten Seidentuch, rechteckig und grün-schwarz, mit floralem Muster. Die großen Saris interessieren mich nicht so sehr, Schals habe ich schon genug (Nachtrag, ich hätte doch einen echten Kaschmir-Schal kaufen sollen), das kleine schwarze-grüne Seidentuch, welches ich entdecke und in mein Suchraster paßt, probiere ich vor einem Spiegel an. Um die Schultern gelegt, zu einem Dreieck gefaltet, als Kopftuch (persischer Stil) mit viel sichtbaren blondem Haar ... sollte ich irgendwann mal in eine orientalische Familie einheiraten, bringt das bestimmt einen Pluspunkt bei einer sehr traditionellen Schwiegermutter.
Mittag: Eintritt in den botanischen Garten von Kandy, anfangs ist das Wetter noch teilweise sonnig, aber es beginnt schnell ein leichter Nieselregen aus den grau-blauen Wolken zu fallen. Ich mache viel zu viele Fotos von der weitläufigen Parkanlage, ich beschränke meine Auswahl auf das Orchideenhaus und den Ficus (also so groß kann mein Zimmerpflanzen-Ficus als Baum werden). Der Nieselregen wechselt über zu richtigen Regen.
Nachmittag: Fahrt ins Hochland von Sri Lanka, ein paar kurze Fotostops an Teeplantagen und Besichtigung einer aktiven Teefabrik. Ich kann den Erklärungen über die maschinelle Verarbeitung des Tees gar nicht folgen, so schnell wie die Reisegruppen durch die Fabrik geschleust werden ... Endpunkt ist der Verkaufsladen mit dem teuren, fabrikeigenen, schwarzen Ceylon-Tee. Ich trinke zwar noch eine Tasse Tee auf der Terrasse, aber kaufen werde ich den Tee günstiger woanders (z.B. wenn ich irgendwo einen Supermarkt finde, wo die Einheimischen ihren Tee auch kaufen ... bis dahin sammle ich aus jedem Hotelzimmer die Teebeutel neben der Minibar). Danach Mittagessen in einem Restaurant mit Panoramaterrasse - gerne genutzt von den internationalen Gästen für Selfies - und Weiterfahrt über die Serpentinenstraße nach Nuwara Eliya.
Nuwara Eliya, 1890 m über dem Meeresspiegel, Wetter: dunkel, grau, Regen. Ankunft im Hotel Jetwings St. Andrews - ein altes britisches Kolonialhotel, anschließend Stadtrundgang ... aber das Wetter ist so kalt und regnerisch, daß ich nur schnell wieder zurück ins (beheizte) Hotel will. Ich habe zwar zum Glück noch meine leichte Baumwolljacke dabei, aber die Fleecejacke oder der Kapuzenpullover zum Darunterziehen wäre noch besser gewesen (wenigstens die dünne Stretch-Jeans - die ich schon die ganze Rundreise anhabe und mich vor der aggressiven Sonnenstrahlung am Äquator schützen soll - erfüllt seinen isolierenden Zweck auch hier). Zurück ins Hotel - Teatime, schwarzer Ceylon-Tee auf der überdachten und verglasten Terrasse mit Blick den Hang hinunter auf das verregnete Nuwara Eliya (später dann Abendessen im Hotel ... irgendwo zwischen den verwinkelten Gängen, im großen Eßzimmer, vorbei an dem Billard- und dem Kaminzimmer).

[05.09.17 / 23:59] Dambulla - Kandy. Vormittag: Aufstieg zu den Höhlentempeln in Dambulla, ein riesiger Felsvorsprung überragt die Eingänge zu den kleinen Höhlen, bestückt mit vielen Buddha-Statuen (liegend, sitzend), und wahrscheinlich ein paar Statuen der Erbauer, Mönche und Stifter. Beim Tempel neben dem Bodhi-Baum erhalte ich gegen ein paar Rupien ein kleines, weißes Bändchen um mein Handgelenk ... ich wollte erst keins - Karma kann man nicht kaufen. Das Wetter ist noch sonnig und es sind an diesem Vormittag (und Vollmondtag) noch wenig spirituelle Besucher und Touristen unterwegs.
Mittag: Fahrt nach Kandy, unterwegs Besuch eines Gewürzgartens in Matale (mit Massage, Kopf und Schultern) und anschließendem Einkauf von (relativ teurer) Ayurveda-Medizin (Balsam zum Einreiben, Öle zum Auftragen ... oder für Duftlampen).
Nachmittag: Ankunft im Hotel The Tourmaline in Kandy, Besichtigung des Zahntempels mit der Zahnreliquie von Buddha. Viele einheimische Besucher sind an diesem Vollmondtag in dem für Sri Lanka wichtigen buddhistischen Tempel unterwegs - genau wie in Tokio, verzichte ich aus Respekt, Fotos vom Inneren des Tempels zu machen (die Reliquie wird auch nur alle paar Jahre den Besuchern gezeigt). Es fängt an, zu regnen.
Nach der obligatorischen Besichtigung des Weltkulturerbes, schließt sich der Besuch einer Edelsteinschleiferei an ... und des großen Showrooms mit den vielen glitzernden Kaufexemplaren in den Vitrinen - darauf habe ich mit meiner Kreditkarte nur gewartet. In der eher günstigen Ecke mit dem Silberschmuck, lasse ich mir von den Verkäufern ein paar Armbänder anprobieren. Nachdem ich mich für das günstigste Exemplar entschieden habe (es muß irgendwie noch in das Limit meiner Kreditkarte passen), kaufe ich ein silbernes Armband mit grünen Peridot-Edelsteinen und Echtheits-Zertifikat (von einem Geologen höchstpersönlich unter dem Mikroskop geprüft) ... jetzt fehlt mir nur noch der passende Anhänger für die Halskette. Während ich viel Zeit zwischen funkelnden Edelsteinschmuck und Gesprächen mit dem Verkaufspersonal verbringe, befindet sich der Rest der kleinen Reisegruppe schon in einem Theater ganz in der Nähe und verfolgt die Folklore-Show der "Kandy Lake Club" Tanzgruppe. Ich verpasse nur den Anfang des Programms des an sich ganz interessanten Auftrittes der Tänzer und Trommler.

[04.09.17 / 23:59] Sigiriya - Polonuaruwa. Vormittag: Fahrt nach Sigiriya, Besichtigung des Löwenfelsens - und Aufstieg auf den großen Felsen in der prallen Sonne zwischen vielen Touristen und einheimischen Besuchern ... aber der Anblick des Freskos mit den Wolkenmädchen (UNESCO-Weltkulturerbe) ist es wert. Bis hierhin führt der Weg noch im Schatten des Felsens vor der Vormittagssonne entlang, die Wendeltreppe bis zu den Wolkenmädchen erinnert mich irgendwie an die vergitterten Treppenstufen des Eiffelturms in Paris. Weiter bis zum Plateau mit dem Löwentor, den anschließenden Aufstieg bis nach ganz oben, über die schmale Treppe auf der Sonnenseite des Felsen, durch den sich die ganzen Touristenmassen quetschen ... spare ich mir. Was erwartet mich ganz oben? Auch nur Grundmauern von Ruinen, die ich schon auf dem Werbeplakat am Flughafen gesehen habe. Während die kleine Gruppe mit dem Reiseführer nach oben klettert, bleibe ich auf der unteren Ebene im Schatten der Bäume und vertreibe mir die Zeit mit meiner Kamera, das kleine Stativ und Panoramafotos. Nach Rückkehr der Reisegruppe, Abstieg und Besuch des Museums, Fahrt zurück zum Hotel.
Nachmittag: Polonuaruwa, archäologischer Park, dunkle Gewitterwolken ziehen über den Ruinen auf. Wir eilen durch das Gewitter und den Regen durch den Park und den alten Resten von früheren Gebäuden, zum Fotografieren bleibt kaum Zeit ... mit dem Schirm in der einen, und der Kamera in der anderen Hand, Blitz und Donner über mir - aber ich finde den Regen schön (die Einheimischen auch, er beendet die Trockenzeit zwischen den zwei Regenzeiten im Jahr). Auf der Rückfahrt halten wir noch an einem Stausee, fern am anderen Ufer stehen ein paar Elefanten - zu klein für meine Kamera (auf dem Hinweg stand schon ein Elefant auf der Straße - zu schnell und zu überraschend für mich und meine Kamera).

[03.09.17 / 23:59] Colombo - Anuradhapura. Vormittag: Fahrt an der Küste entlang, Besuch eines privaten Hindutempels und eines Wochenmarkts (mit viel Gemüse und Fisch). Mittag: kleines Buffet unterwegs in einem Restaurant mit Panoramablick auf die Umgebung. Minutenlang beobachte ich die kleine, runde Wolke an dem Berg am Horizont ... sie bewegt sich nicht - es ist eine große, weiße Stupa.
Nachmittag: Besichtigung des uralten Bodhi-Baums + Tempel in Anuradhapura (ein direkter Ableger des Bodhi-Baums unter dem Buddha gesessen hat). Der Reiseleiter führt uns weiter zu anderen alten Klosterruinen, Dagobas und Stupas (die ich so nicht mehr einordnen kann) bis zu der großen, weißen Dagoba in Anuradhapura. Es ist Sonntag kurz vor Vollmond, viele Einheimische sind in Weiß gekleidet und besuchen die Prozession (mit Trommler und Musik) rund um die große, weiße Stupa. Viele Mönche sind auch anwesend, darunter auch sehr alte, die irgendwie wichtig und respektvoll aussehen (Notiz für mich: die Mönche in dunkelrot sind nicht die "Prospects des MC", sie stehen nur ein oder zwei Kasten unter denen mit der orangefarbenen und roten Kutte).
Abend: Ankunft im Hotel Cinnamon Village Habarana (große Hotelanlage mit großem Buffet).

[02.09.17 / 23:59] 2:00 bis 8:00 Uhr - Flug Dubai - Colombo ... fast hätte ich den "Final Call" am Gate verschlafen. Flugzeug: eine B777 der Emirates.
10:00 bis 14:00 Uhr - Transfer und Ankunft im Hotel Ramada Colombo.
16:00 bis 18:00 Uhr - kleine Stadtrundfahrt durch Colombo mit dem Minibus und Kennenlernen der kleinen Reisegruppe (nur 5 Personen zusammen) mit der ich die nächsten Tage durch Sri Lanka reise. Bei der Stadtrundfahrt probiere ich endlich mal meine neue Kamera aus und mache ein paar Fotos - die Straßenszene mit der Moschee und dem Werbeplakat für Saris, einen buddhistischen Tempel und den Stadtpark mit einer Buddha-Statue und einem Bodhi-Baum. (Nicht mehr in der Bildauswahl sind der Hindutempel und das riesige Bauprojekt "Port City" der Chinesen.)

[01.09.17 / 23:59] 15:00 bis 23:59 Uhr - Flug Frankfurt - Dubai mit Emirates. Der A380 besitzt im Bordprogramm für die Passagiere eine kleine "Kommandozentrale". Den ganzen Flug über beobachte ich auf dem kleinen LCD-Bildschirm vor mir die wichtigsten Instrumente (Horizont, Speed, Altitude) und die kleine Positionskarte (wir fliegen doch nicht über Syrien und Irak). Zur Landung kurz vor Mitternacht schalte ich um auf die Frontkamera ... den "Burj Khalifa" sehe ich aber auch so von meinem Fensterplatz.

[31.08.17 / 23:59] 14:00 bis 18:00 Uhr - mit dem Zug nach Frankfurt. Den Tag vorher war ich noch in meiner Wohnung in Leipzig, um meine Pflanzen zu gießen.

[24.08.17 / 21:49] Tag der Wahrheit, bzw. "Stichtag" - gegen Mittag habe ich meinen Termin bei der Fachärztin für Genetik, die Chromosomenanalyse als Voruntersuchung für die Operation und für den Antrag bei der Krankenkasse steht noch aus. Die Ärztin erzählt mir, daß viele Transsexuelle diese formale Untersuchung schon zu Beginn ihrer Transition machen. Mein später Termin - 2 oder 3 Jahre nach Beginn der Hormonbehandlung - ist eher ungewöhnlich (oder kommt nicht so häufig vor). Blutabnahme Nr.1 für diesen Tag - nach Anlegen einer Kultur (die Zellwände müssen erst noch aufgehen und die Chromosomen müssen noch aufquellen) und Untersuchung unter dem Mikroskop, wird mir das Ergebnis in ein paar Wochen zugesandt* ... aber eigentlich steht es inoffiziell schon fest - XY - anatomisch ist alles bei mir eindeutig (aber vielleicht erwartet mich noch eine "Überraschung").

Nach dem kurzen Termin bei der Genetikerin, weiter zum lokalen Büro der Aids-Hilfe. In dieser ... nicht näher genannten, größeren Stadt in Sachsen-Anhalt (unweit meines Arbeitsplatzes) ist das Wochenende ein kleiner CSD - und im Rahmen dessen bietet der Aids-Hilfe-Verein einen kostenlosen Testtag ohne Voranmeldung für HIV an. Ich nehme in dem Wartezimmer Platz, fülle den Papierbogen mit der Risikoanalyse aus (Analsex, ungeschützt, ohne Kondom), mein Beziehungsstand (mein Ex-Freund kommt dabei nicht gut weg) und werde dann zum Testen in das kleine Beratungszimmer geleitet. Der Mitarbeiter ist echt sehr nett und die Atmosphäre ist dabei auch sehr angenehm ... nur ich sehe immer traurig aus bei dem ernsten Problem. Auf die Risiken beim Analsex als passiver Partner braucht er nicht weiter einzugehen - die sind mir sehr wohl bewußt. Die sogenannten Schnelltests der dritten Generation decken nur alles ab, was vor drei Monaten passiert ist - die Tests der neueren Generation (die beim Gesundheitsamt), alles vor 6 Wochen ... ich rechne nach, 3 Monate - damit ist "Tel Aviv" auch mit drin. Für die Schnelltests, die so auch in Afrika verteilt werden, wird etwas Blut aus der Fingerkuppe genommen (so wie bei Blutzuckermessung) und auf die Testmarker angewandt (ähnlich eines Schwangerschaftstests). Nochmal 20 Minuten warten und der Streifen auf den Markern zeigt mir an, ob ich positiv oder negativ getestet wurde. Mit "etwas Enttäuschung" muß ich feststellen, daß ich schon wieder HIV-negativ bin ... dabei habe ich mich schon mental darauf vorbereitet. So ein bißchen HIV als Gegenspieler zur MS macht sich bestimmt gut in meinem "Erkrankungs-Portfolio" (dann mit Garantie zum frühzeitigen Ableben). Egal ... eines von beiden ist schon beschissen genug, ich sollte froh sein, daß der Test für mich wieder negativ ausgefallen ist - und ich werde weiter darauf achten, daß die Männer ein Kondom benutzen!

Während ich so in dem Wartezimmer auf das Testergebnis warte, schaue ich mir einzelne Broschüren an ... eine fällt mir besonders auf - es geht um eine Online-Umfrage um Gewalt und Diskriminierung gegen den LSBTTIQ*-Personenkreis und deren Nachbehandlung (Therapie, Traumata usw.). Interessiert lese ich den Flyer durch und fühle mich angesprochen. Ein paar Stunden später werde ich an der Online-Umfrage teilnehmen ... zwei Gewalttaten gegen mich gebe ich an - der Vorfall in der Straßenbahn viele Jahre zuvor (der für mich in der Notaufnahme endete) und der Vorfall letzten Jahres (der Typ der mich angegrabscht und bedrängt hat). Beide Vorfälle habe ich mit meinem Therapeuten thematisiert (oder bzw. aufgearbeitet). Beim Beantworten der Fragen in dem Online-Formular, kommen alle Erinnerungen wieder zurück ... mir fällt auf, daß ich mit physischen Gewalterfahrungen offenbar besser umgehen kann als mit psychischer Gewalt - die Knochen wachsen wieder zusammen, aber die Ängste und die Bilder im Kopf lassen einen zerbrechen.

*(Das schlichte Ergebnis eine Woche später: "XY, unauffällig", so ein Mist ... und woher kommt dann mein eingebildeter Monatszyklus?)

[23.08.17 / 22:43] Viel zu wenig Bilder in meinem Blog die letzte Zeit - also stelle ich mal zwei online ... mit was bewege ich mich eigentlich fort?.

Bild 1 (März 2016): Mein (noch jungfräulicher) MX-5 kurz vor dem Kauf auf dem Parkplatz des Händlers (wenige Monate vor der ersten Schramme hinten links).

Bild 2 (Oktober 2008): Kurz vor der Ausfahrt mit meiner 750er Honda (die leider die meiste Zeit des Jahres nur ein einsames Schattendasein in der Garage fristet, umhüllt von Spinnweben).

(Nicht mehr im Bild - mein alter Fiat ... der immerhin 15 Jahre gehalten hat.)

[20.08.17 / 23:26] Zurück in Leipzig - das letzte Wochenende war ich schon nicht in meiner Wohnung (ich fürchte mich vor meinem Ex-Freund) - dieses Wochenende muß ich wenigstens mal hin, um meine Pflanzen zu gießen. Er hat immer noch die Schlüssel für meine Wohnung ... wird er betrunken randaliert haben (wie schon mal in seiner Küche)? Alles Porzellan zerschmeißen (mein schönes Kahla-Kaffee-Service)? Mein Kleiderschrank geplündert und durchwühlt haben? Mit Angstgefühlen steige ich den Freitag Abend die Treppen hoch zu meiner Dachgeschoßwohnung ... ich stecke den Schlüssel in das Türschloß ... er paßt nicht! Ein Schreckmoment - macht er etwa dasselbe mit mir, was ich vor einigen Wochen mit ihm getan habe und schließt sich in meiner Wohnung ein? Kurz durchatmen ... falscher Schlüssel - ich wechsle am Schlüsselbund zu dem richtigen Schlüssel und schließe meine Wohnung auf. Es ist schon dunkel den Freitag Abend gegen 22 Uhr, ich suche den Lichtschalter und mein Blick schweift durch die ganze Einraumwohnung ... ich bin allein, er war nicht da, alles ist so, wie ich es verlassen habe (selbst den Pflanzen geht es gut und sie sind noch nicht vertrocknet). Ich packe meine Sachen aus und richte mich wieder ein. Kurz nach Mitternacht gehe ich ins Bett ... nicht ohne die Wohnungstür von innen abzuschließen und im Kleiderschrank nach dunklen Schatten zu suchen. Ich habe Angst vor ihm ... die letzten zwei Wochenenden mit ihm (besonders das letzte) haben mich zu sehr verschreckt. Ich probiere die Nacht noch ohne eine Tablette einzuschlafen, nehme dann etwa eine Stunde später doch eine.

Sonnabend später Vormittag, ich stehe auf, Frühstück mit meinen mitgebrachten Brötchen. Nach dem Duschen und Anziehen sammle ich alle seine leeren Bierflaschen ein (und meinen Getränkekasten Wasser) und fahre damit zur nächsten Kaufhalle. Wenn ich Glück habe, reicht der Flaschenpfand und mein 5-Euro-Schein für den gesamten Einkauf - auf meiner imaginären Liste stehen Tomaten, Möhren, eine Dose Thunfisch, ein Paket kleiner Wasserflaschen und vielleicht noch eine Packung Weintrauben als Nachtisch. Das Geld reicht, ich habe sogar noch ein paar Euromünzen über.

Weiter den frühen Sonnabend Nachmittag zum Einkaufen in die Leipziger Innenstadt, ich parke mein Auto in dem Parkhaus am Bahnhof und lasse erstmal das gekaufte frische Gemüse und das Obst im Kofferraum - so schnell wird es gleich nicht verderben. Auf dem Weg zum nächsten EC-Automaten plane ich meine Einkaufstour für diesen Nachmittag - die Apotheke in der Fußgängerzone, Schuhladen Nr. 1 gegenüber, der teure Naturkosmetikladen ein paar Gehminuten entfernt, weiter zum favorisierten Schuhladen Nr. 2 und - wenn ich dann noch kann - das teure Kaufhaus am Marktplatz.
In der Apotheke frage ich nach Mückenschutzmittel - das stark nach Ammoniak stinkende (aber wirklich sehr gut wirkende) Mittel zur Nachbehandlung der zahlreichen Stiche auf der Haut, haben die leider nicht im Sortiment, dafür kaufe ich zum Schutz gegen diese Biester ein Spray, welches von einem ominösen Tropeninstitut angepriesen bzw. empfohlen wird ... ich brauche das für meine nächste Reise sehr dicht am Äquator.
Weiter in den ersten Schuhladen, ein paar Peeptoes mit High Heels stehen auf meiner Wunschliste ... die müssen nicht zum Laufen geeignet sein, nur zum gut Aussehen an den Füßen, während ich irgendwo in einem Club die Nacht auf einem Barhocker sitze, die Beine überkreuze und Männer beobachte ... also etwas für meine "semi-professionelle Arbeit", meinem marokkanischen "Klienten" würde das bestimmt gefallen. Ich durchstreife den ersten Laden, leider nichts passendes - außer das eine Paar schwarze Pumps, das ich schon habe. Weiter durch die Innenstadt zu dem teuren Naturkosmetikladen.

Nachdem ich meine obligatorischen zwei Probefläschchen mit Haarwäsche und Duschbad für die nächste Reise eingekauft habe, bewege ich mich weiter in Richtung Schuhladen Nr. 2 ... vor dem Eingang empfängt mich ein riesiges, rotes Plakat: "Rausverkauf! Alle Schuhe 60% reduziert!" Ich betrete den Laden und es ist wirklich sehr viel Andrang, überall stehen die Schuhe eng aneinander und viele Menschen probieren etwas an oder suchen die Regale ab. Alles ist umgeräumt, nichts steht an dem Platz, wie bei meinem letzten Schuhkauf vor ein paar Wochen. Wenigstens sind sie immer noch (einigermaßen) nach Farbe sortiert und überall stehen die Hinweise für die Schuhgröße. In all dem Durcheinander und den vielen Menschen entdecke ich das eine schwarze Paar Stiefeletten eines kleinen italienischen Designerlabels ... ich nenne es mal meine "Made-in-Italy-Schuhe". Sie stehen seit meinem letzten Einkauf immer noch da und keiner scheint sich dafür zu interessieren. Die schmalen Absätze sind viel zu hoch, die Schuhspitze ist sommerlich ausgeschnitten (also Peeptoes) und auf dem Etikett steht immer noch der Preis kurz vor der 200-Euro-Schmerzgrenze. Ich nehme sie vom Regal, laufe nochmal damit Probe ("paßt") und gehe mit meinem neuen Schuhpaar in der Hand zur Kasse. Das letzte Mal habe ich sie nicht gekauft, weil die hohen Absätze viel zu "unpraktisch" sind - jetzt ist mir das egal und ich lege diese bezaubernden italienischen Markenschuhe auf den Tresen an der Kasse ... 180 Euro minus 60 Prozent? Ein Wahnsinnspreis - und die Schuhe haben nur auf mich im Regal gewartet, daß ich Wochen später nach meinem letzten Besuch wieder zurückkehre und sie doch kaufe. Weiter in das nächstgelegene Kaufhaus in der Fußgängerzone am Marktplatz.

Ich will eigentlich nur ein schlichtes olivgrünes T-Shirt kaufen, nichts Aufwendiges, nichts Teures. Auch hier werde ich fündig, probiere etwas an, laufe weiter durch das Kaufhaus ... bewundere ein paar sauteure "Samt-Stiefeletten" - mit der Einkaufstüte mit meinen gerade eben gekauften Stiefeletten in der einen Hand und dem anprobierten olivgrünen T-Shirt in der anderen Hand. Einkaufen ... Schuhe ... Sachen von (viel zu überteuerten) Designerlabels - meine Welt. Ich könnte Stunden damit verbringen, aber irgendwann macht der Körper (und die Füße) einfach nicht mehr mit. Zurück zum Auto im Parkhaus am Hauptbahnhof (und unterwegs noch mit den übriggebliebenen Münzen ein italienisches Eis kaufen).

Irgendwann so gegen 17 oder 18 Uhr bin ich wieder zurück in meiner Wohnung und bereite das Abendessen für den Tag vor. Es gibt Pasta mit Thunfisch und Tomaten und die italienische Gewürzpalette (Oregano, Basilikum, Thymian, viel Knoblauch, etwas Chili). Nachdem ich alles gekocht, aufgegessen und den Abwasch gemacht habe, springe ich wieder kurz unter die Dusche und mache mich ausgehfertig für die Nacht. Ich will die Nacht in den Club in der Südvorstadt, in den ich letzten Sommer beim Verlassen von "gewissen" Männern angesprochen und ... belästigt wurde. Was ziehe ich die Nacht an? Kein Kleid, kein Push-up, Schuhe mit Absätze? Ja, aber nur meine schwarzen Stiefeletten ... leider keine Stilettos, mit denen ich mich im Notfall wehren könnte. Schwarze Jeans, schwarze Lederjacke, schwarzes - nicht so attraktives - Top, nur Kajal um die Augen und dezenter Silberschmuck. Wenn mich einer anmacht - ich bin nur ein Kerl mit langen Haaren (höchstwahrscheinlich ein "Metaler") und mit einem "Hormon-Problem" (wegen den kleinen Brüsten). Meine Ausrede wirkt vielleicht nicht überzeugend, aber ich habe wenigstens einen Versuch. Mit dem Auto eine Stunde vor Mitternacht in die Gegend um den Südplatz.

Ich parke mein Auto ein oder zwei Straßen entfernt von dem kleinen Club und laufe erstmal zielgerichtet zu den Bars an der belebten Straße. Ein Glas Wasser, ein Ciabatta (mit noch mehr Knoblauch) und die alkoholfreie Version einer "Pina Colada" später, laufe ich wieder zurück zum Eingang des Clubs. Es ist kurz vor Mitternacht und alles ist verschlossen. Irritiert laufe ich noch einmal um den ganzen Block, wieder am verschlossenen Eingang vorbei und zurück zu meinem geparkten Auto. Kein Wunder, daß bei der Disco-Veranstaltung sonst so wenig Leute kommen, wenn immer verschlossen ist und nie klar ist, ob oder wann (vielleicht weit nach Mitternacht) die Disco stattfindet ... vielleicht hatte der Punker-DJ auch einfach keinen Bock mehr (kommt schon vor). Plan B - mit dem Auto ein paar Straßenzüge weiter zur nächsten Disco die Nacht in Connewitz. Ich finde einen Parkplatz in der Nähe in dem Wohngebiet und laufe zu dem Haus mit dem Clubkeller. Diese Nacht ist dort eine 80er-Jahre-Party, auf dem Flyer beworben mit "alternativen" Songs.
Als ich den Clubkeller betrete, sind noch nicht sehr viele Leute da. Der DJ spielt etwas Italo-Disco an ... noch bin ich erfüllt mit etwas Hoffnung. Der Club füllt sich ... Stinos. Die Musik wechselt über Rap zu Detroit, frühes House - eigentlich gar nicht schlecht. Ich schließe meine Augen in dem mittlerweile vollen Club und stelle mir vor, ich wäre irgendwo in einer Underground-Disco in New York und die Tanzfläche ist voller attraktiver (und wahrscheinlich schwuler) Männer (die mich als Transe immer so nett in Ruhe lassen). Ab und zu muß ich die Augen öffnen und mich der Realität stellen, die übliche Leipziger Studenten-Hipster-Stino-Mischung, mit übergroßen Frauenanteil. Kurz nach 1:30 Uhr, ich verlasse den stickigen Club - eigentlich nur um etwas frische Luft zu atmen - aber spontan entscheide ich mich zu gehen. Gute Musik, falscher Club. Zurück mit meinem Auto zu meiner Wohnung in Leipzig.

Etwa eine Stunde später - und nachdem ich mir den schwarzen Kajal halbwegs aus den Augen gewaschen habe - falle ich ins Bett. Das erste Mal seit vielen Monaten, daß ich keine Tablette zum Einschlafen brauche. Die Tür ist verriegelt und von meinem Ex-Freund höre (oder lese) ich sowieso nichts mehr. Das Telefon ist die Nacht einfach aus.

Sonntag Vormittag, ich habe nichts vor, die Pflanzen habe ich den Tag zuvor schon gegossen und alle Einkäufe sind erledigt. Ich muß den Tag nur frühstücken, gegen Mittag duschen, Tai-Chi-Übungen machen, Mittagessen kochen und später dann alle meine Sachen zusammensammeln (die neu gekauften Schuhe und das Paar Plateau-Sandaletten, den Bikini und ein Sommerkleidchen für die nächste bevorstehende Reise). Für das Mittagessen habe ich wieder etwas Veganes vorbereitet - es gibt Couscous mit Kichererbsen, Möhren und Tomaten. In einer Pfanne Knoblauch und Schalotten in Olivenöl erhitzen (mehr Knoblauch als Schalotten), währenddessen die Möhren in kleine Scheiben schneiden, mit dazu in die Pfanne, Tomaten waschen, vierteln, auch mit in die Pfanne, alles mit Pfeffer und Chili würzen (viel Chili), die orientalische Gewürzmischung dazu (Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel), in einem anderen Topf Couscous mit etwas Kurkuma im heißen Wasser 5 Minuten aufquellen lassen, in eine Müsli-Schüssel geben, mit der Tomaten-Möhren-Kichererbsen-Soße/Pampe übergießen - und mit einem Löffel aufessen. Vegan ist so schön einfach zu kochen.

[30.07.17 / 22:19] Ich glaube nicht, daß wir noch eine gemeinsame Zukunft haben, "Please return the keys."

Eines der vielen einsamen Wochenenden in Leipzig irgendwo in einer Bar, ich entdecke etwas Neues für mich. Anstatt aus Frust irgend etwas zum Anziehen zu kaufen (meistens etwas viel zu Teures), fange ich jetzt einfach an, aus Frust zu essen. Mit jeder bestellten Cola an dem Single-Tisch im Außenbereich, bestelle ich noch zusätzlich ein Baguette, ein Ciabatta oder ein anderes Weißbrot (mit viel Knoblauchbutter) dazu und schaufle alles in mich hinein ... allein die drei Colas haben schon genug Zucker (und Koffein, so kurz vor Mitternacht).
Auf seine Nachricht den Nachmittag hin, bin ich nach Leipzig gefahren - dabei war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich überhaupt noch fahren soll. Mir geht es psychisch und seelisch echt beschissen ... irgend etwas stimmt nicht, wenn ich mir bei meiner täglichen Fahrt zur Arbeit durch die Baumallee auf der Landstraße schon genau den einen, optimalen Baum aussuche, gegen den ich im "Bedarfsfall" mit einer präzise ausgerechneten Geschwindigkeit krachen will (schnell genug, um es tödlich zu machen - und noch langsam genug, um es nach einem Unfall aussehen zu lassen).

Ich nehme meine Tabletten, ich gehe zu meinem Therapeuten, ich spreche darüber, ich schreibe Tagebuch - ich tue eigentlich alles Richtige, um gegen diese gefährlichen Gedanken anzukämpfen.

Die Nacht zurück in meiner Wohnung, ich kann nicht einschlafen, jedes kleinste Geräusch oder Knacksen läßt meinen Adrenalinspiegel und meinen Puls explodieren. Die Wohnungstür ist von innen verriegelt, das Telefon liegt wie immer weit abseits und auf stumm gestellt auf dem Bartisch an der Küche. Er hat seit seiner Nachricht den Nachmittag viele Stunden zuvor nichts mehr geschrieben. Erst als die Sonne an diesem heißen Sonntag Morgen aufgeht und meine Wohnung hell erleuchtet (außer die schattige Schlafecke), kann ich für ein paar Momente einschlafen. Angsterfüllte Träume ... immer wieder versucht jemand die Wohnungstür aufzuschließen, schafft es aber nicht.
In den Wachmomenten verfolgt mich immer wieder das Bild vom letzten Wochenende mit ihm zuvor, wie ich in meinem Bett liege und er sich vor mir kniend einen runterholt und auf mein Gesicht abspritzt ... zum Glück nicht in meine Haare, es läuft nur an meinem Gesicht und den Hals herunter und tropft auf mein Kopfkissen. Ein "facial" ... das sieht in den Sexpornos für Männer vielleicht noch gut aus - aber für mich (als die, die das abbekommt) wirkt das nur noch entwürdigend und deprimierend ... so daß ich daran zweifle, ob ich für ihn noch irgend etwas wert bin.

Ich will das nicht mehr. Er ist nie da, außer er will Sex mit mir. Wir haben sonst keine gemeinsamen Momente - außer die, in denen ich ihn betrunken irgendwo abholen muß. Das mit der Heirat, das ist nur für das Papier, damit er den Behörden etwas vorlegen kann. Es ist sonst weiter nichts wert. Ich bin nichts wert. Ich rangiere in seiner Prioritätenliste ganz weit unten, weit vor mir kommen seine Familie, seine Freunde, seine Kollegen. Schon lange spiele ich mit dem Gedanken, das alles zu beenden ... es tut mir nicht mehr gut. Schlußmachen mit ihm über eine SMS? Fies ... aber ich treffe ihn ja nie außerhalb meiner Wohnung (bzw. meines "Stundenhotels", als seine Sexgespielin) und mein Bett, kann nie mit ihm ein längeres Gespräch führen. Also doch die berüchtigte, letzte SMS.

Nachtrag: Ich weiß, daß er jetzt der Gute ist und ich die Böse - aber seine beruhigende "Alles wird gut"-Antwort und daß er darüber mit mir reden will, wirkt so total entwaffnend auf mich, daß ich meine vorbereiteten Phrasen für den bevorstehenden Schlagabtausch mit ihm verwerfe.
Die letzte Sitzung mit meinem Therapeuten entlarvt ein ganz anderes, viel ernsteres Problem ... der sexuelle Übergriff auf mich von dem Typen letzten Sommer (der, der mich von der Disco bis zu meinem Auto verfolgt hat) hat einige traumatische Spuren in meiner Psyche hinterlassen ... sexuelle Nötigung ist keine Ordnungswidrigkeit sondern eine Straftat!

[24.07.17 / 00:04] Mein Buch bzw. das kleine 30-Seiten-Heftchen an dem ich die letzten 3 Monate geschrieben habe (mit einem Monat liegenlassen und dann Korrekturlesen), ist jetzt online verfügbar. Die Tagebucheinträge von meiner Reise nach Tel Aviv - mit 40% neugeschriebenen Material! Was ist fiktiv, was ist wirklich passiert? Ich müßte eigentlich die ganze Geschichte auf 5-fache Größe (150 Seiten) ausarbeiten, damit es wirklich ein ernstzunehmender Kurzroman wird ... aber dafür habe ich weder die Zeit, noch das Talent - und einen sehr eigenwilligen bzw. "sperrigen" Schreibstil.

Veröffentlicht als PDF und EPUB:
../buecher/pdf/vampire_in_tel_aviv.pdf
../buecher/epub/vampire_in_tel_aviv.epub

(Korrekturen im Text könnten noch folgen ... so ganz gründlich war ich nicht mit dem Lektorat.)

[21.07.17 / 20:30] Das alte Gästebuch verschwindet (ich brauche Platz in der Menüleiste für meine neue Bücherplattform).

Die statischen zwei Seiten mit den 36 Gästebucheinträgen sind unter den zwei Links archiviert:
oldgbook_page_1.htm
oldgbook_page_2.htm

Danke an die, die in den letzten Jahren mal eine Nachricht hinterlassen haben. Auch wenn ich vielleicht die eine oder die andere inspiriert habe, den TS-Weg zu gehen - ich bin mir sicher, ihr habt mich schon längst überholt.

[19.07.17 / 21:53] Korrektur des OP-Termins und der Warteliste ... heute erreicht mich ein Schreiben von der Praxis des Chirurgen in München, es beinhaltet das Attest für die Krankenkasse und den Termin für die Operation - in mehr als 4 Jahren! Ein Schock ... noch 4 Jahre? Bis dahin bin ich doch schon längst tot und habe mich aus Verzweiflung umgebracht. OP: 2021, Korrektur-OP: 2022 - das macht doch alles keinen Sinn mehr! Da bin ich doch schon über 40! Wer will den mit so einer alten Transe noch Sex haben? Da kann ich mir die Operation eigentlich auch sparen. Ich lege den Brief beiseite und breche in Tränen aus ... überlebe ich die nächsten 24 Stunden? Soll ich die Selbstmord-Hotline anrufen? Wenn ich mir schon die Pulsadern aufschneide, warum kann ich den Schnitt nicht einfach "viel tiefer" ansetzen und mir das verdammte Ding abschneiden? (Und wie kann ich mich betäuben, die entstehende Wunde und die Blutung stoppen?) Es dauert noch ein paar Stunden, bis ich mich wieder beruhige und mich sammeln kann ... hol dir eine zweite Meinung, es gibt noch mehr Ärzte in Deutschland. Dann muß ich eben auf den Luxus der "kombinierten Methode" verzichten und mich irgendwo anders in Deutschland -zeitnah- unters Messer legen. Ich versuche Kontakt mit einer anderen Klinik aufzunehmen, die noch nach der alten Methode ("Penis umstülpen") operiert. Thailand bleibt auch weiterhin eine Option, aber ich fürchte mich vor dem langen Flug (frisch operiert).

(Und das alles nur, weil ich mir eine "Deadline" für die GaOP auf das Alter von 35 bis 39 Jahre gesetzt habe ... geplanter Suizid dann spätestens mit 59.)

[16.07.17 / 23:24] Zurück auf's Bett, endlich ausruhen (irgendwann vielleicht, kaufe ich mir auch eine Couch). Meine Gedanken kreisen weiterhin um die Situation in der Bar den Abend zuvor. Ein ambivalentes Gefühl, irgendwie würde ich mir gerne die Freiheit nehmen, alleine auszugehen und wieder die Nacht ruhig in meinem Bett zu schlafen - andererseits vermisse ich ihn dann doch wieder und seine Nähe ... würde er wenigstens nicht mehr so viel trinken, das bringt ihn nur immer wieder in Schwierigkeiten. Gegen 21 Uhr kommt eine Nachricht von ihm und er fragt, ob wir die Nacht wieder etwas unternehmen und wenn ja, wo - ich antworte ihm und schreibe, daß ich die Nacht wieder in Plagwitz in einen Club ausgehe ... nenne ihm aber noch nicht den Ort und die Straße. Ich muß vorher noch eine Dusche nehmen und mich ausgehfertig machen ... beim Anblick meines sonnenverbrannten Gesichts im Spiegel verzichte ich auf jedes weitere Make-up. Immerhin ist es nicht so extrem stark verbrannt, wie auf der letzten Reise nach Tel Aviv. Für einen kurzen Moment überlege ich, ob ich nicht doch meine schwarzen Lederhandschuhe und die dicke Sonnenbrille die Nacht im Club trage (wie in der Szene aus einem bestimmten Vampirfilm). Ich wechsele nur die Schuhe (jetzt die Stiefeletten mit Absätzen) und verwerfe den Gedanken, das schwarze Spaghettiträgertop - welches ich schon während der Demo unter der Jacke anhatte - für die Nacht ein weiteres Mal anzuziehen (dafür das T-Shirt von der Autobahnfahrt den Abend zuvor). Ich habe so viele extravagante Sachen in meinem Kleiderschrank und trage ja doch nie etwas davon ... nur ganz selten.

Der Club in Plagwitz, einer meiner zwei Lieblingsclubs in der Leipziger Szene, kurz vor Mitternacht parke ich mein Auto in der Nähe und laufe die dunkle Gasse ohne Beleuchtung zum Eingang. Diese Nacht zwei Tanzflächen und die Soli-Party für den linksalternativen Block (der Wagen von der Demo einige Stunden zuvor). Kurzer Blick auf das Telefon, erst jetzt schreibe ich meinem Freund die zweite Nachricht und beantworte seine Frage, wo exakt ich die Nacht ausgehe ... auch wenn er vorher geschrieben hat, daß er dann mich in dem Club treffen will - er wird ja doch nicht vorbeikommen. Ich unterdrücke den letzten Funken Hoffnung, den Glauben und das Vertrauen in ihm und zwinge mich, nicht jede Minute auf das Telefon zu starren und ständig vor dem Eingangsbereich auf ihn (vergebens) zu warten. Sieht vielleicht doof aus, daß ich da nur alleine bin - aber das war vorher auch schon so. "Transen" haben keine Freunde, trans ist wie Lepra oder Aids, sobald die "Krankheit" ausbricht, wenden sich alle ab. Ich habe nur zwei Liebhaber, die mich gelegentlich für Sex treffen. Wo ist mein Leben, welches ich davor hatte? Auf der oberen, zweiten Tanzfläche werden im dichten Nebel und der spärlichen bunten Beleuchtung zwei Italo-Disco-Titel gespielt - kurzer Backflash - soviele Stunden, soviele Nächte, die ich einsam zu Hause vor meinem Computer programmiert habe und dabei diese Italo-Disco-Musik gehört habe ... "Kann nicht programmieren zu der Musik!" Immer wieder mußte ich von meinem Drehstuhl vor dem Computer einfach aufstehen und tanzen. Meine privaten Softwareprojekte, für die ich nur das Wochenende ein paar Stunden Zeit hatte, haben sich dafür endlos in die Länge gezogen (Exkurs in mein altes Leben zuvor).

2 Uhr und ein paar Minuten nach Mitternacht, ich verlasse den Club ... letzter Nachrichtenstand von meinem Freund - 2 oder 3 Stunden zuvor war er noch irgendwo woanders in der Stadt in irgendeiner Bar. Wahrscheinlich ist er jetzt schon wieder vollkommen betrunken und wird sich die Nacht nicht mehr bei mir melden. Zurück zu meiner Wohnung, überraschenderweise ist mein Parkplatz vor der Haustür immer noch frei und ich kann ganz bequem einparken. In meiner Wohnung verbringe ich erst ein paar Minuten im Bad (auch wenn ich gar kein Make-up entfernen muß), lüfte kurz durch, werfe eine von meinen Tabletten ein und lege mich um 3 Uhr die Nacht schlafen. Zuerst liegt mein Telefon wieder weit abseits und auf lautlos gestellt auf dem Bartisch in der Küchenecke - aber was, wenn er doch noch anruft oder mir eine Nachricht schreibt? Vielleicht braucht er meine Hilfe (nach der Situation von Freitag Nacht bin ich noch mehr besorgt). Ich hole das Telefon wieder zurück an mein Bett. Die Wohnungstür ist nicht von Innen verriegelt, er kann jederzeit mit seinem Schlüsselpaar die Nacht und den Morgen wieder zurückkommen und mich aufwecken. Ich bin emotional darauf vorbereitet (glaube ich zumindest).

10 Uhr den Sonntag Morgen, Blick auf mein Telefon - keine Nachrichten. Wenigstens konnte ich mal durchschlafen (dafür habe ich in der Nacht in dem Club auch keine stark koffeinhaltige Cola mehr getrunken). Ich frühstücke kurz etwas (Rosinenbrot und Nuß-Nougat-Creme), trinke ausnahmsweise keinen Kaffee und hole stattdessen wieder meinen Laptop ans Bett ... Tagebuch schreiben (das nimmt immer soviel Zeit in Anspruch). 14 Uhr und ein paar Minuten, weiter keine Nachricht von ihm, aber dafür registriere ich einen entgangenen Anruf von meinem zweiten Liebhaber (ich gehe schon seit einiger Zeit nicht mehr ran). Zeit den Sonntag Nachmittag aufzustehen und irgendwo etwas zu essen für mich zu organisieren (der Kühlschrank ist leer und ich hatte keine Zeit zum Einkaufen ... jedenfalls nicht für Nahrungsmittel). (Ende Teil 3/3)

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Kommentar:

[05.12.22 / 17:34] Daniele1992: Hallo Morgana

Mail ist heute rausgegangen

LG Daniele

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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