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Noch ein "lost picture" aus meinem Road Movie von 2011.

[27.02.15 / 21:43] Noch ein "lost picture" aus meinem Road Movie von 2011. Auf halber Strecke irgendwo zwischen San Francisco und Los Angeles - der Pazifik ist mein Lieblings-Ozean.

[09.07.14 / 20:59] Mit etwas Verspätung noch ein Foto vom Kalifornien-Trip 2011: "Irgendwo am Rande der Mojave-Wüste, an der Grenze zu Nevada, auf der Interstate nach Vegas...".
Um ein Panoramabild im CinemaScope-Format zusammenrechnen zu lassen, konnte ich leider nicht genügend Einzelbilder für diese Szene auftreiben - so reicht es nur für ein kleines 16:9 Breitbild + einen Farbfilter für den "cineastischen" Effekt - mein Leben als Roadmovie.

[15.03.11 / 23:57] Ankunft in Frankfurt am Vormittag - wieder alles beim Alten ... alles wie vorher - jetzt bin ich wieder per Definition "asozial".

[14.03.11 / 13:02] Gegen späten Vormittag via BART wieder zurück zum Flughafen von San Francisco. Der Regen gegen die Fensterscheiben am Terminal entspricht genau meiner tristen Stimmung. Ich muß wieder zurück ins kalte Deutschland.

[13.03.11 / 22:16] Am Vormittag ein kultureller Punkt meiner kurzen Kalifornien-Rundreise, der Besuch der historischen Mission in Santa Barbara. Ein wunderschöner Garten im Inneren, aber das alte Selbstporträt einer Indianerfrau im Museum sah irgendwie nicht so glücklich aus.
Den Tag ging es auf der Schnellstraße wieder zurück nach San Francisco - nebenbei bemerkt, auch durch einen "ganz besonderen" Tunnel (Foto).
Gegen Nachmittag in S.F. angekommen, konnte ich den Mietwagen ohne größere Schäden oder Kratzer wieder beim Car Rental Center am Flughafen abgeben. Mit dem AirTrain ging es dann weiter in Richtung Flughafen-Terminal, um dort gegen einen Obolus mein schweres Gepäck für eine Nacht zwischenzulagern. Nur mit leichten Handgepäck fuhr ich dann via BART nach Downtown San Francisco um in Fisherman's Wharf im Hotel einzuchecken. Die letzte Nacht vor Abflug.
Das Abendessen gab es dann wieder in einem der zahlreichen Fischrestaurants vor Ort. Ich mußte unbedingt noch die berühmt-berüchtigten "Dungeon Crabs" probieren. Achtung, dieses Krustentier ist reines "Fingerfood", köstlich aber nicht unbedingt für die feine Dame in Abendgarderobe geeignet. Zum Glück war ich in diesem Fall schon in einfacher Kleidung für den Abflug. Ob meine spezielle Vorliebe für stark gewürzte Knoblauch-Gerichte in der Flugzeugkabine zum Problem werden könnte? (Nachtrag: das Flugzeug war nicht sehr voll, ich hatte die Sitzreihe für mich allein.)

[12.03.11 / 23:26] Es ist Wochenende und schönes Wetter, also verbringe ich wie alle Einheimischen den Tag am Strand, genaugenommen dem Surfer-Strand Huntington Beach. Bei Anbruch der Dunkelheit ging es dann auf dem Freeway durch den Großraum L.A. nach Santa Barbara. Stellenweise war der Verkehr schon ziemlich heftig. In einer Schrecksekunde tauchten die blau-roten Lichter der Highway Patrol in meinem Rückspiegel auf. Es war aber nur das Auto direkt hinter mir, das die Polizisten rausgezogen haben. Gegen Abend kam ich dann in meinem nächsten Hotel an.

[11.03.11 / 21:54] Die Interstate wieder zurück nach San Diego. Gegen späten Nachmittag dort angekommen, konnte ich noch Fotos vom Hafen und dem Sonnenuntergang machen. Nach dem Abendessen in einem Fischrestaurant am Ufer der San Diego Bay ging es zum Ausgehen ins Gaslamp Quarter. In der Bar mit Livemusik war die Stimmung auch viel authentischer und entspannter als die zwei Abende zuvor in Las Vegas.
In San Diego entdeckte ich im Schaufenster eines Ladens ein schickes schwarzes Rockabilly-Kleid und mußte es auch gleich anprobieren. Leider war es irgendwie nicht für mich gemacht. Das Model auf dem Foto im Schaufenster sah todschick aus - ich nicht (war aber nicht so schlimm, ich war ja schon einkaufen in L.A.).

[10.03.11 / 23:26] Mein Trip ins Death Valley - der spirituelle Höhepunkt der Reise. Inklusive einer kleinen Foto-Session am Zabriskie Point mit dem Arbeitstitel "Priscilla die Death Valley Queen". Nur ein paar Schritte abseits der Aussichtsplattform (festes Schuhwerk vorausgesetzt) herrscht eine unglaubliche Stille, kein einziges Geräusch ist zu hören im Tal des Todes.
Im kompletten Gegensatz zum zweiten Abend in Las Vegas - diese laute Stadt ist eher auf spießige, kleinbürgerliche Touristen ausgelegt. Ich traue mich gar nicht schick anzuziehen, tue es aber trotzdem (too overdressed). Leaving Las Vegas, diese Stadt ist nichts für mich.

[10.03.11 / 00:18] Gegen späten Mittwoch-Nachmittag Ankunft in Las Vegas. Diese Stadt ist erst so richtig nach Einbruch der Dunkelheit interessant. Den Las Vegas Blvd, bzw. "Strip", rauf- und runtergelaufen (in Absätzen!), habe ich den Abend in einer Bar mit Motorrad-Thema ausklingen lassen. Der Sättigungseffekt dieser Glitzermetropole mit all ihren Lichtern setzt doch sehr schnell ein. Außerdem sind hier einfach zu viele Touristen.

[09.03.11 / 14:08] "Wir waren irgendwo kurz vor Barstow, am Rande der Wüste, als die Drogen anfingen zu wirken" - Tanken in Barstow, auf der Interstate in Richtung Las Vegas. Bis nach Baker hätte ich es mit den zwei Gallonen wohl nicht mehr geschafft.

[08.03.11 / 18:59] Zwei Nächte waren für das schicke Hotel in Beverly Hills vorgesehen, plus der Besuch des Rodeo Drive. Die teure Einkaufsmeile war eher enttäuschend. Was ich in meiner Preislage kaufen kann, gefällt mir nicht, und alles was mir gefällt, ist zu teuer (besonders ein schwarzes Kleid, 6000$, reine Seide, ein Traum!). Ich mußte mit dem Taxi bis nach West Hollywood fahren, um dort in einem Laden eines namhaften Modelabels endlich mit meiner Kreditkarte kräftig einzukaufen.
Bis kurz vor Sonnenuntergang war ich dann noch Essen in einem Restaurant in W. Hollywood. Trotz des Sonnenscheins und des guten Wetters wurde es mir dann auf der Terrasse doch zu kalt in meinem kurzärmligen Kleid und ich wollte wieder zurück ins Hotel. Vor dem Restaurant stand eine Limousine. Interessiert nachgefragt wieviel denn der Limousinenservice diesmal kostet, wurde ich freundlich aufgeklärt, daß es sich um eine "private" Limousine handelt. Also wieder Taxi anhalten.
Ansonsten habe ich von L.A. nicht viel gesehen (außer dem Hollywood-Zeichen aus weiter Entfernung vom Hotelfenster aus). Der Tag war von Anfang an nur für Shopping eingeplant, die Entfernungen in L.A. sind einfach zu groß, und um Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen mache ich auf meiner Reise sowieso einen großen Bogen.

[07.03.11 / 22:27] Geweckt durch das Meeresrauschen und dem Geräusch der Wellenbrandung am Morgen, ging es den Tag, bei besserem Wetter als am Vortag (kein Nebel mehr), in Richtung Los Angeles. Immer konsequent den Highway 1 entlang der Pazifikküste, vorbei an den Stränden von Malibu und Santa Monica. Am Nachmittag dort angekommen, kämpfte ich mich durch den Stadtverkehr im Großraum L.A. bis zu meinem nächsten Hotel in Beverly Hills.

[06.03.11 / 21:50] Mit dem Limousinenservice fuhr ich am späten Vormittag vom Hotel zum Flughafen, um gegen Mittag beim Car Rental Center meinen Mietwagen zu übernehmen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit mit dem Fahrzeug (2x intuitiv die nicht vorhandene Kupplung getreten - bei Automatikgetriebe eine Vollbremsung!) und dem Navigationsgerät (in San Francisco falsch abgebogen und verfahren) ging es endlich in Richtung Pazifik - zum legendären Highway 1 ! Leider lag die Traumstraße weitestgehend im dichten Nebel und ich konnte nicht viel von ihr sehen, mal abgesehen von einigen Aussichtspunkten bei Big Sur (Foto).
Auf dem Highway 1 entlang der pazifischen Küste, durch dichte Regenwälder, die so scheinen als könnten die "Ewoks" darin leben, und dem frischen Geruch von Nadelhölzern in der Nase, fuhr ich bis zum Abend in Richtung San Simeon. Dort angekommen, die anschließende Übernachtung in einem echten "Vintage" Motel.

[05.03.11 / 18:40] Mit dem Cable Car San Francisco auf- und abfahren, Fotos von der Golden Gate Bridge und Alcatraz machen, in einer Nebenstraße in China Town etwas essen. Das alles im besten kalifornischen Frühlingswetter - gleich der erste Sonnenbrand!

[03.03.11 / 22:20] Ich sitze im Badezimmer eines schäbigen Hotels irgendwo im Frankfurter Bahnhofsviertel und drücke mir Stoff, bzw. ramme mir "das Zeug" in den Arm. Dabei betrachte ich mich im Spiegel über dem Waschbecken - was für ein Junkie!

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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