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Nudelauflauf mit Tomaten, Zucchini, Oliven und Kapern:

[27.01.20 / 00:20] Nudelauflauf mit Tomaten, Zucchini, Oliven und Kapern: In einem Topf Wasser aufsetzen, eine große Tomate in kleine Stücke zerteilen, eine halbe Zucchini erst in Scheiben, danach in schmale Streifen, Knoblauch und Schalotten kleinschneiden. In dem Topf die Nudeln kochen, währenddessen in einer zweiten Pfanne Olivenöl mit Chilipulver erhitzen, die Tomaten und die Zucchini dazugeben, alles mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum und Thymian würzen, die Soße in der Pfanne lange, auf mittlerer Stufe, auf dem Herd köcheln lassen. Aus dem ersten Topf die Nudeln abgießen, eine handvoll Oliven entsteinen (mit einer speziellen Zange / Olivenentsteiner - was für ein Wunderwerk der Technik, wie konnte ich nur so lange ohne damit leben?), die Oliven in kleinen Scheiben mit in die Pfanne geben, einen Teelöffel Kapern dazu, alles weiterköcheln lassen und gelegentlich umrühren. Den Backofen vorheizen, ein Stück Ziegenkäse halbieren, die erste Hälfte in kleine Würfel zerteilen, die fertigen Nudeln mit der Tomaten-Zucchini-Oliven-Kapern-Soße aus der Pfanne in dem Nudeltopf mischen, umrühren und die erste Hälfte des Ziegenkäses dazugeben und unterrühren. Eine Auflaufform einölen, alles aus dem Topf in die Auflaufform geben, mit einer zweiten, kleinen Tomate, in Scheiben geschnitten, dekorieren, die zweite Hälfte des Ziegenkäses in Streifen darüber legen. Den Auflauf im Ofen mit Umluft bei 200 Grad 20 bis 25 Minuten backen, bis der Ziegenkäse anfängt, braun zu werden (der besondere Ziegenkäse vom Wochenmarkt zerläuft tatsächlich), alles fertig in der Auflaufform heiß servieren.

[08.06.19 / 17:32] Freitag 12 Uhr, ich brauche etwas, um wieder in die Gänge zu kommen. In einem unbeobachteten Moment (ich hänge am Smartphone) brennt mein Shakshuka-Frühstück in der Pfanne auf dem Herd an (ist aber noch eßbar) - den nächsten Morgen gibt es die Paprika-Tomaten-Chili-Mischung wieder mit Rührei. Erst den frühen Nachmittag wechsele ich, nach einer Dusche, von meinem Morgenmantel in mein Alltagsschwarz (tatsächlich trage ich eine sehr bequeme schwarz-neongrüne Stoffhose mit Elefantenmuster).
Für den diesjährigen Kochmarathon habe ich noch eine Dose Nudeln aus Kichererbsenteig vom Vortag im Kühlschrank - diese will ich für die Füllung der Paprikaschote verwenden. Tomaten vierteln, Knoblauch in kleine Stücke schneiden (aus Rücksicht auf die Festivalbesucher nehme ich nur eine halbe Knoblauchzehe). Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chilipulver dazu, nach kurzer Zeit die Tomaten mit dazu, breitquetschen, Baharat-Gewürzpulver, etwas Salz und Pfeffer, danach die Nudeln mit in die Pfanne geben. Die Paprikaschote vorbereiten, Stiel mit Deckel entfernen, mit einem Löffel das Innere der Paprika mit der Tomaten-Nudel-Mischung und gewürfelten Tofu-Stückchen füllen. Den Backofen vorheizen, die Auflaufform einölen, alles aus der Pfanne hineingeben, die Paprikaschote in der Mitte plazieren. Bei 200°C Umluft etwa 30 Minuten überbacken lassen, wenn die Nudeln besonders knusprig werden sollen, dann länger. Aus der Auflaufform frisch aus dem Backofen servieren.
Später den Abend mache ich den Abwasch, meine Bedenken, daß meine frisch schwarz (tiefdunkelrot) lackierten Fingernägel in dem Spülwasser wieder verschwinden, sind unbegründet - der Nagellack hält. Die Zeit, in der die Pfanne und die Auflaufform in der Spüle einweichen, nutze ich, um (erneut) meine Beine zu rasieren. Ich will gegen 21 Uhr wieder zurück auf dem Festivalgelände im Werk 2 sein. Der erste Tag meiner Modekollektion: das schwarz-grüne Mini-Kleid mit Leopardenmuster.
Chanel, Kajal, Mascara, Lippenstift - alle Handgriffe sind eingeübt - die Baumwoll-Leggings, schwarze Unterwäsche (kein Unterhemd) und mein neuer Lieblings-BH mit dem schwarz-grünen Blumenmuster (er trägt sich wirklich wunderbar, ich merke ihn kaum - kein Push-up - die 80-Euro-Investition war es wert). Das Leo-Kleid, die Stiefeletten mit den kubanischen Absätzen und meine schwarze Lederjacke. Kurz nach 21 Uhr bin ich ausgehfertig und verlasse meine Wohnung, es ist sogar noch so sonnig und hell, daß ich mein Outfit noch mit meiner großen, schwarzen Sonnenbrille perfektionieren kann. In meinem Roadster mit offenen Verdeck und lauter Musik ("Gary Numan", wenn es interessiert) im Haifischmodus auf der Straße herumräubern, in Richtung Süden von Leipzig.
Connewitz, Werk 2, der Freitag mit den Konzerten auf dem kleinen Festival. Ich parke mein Auto wie gewohnt in der Nebenstraße und erreiche wenig später zu Fuß das Festivalgelände ... noch sind nicht so viele Besucher da. Ich hole mir ein Getränk an der Bar in der kleinen Halle, der DJ legt einen von meinen Lieblingssongs auf: "I want to be, in a tree, watching you, watching trees..." Ziemlich textsicher ziehe ich meine Kreise auf der verlassenen Tanzfläche, außer dem DJ und mir ist wirklich niemand da. Nach und nach kommen die weiteren Gäste.
In der anderen, größeren Halle durchstöbere ich die Verkaufsstände, ein Kleid in grau-weißen Leopardmuster gefällt mir besonders - aber soviel Bargeld, wie auf dem Etikett steht, habe ich nicht dabei ... und außerdem zweifle ich daran, ob ich in die S/M noch hineinpasse. Am gegenüberliegenden Merchandise-Stand der Festivalbetreiber kaufe ich mir nur einen kleinen Button für meine Punkerkutte. Leopard ... als ich die Halle auf dem Weg nach draußen zum Innenhof wieder verlasse, fällt mir an dem zunehmenden Besucherstrom die hohe Leopardendichte an den Kleidern der weiblichen Gäste auf ... vielleicht hätte ich doch "Zebra" tragen sollen.
Zurück in der kleinen Konzerthalle, die Deathrock-Bands für den Abend ... juhu, ein bestuhltes Konzert! Die ersten beiden Bands, eine, die ich aus Frankreich vermutet hätte und eine - in der Szene sehr bekannte - Leipziger Band beobachte ich von meinem Sitzplatz auf einen Barhocker in der Ecke aus. Netterweise steht niemand vor mir und ich habe den vollen Blick auf die Bühne (meine frischen Operationsnarben da unten werden es mir danken). Zwischen der zweiten und der dritten Band stehe ich dann doch mal auf und laufe rüber zu der anderen Halle mit der Tanzfläche, für diese Nacht oder den späten Abend sind auf dem Flyer ein paar "Drag-Performances" angekündigt. Noch tut sich nichts, zurück zu der Halle mit den Konzerten.
Die dritte Band, die belgischen Joy Division, von der Ur-Besetzung aus den 80ern ist wahrscheinlich nur noch der eine Gitarrist übrig (er sieht auch viel älter aus, als die anderen Musiker auf der Bühne). Ein stimmungsvoller Auftritt vor vollem Publikum (noch mehr Besucher), zwei Zugaben, ein paar mir bekannte, uralte Titel von der ersten Platte, ein Joy Division Cover ... 2 Uhr die Nacht, keine weiteren Zugaben mehr (die letzte Zugabe habe ich schon gar nicht mehr bis zum Schluß durchgehalten und stehe schon wieder an der Bar). Nach dem Auftritt zurück zu der anderen Halle, wahrscheinlich die letzte Drag-Performance bekomme ich noch mit, dann ist Schluß und auf beiden Tanzflächen in den beiden Hallen legen die DJs auf.
Soweit bis hierhin ... das Festivalgelände ist mittlerweile übervoll, die ganzen Besucher von dem großen Gothic-Treffen in Leipzig sind auf der Suche nach Aftershow-Parties und fluten die beiden Hallen. Ich finde mich wenig später zurückgedrängt außerhalb des Festivalgeländes vor dem Eingang und auf der Straße wieder - um einer Panikattacke zu entgehen (ich spüre, wenn ich mich unwohl fühle) mußte ich da einfach weg. Minutenlang stehe ich wieder vor dem Einlaß ... besser wird es nicht, die vielen Menschen verschwinden nicht von einfach alleine - außer ich mache die Augen zu. Ich krame meine Sonnenbrille aus der Handtasche, hilft das vielleicht, wenn ich die aufsetze? Meine Angst vor zu vielen Menschen ist nicht echt und eingebildet - zurück auf das Festivalgelände in den Innenhof, ich springe von Blase zu Blase und erreiche wenig später wieder die große Halle mit der Tanzfläche.
Die Musik gefällt mir nicht (kann aber auch an der Akustik der großen Halle im Werk 2 liegen), wieder zurück durch die Menschenmengen in die andere Halle (meine eingebildete Angst hat sich wieder verflogen), ein paar angespielte Titel, Post Punk, gitarrenlastig - aber so richtig in Stimmung komme ich nicht mehr. Schade ... ich wollte doch unbedingt noch einmal in meinem schwarz-grünen Leopardenkleidchen auf der Tanzfläche tanzen. Zu viele Menschen, 3:15 Uhr auf meinem Telefon aus der Handtasche gekramt und und ich bin wieder zurück auf dem Weg zu meinem geparkten Auto nach draußen. Zurück zu meiner Wohnung (und ein schöner Parkplatz vor meinem Hauseingang).

[01.01.19 / 21:30] Der Jahreswechsel in Leipzig - ich habe mir vorgenommen, mich nicht wieder einzuschließen. Kurz vor Mittag stehe ich an einer der Warteschlangen in der Kaufhalle in der Nähe meiner Wohnung, die Zutaten für meine traditionelle Silvester-Lasagne kaufen ... vier Kassen sind geöffnet - und die Menschen stehen wirklich an vier Warteschlangen gleichzeitig, von einem Ende der Kaufhalle bis zum anderen Ende (wie erwartet am 31. Dezember). Zurück in meiner Wohnung ... es sind bestimmt nur fünf degenerierte Kinder da draußen, die mit einem Haufen Knaller die ganze Nachbarschaft terrorisieren.
Kurz vor Fünf den Nachmittag, nach Anbruch der Dunkelheit, ich lege schöne Musik auf (israelisch-orientalische Discomusik) und fange mit meiner Lasagne an - diesmal nehme ich Brokkoli anstatt Blattspinat, und die arabische Baharat-Gewürzmischung. Die Tomaten habe ich frisch gekauft und die Tomatensoße braucht dafür auch nicht ewig auf dem Kochtopf. Nach 50 Minuten in meinem kleinen Backofen macht es "Ping" und meine Lasagne ist fertig ... garantiert koscher - weil vegan (die israelische Musik im Hintergrund habe ich lauter aufgedreht, extra meine Boxen und den Laptop auf dem Couchtisch aufgebaut). Die Uhr auf dem Smartphone zeigt etwas mit kurz vor 18:30 Uhr, draußen vor dem Fenster in meiner Dachgeschoßwohnung nieselt es - was die Verrückten da unten nicht abhält, weiter herumzuknallen. Nachdem ich den Abwasch gemacht habe, mache auch ich mich ausgehfertig für die Nacht.
Die Beine habe ich schon den Nachmittag rasiert, eine Dusche, die langen, blonden Haare kämmen, Chanel-Parfüm aufsprühen, der sexy Push-up + passendes Unterhöschen, eine lange, warme Leggings und ein langes, schwarzes, ärmelloses Top mit tiefen Ausschnitt ... "lang" ist vielleicht nicht das richtige Wort, eigentlich ist es sehr kurz und geht mal gerade so über den Schritt. Ich bin auf Männerfang: Wann, wenn nicht diesen Abend - an dem so gut wie alle betrunken sind - ist genau der richtige Zeitpunkt dafür? Ich überlege, ob ich noch meine Zahnbürste für "Übernachtungen außerhalb" mit in die Handtasche packe. Schwarzer Kajal, etwas Lippenstift und fertig ist mein dramatisches Make-up ... über die Leggings ziehe ich aber dann doch noch das karierte Wollröckchen vor dem Ankleidespiegel neben meinem Kleiderschrank (für draußen ist das "kleine Schwarze" doch zu kurz). Kombiniert mit dem schwarzen Kapuzenpullover, Silberschmuck (die schweren Ohrhänger), meinem schwarzen Wollmantel und den langen, schwarzen Kaschmirschal - und als Schuhwerk wieder die hohen Wildlederstiefel (die mit den Blockabsätzen) (+ schwarze Lederhandschuhe) - stehe ich gegen 20 Uhr den Silvesterabend ausgehfertig vor meiner Wohnungstür ... ich bin bereit für die Nacht.

Halb Neun den Abend, ich nehme die Straßenbahn über den Hauptbahnhof in Richtung Süden von Leipzig, dort irgendwo, in einem irischen Pub, ist diese Nacht eine "NYE Party" mit Musik aus den 80ern ... genau das Richtige für mich. Als ich das Lokal betrete, bin ich 30 Minuten zu früh da, noch vor Öffnung des Tanzsaals - und der Garderobe - und setze mich erstmal mit meinem ganzen Kram an die Bar. In diesem Pub war ich erst einmal ... er ist wirklich sehr aufwendig dekoriert mit hunderten (oder noch mehr) von diesen Pappdingern, in denen die Whiskeyflaschen verkauft werden. 30 Minuten ... mein Telefon liegt wieder auf der Bartheke neben mir, eine Cola und ich wechsele nach Ablauf der Wartezeit zum Eingang des kleinen Saals und der jetzt geöffneten Garderobe, meinen schwarzen Mantel abgeben - 21:30 Uhr ist offizieller Einlaß.
Die aufgelegte Musik, sie gefällt mir von Anfang an ... "New Romantic?" Die nach und nach dazukommenden Gäste ... ich fühle mich, wie unter Freunden, die Stimmung ist wirklich sehr entspannt. Ich stehe erst am Rand, wechsele ab und zu rüber zur Bar des Saals, fange an, leicht zu tanzen ... erst fällt mein schwarzer Kapuzenpullover, dann mein Wollröckchen (kurz auf der Toilette ausgezogen und alles in die Handtasche gestopft). In meinem knappen Schwarzen tanze ich auf der Tanzfläche, meine langen, blonden Haare auf der einen Seite über die Schulter nach vorne geworfen ... immer mit Blick auf die große Uhr an der Wand über der Bar. 23:40 ... 45 ... 50, ein Set aus Italo Disco wird von den DJs aufgelegt, ich tanze wie in Ekstase, probiere die Bewegungen der indischen Tempeltänzerinnen ... Mitternacht! Geschafft! Ich will in das neue Jahr tanzen! Der eben noch volle Saal ist plötzlich leerer geworden - kompletter "Break" in der Musikauswahl, die paar noch anwesenden Gäste, mich eingeschlossen, schütteln ihre Mähne zu Hardrock.
Etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht, das neue Jahr, der Saal und die Tanzfläche ist wieder so voll, wie vorher. Ich stehe am Rand mit einer Flasche Wasser und krame mein Telefon aus der Handtasche ... keine Nachrichten, nicht von ihm, nicht von irgend jemanden anders. Böser Fehler, es drückt meine Stimmung. Die nächsten zwei Stunden wechsele ich zwischen der Tanzfläche in dem Saal und den Sitzgelegenheiten in den anderen Räumen des Lokals hin und her, es kommen immer wieder neue Gäste dazu. Jedesmal, wenn einer meiner Lieblingssongs gespielt wird, bin ich gerade auf der Toilette oder woanders.
Irgendwann so gegen 2:30 Uhr, ich sitze wartend vor der Ausgabe der Garderobe - die Mitarbeiterin hat Pause - und hole danach wieder meinen schwarzen Wollmantel ab. Das Wollröckchen und den Kapuzenpullover ziehe ich wieder an, bevor ich die Bar nach draußen - in die gar nicht so kalte - Kälte verlasse. Eine Menge Menschen sind den frühen Neujahrsmorgen noch unterwegs, die vollen Straßenbahnlinien fahren die ganze Nacht durch. Kurz vor 3 Uhr, zurück zu meiner Wohnung im Norden von Leipzig ... es sind bestimmt nur fünf degenerierte Jugendliche an meiner Endhaltestelle, die mit einem Haufen Böller noch den ganzen Morgen umherziehend die ganze Nachbarschaft terrorisieren.

Präzise 3:54 Uhr und ich schalte das Telefon auf offline und lege mich in mein Bett, das ganze Make-up habe ich mir vorher wieder im Bad aus dem Gesicht gewaschen, meine Sachen aus der Disco hängen über meinem Bambussofa. In 24+2 Stunden muß ich erneut um 6 Uhr wieder aufwachen ... zurück in die Psychiatrie.

(Den Mittag den Neujahrstag kommt tatsächlich noch eine Nachricht von meinem Ex-Freund, aber ich bekomme davon nichts mit, ich sitze mit zwei Tassen Espresso Doppio und Frühstückskeksen in meinem schwarzen Morgenmantel an meiner Minibar, das Telefon neben mir auf lautlos gestellt.)

[08.10.18 / 21:37] Aubergine mit Couscous: Aubergine waschen und halbieren, die Hälften mit Salz einstreuen, 30 Minuten stehen lassen bis das Salz die Bitterstoffe zieht und sich kleine Tröpfchen auf der Schnittfläche bilden, diese im Anschluß abtupfen. Eine Auflaufform einölen, die Auberginenhälften mit einer Melange aus Olivenöl und Kurkuma einstreichen (die Schnittfläche), Auberginenhälften danach in der Auflaufform 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen (200°C Umluft). Währenddessen das Couscous vorbereiten, Schalotten schälen, Knoblauch zerkleinern, Couscous mit heißen Wasser in einem Kochtopf abgedeckt aufquellen lassen. Den fertigen Couscous in eine Schüssel geben und mit Kichererbsen, klein geschnittenen Schalotten, Kreuzkümmel, Chili und einem Hauch von Salz mischen. In einer Pfanne oder einem Topf auf der blanken Oberfläche gehackte Pistazien kurz anrösten (nicht anbacken) bis sich der aromatische Duft entfaltet, diese Pistazien dann mit Granatapfelkernen (die gibt es in der Kühltheke) zusammen in den Couscous rühren. Die Auberginenhälften aus dem Ofen nehmen, das Innere herausschneiden und diese Auberginenstücke mit den Knoblauch in den Couscous unterrühren, die verblieben, bootförmigen Auberginenhälften dann mit der fertigen Couscous-Mischung füllen. Den Rest der Mischung wieder in die eingeölte Auflaufform geben, Auberginenhälften darauf setzen und die Auflaufform erneut in den warmen Backofen schieben ... Koriander nicht vergessen, alles bei Umluft 200°C weitere 15 bis 20 Minuten backen. Mit Weißbrot, um das Olivenöl aufzusaugen, heiß servieren.

Die Haut der Aubergine läßt sich schwer schneiden (etwas mehr Backzeit?), die grünen Pistazien und die roten Granatapfelkerne geben dem Ganzen das gewisse, süße Etwas. Lieber nicht nachsalzen, die immer noch bittere Aubergine hat davon noch genug. Viel Chili.

[08.10.18 / 00:10] Amritsar-Paprika (oder auch gefüllte Paprika nordindischer Art): Paprika waschen, Tomaten waschen, Paprika "enthaupten" (also den Deckel abschneiden und das Innere aushöhlen), Tomaten vierteln, Knoblauch und Schalotten klein hacken. In einem Topf oder einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Schalotten und Knoblauch andünsten, die in kleinen Teilen zerstückelten Überreste der Paprika-Deckel dazugeben, Gewürze (Kreuzkümmel, Zimt, Kardamom und Kurkuma - ich hatte keinen Zimt mehr, die arabische Baharat Gewürzmischung funktioniert auch), etwas Chili und alles anbraten. Die Tomaten und eine Dose Kichererbsen mit dem Wasser aus der Dose dazugießen, Salz und Pfeffer, alles etwa 5 Minuten kochen lassen und dabei ständig umrühren und die Kichererbsen mit dem Löffel breit drücken. Die fertige, breiige Mischung in ein grobkörniges Sieb über einer Auflaufform gießen und dabei die Soße (die ist wichtig) in der Auflaufform auffangen. Mit dem im Sieb von der Soße getrennten Paprika-Kichererbsen-Matsch die geköpften Paprika bis zum Anschlag füllen, dabei immer wieder ein paar gehackte Mandeln dazugeben und alles kompakt mit einem Löffel eindrücken. Die fertig gefüllten Paprika mit in die Auflaufform setzen und alles in einen vorgeheizten Backofen schieben, 200°C Umluft, 45 Minuten. Bei Bedarf noch etwas Öl und Wasser vorher mit in die Auflaufform gießen, die Backzeit nach Gefühl anpassen und alles beobachten - das Wasser sollte verkochen aber die Soße darf ihre Konsistenz nicht verlieren (die ist doch das Herzstück dieses Rezeptes, mit den ganzen, gesammelten, exotischen Gewürzaromen). Währenddessen etwas Basmati-Reis aufsetzen und auf dem Herd kochen lassen ... dabei immer wieder darauf achten, daß der Reis nicht anbrennt (das tut er sehr gerne). Nachdem die Backzeit beendet ist, die Paprika in der heißen Auflaufform servieren, zusammen mit einer Schale Basmati-Reis.

OK ... etwas Grünes, wie grüne Erbsen oder frischer Koriander oder grüne statt rote Paprika könnte diesem Rezept noch ein farbliches Extra geben. Die umgefallenen, roten Paprika auf dem Teller sehen so aus, als übergeben sie sich gerade ihre Kichererbseninnereien ... aber die hochkonzentrierte Soße ist der Wahnsinn, lieber zuviel als zuwenig Chili.

[02.09.18 / 23:28] Nudelauflauf (vegan): Tomaten vierteln, Paprika in Ringe schneiden, Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, Chili zerkleinern. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Knoblauch + Chili + Kreuzkümmel dazugeben, Aromen entfalten lassen. Tomaten und Paprika dazu + Koriander, Thymian, Salz und Pfeffer. In einem anderen Topf ein halbes Glas Wasser aufkochen, (vorher) einen Teelöffel Kichererbsenmehl dazugeben und verrühren. Gekochte Nudeln (vom Tag zuvor, die italienischen ohne Ei und mit Hartweizengrieß) mit in den Topf rühren (im Idealfall verteilt sich die Kichererbsenmehlschwitze und haftet sich an die Nudeln). Tomatensoße in den Topf dazu + frische Basilikumblätter, alles durchrühren und vermengen. Währenddessen eine Auflaufform einölen und den Backofen vorheizen. Alles aus dem Kochtopf in die Auflaufform gießen und danach das fertige Gemisch in der Auflaufform in den Backofen stellen, bei Umluft und 200°C etwa 25 Minuten backen. Fertig, wenn alles aussieht wie frisch und knusprig aus dem Tandoori.

[22.05.18 / 23:12] Zucchini-Couscous-Auflauf mit Tomaten, Feta und Mandeln: Zwiebeln schneiden, Knoblauch zerkleinern, Tomaten vierteln, Zucchini in Scheiben schneiden, alles vorbereiten und bereitstellen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebeln dazu, Salz und Pfeffer und die Gewürzmischung (Kreuzkümmel + Koriander + Kardamom) und etwas Chili, Gewürzaromen entfalten lassen, die Tomaten dazugeben und zerdrücken, mit Wasser (für den Couscous) ablöschen, Tomatenbrühe kurz kochen lassen. Tomatenbrühe abgießen und damit den Couscous in einer Schale für 5 bis 10 Minuten quellen lassen (bei Bedarf noch etwas Wasser drangeben), den Couscous nach dem Quellen auflockern und etwas Olivenöl unterrühren. Währenddessen die Auflaufform einölen, die öligen Tomaten mit den Zwiebeln und den Gewürzen auf dem Boden der Auflaufform verteilen, beiseite stellen. Zucchini in der Pfanne mit Olivenöl, Knoblauch und Salz und Pfeffer anbraten. Den aufgequollenen Couscous in der Auflaufform über die Tomaten verteilen, die Zucchini-Scheiben mit dem Knoblauch darüber, alles mit Fetawürfeln und Mandelstückchen garnieren und in den aufgeheizten Backofen schieben. 200°C mit Umluft, 25 Minuten, fertig (wenn der Feta an den Ecken dunkel wird).

Gegen 17 Uhr den Sonnabend Nachmittag schreibt mir mein Freund eine Nachricht, er kommt vorbei. Ich frage ihn noch, was er von meiner Menüauswahl gerne essen möchte, ich fange gerade an, alles für das Kochen vorzubereiten ... er überläßt mir die Entscheidung - also das Zucchini-Couscous-Rezept, welches ich seit dem Besuch in dem palästinensischen Restaurant Anfang des Jahres kochen wollte. Gerade als ich die Tomatenbrühe aufsetze und kochen lasse, klingelt er unten an der Tür und ich lasse ihn herein. Ich umarme ihn kurz, er trägt wieder seine sommerliche Kleidung und zeigt mir seine neue Wunde am Bein, die er sich bei einem Sturz mit dem Fahrrad zugelegt hat ... ich bin total beschäftigt mit dem Essen kochen und kann ihm gar nicht richtig folgen. Er setzt sich kurz etwas hin, ich lasse den Couscous aufquellen und brate die Zucchini an ... ich koche für zwei Personen - also auch mit der doppelten Menge an Knoblauch. Wenig später, als ich die Auflaufform in den Backofen gebe, bemerke ich noch, daß er sich in mein Bett schlafen gelegt hat, er muß wahrscheinlich die ganze Nacht gearbeitet haben.
Mit einem nicht allzu lauten "Ping" ist mein Auflauf im Ofen fertig ... mein Freund schläft tief und fest, ich esse die erste Hälfte alleine. Ziemlich ungeschickt versuche ich ihn dann wach zu bekommen - und berühre dabei versehentlich seine schmerzende Wunde unter der Bettdecke. Er ist kurz wach, "Would you like to eat something?" Später vielleicht, er schläft sofort wieder ein, "But then it's cold." Weißt du, ich stehe hier den ganzen Tag und koche für dich ... ein beschissener Ehemann + meine mangelnde Empathie-Kompetenz. Ich stelle seine Portion Essen in einer Schüssel beiseite und mache den Abwasch, auch das laut klappernde Geschirr weckt ihn nicht auf.
Später den Abend wechsele ich in das Badezimmer, nehme eine Dusche und bereite mich auf die Nacht vor - derselbe Ablauf wie den Abend zuvor, dasselbe Outfit, das gleiche Make-up. Fertig angezogen stehe ich vor dem Bett und versuche ihn wieder aufzuwecken, er war schon mal kurz wach und im Badezimmer, als ich vor dem Spiegel meine Ohrringe angelegt habe - jetzt schläft er wieder sehr tief und ich brauche eine halbe Ewigkeit, um ihn wieder (vorsichtig) wachzurütteln - "Do you want to sleep here the whole night? I want to go out now." Er erzählt mir kurz schlaftrunken, daß er später die Nacht wieder arbeiten gehen muß. "Your food is now in the fridge, it's now cold salad", falls er dann noch Hunger hat, ich habe ihm sein Essen in den Kühlschrank gestellt. Ich verlasse meine Wohnung und schließe die Tür hinter mir ... irgendwie mit einem kleinen, schlechten Gewissen, habe ich ihn zu sehr vernachlässigt? Zurück zu meinem Auto, zurück zum Werk 2.

Präzise 22:00 Uhr komme ich auf dem Festivalgelände an, die Security am Einlaß hat noch gar nicht richtig Stellung bezogen, das kleine Häuschen mit dem Ticket-Schalter wird gerade erst aufgebaut. Ich schlendere so durch ... ich gehöre zum Inventar. Diesen Abend ist die Discoveranstaltung gemischt mit zwei Auftritten von ein paar Künstlern, wann genau die auftreten, weiß ich nicht ... eben irgendwann die Nacht. In der Markthalle mit den DIY-Produkten entdecke ich eine kleine, handgemachte Geldbörse ... die könnte mir gefallen, etwas Leder, etwas Netz, nicht nur in Schwarz, ein leichter lilablauer Farbton - die kaufe ich. Schon wieder italienische Händler, aber sehr nett.
Ich wechsele zwischen den beiden Tanzflächen hin und her, ab und zu wird etwas Italo-Disco eingestreut, bis Mitternacht füllen sich auch die beiden Hallen. Es muß nach Mitternacht sein, weil ich schon von der Cola auf eine Flasche Wasser umgestiegen bin. Ich habe mir auf der Damentoilette das Spaghettiträgertop ausgezogen und die Tunika etwas weiter aufgeknöpft, es ist nicht viel Ausschnitt - aber alles was ich hab (den nächsten Abend ziehe ich wieder einen Push-up an). Ich sitze also etwas abseits neben der Tanzfläche, als mich ein männlicher Gast fragt, ob man hier rauchen kann ... ich schaue mich um, niemand raucht hier, das ist ein Nichtraucherclub, "Nein, ich glaube nicht." Etwas enttäuscht aber immer noch freundlich dreht er sich wieder weg. Ich brauche ewig, um dahinter zu kommen, daß das vielleicht so eine Art Flirtversuch gewesen sein könnte. Ich bin so tief in meiner autistischen Blase, für mich war das in dem Moment wirklich nur ein junger Mann, der mir eine etwas merkwürdige Frage stellt - und ich antworte ihm darauf ... vollkommen ohne irgendwelche weitergehende Gedanken. Als die ersten, beiden Künstler auf der Bühne anfangen zu "performen", muß ich immer noch über den Kontaktversuch grübeln.
Später die Nacht, ich tauche komplett ein in den Mikrokosmos ... nur coole Leute um mich herum, ich verliere das Zeitgefühl, weiß nicht mehr, wie spät es ist - aber der Himmel zwischen den beiden Hallen ist immer noch nachtschwarz, keine Spur von einer Morgendämmerung. Die zweite Künstlerin bereitet ihren Auftritt vor, das Promotion-Video auf der Internetseite des Festivals war sehr vielversprechend - auf diesen Auftritt bin ich besonders gespannt. Leider ist in der rechten Ecke vor der Bühne, wo ich stehe, der Gesang kaum zu verstehen, alles was ich höre, kommt vielleicht nur über die Bühnenmonitore zu mir. Ich fühle mich auch total erschöpft von dem ganzen Tanzen und suche eine Sitzgelegenheit, während des Auftrittes der Künstlerin wechsele ich meine Position, laufe etwas umher und finde auf der anderen, linken Seite von der Bühne einen Sitzplatz am Rand ... jetzt ist der Gesang auch zu verstehen. Meiner Theorie nach war der Pan-Regler für das Bühnenmikrofon am Mischpult für die Ausgabe auf die PA zu weit einseitig eingestellt ... oder irgendjemand hat irgendwo endlich mal den Fader für's Mikro hochgeschoben.
Irgendwann so nach 2 Uhr ... der Verlust meines Zeitgefühls macht mich völlig fertig - ich muß in meiner Handtasche nach meinem Telefon graben und auf die Uhr sehen. Nach den Auftritten bleibe ich noch etwas sitzen, tanze pantomimisch zu der aufgelegte Italo-Disco-Musik, bevor ich kurz vor 3 Uhr meine Lederjacke an der Garderobe abhole, etwas im Außenbereich umherlaufe (mit einem breiten Grinsen im Gesicht, so eine super Stimmung hier) und dann danach die Party verlasse. Zurück zu meinem Auto, zurück zu meiner Wohnung.

Kurz vor 4 Uhr, mein Freund ist nicht mehr da ... er hat das Essen im Kühlschrank nicht angerührt, zu viel Knoblauch? Ich lege mich in der Bettdecke, in der er sich nur ein paar Stunden zuvor eingerollt hat, schlafen ... ich wünschte, ich hätte ihm mehr Beachtung geschenkt. (Ende Teil 2/4)

[07.06.17 / 00:22] Halb Elf den Montag Morgen (Pfingstmontag), ich stehe auf, mein erster Blick gilt dem Telefon ... nichts, weiter keine Nachricht von meinem Freund. Nach einem kleinen Frühstück, setze ich mich den frühen Nachmittag wieder an den Laptop, meine Blogeinträge schreiben und weiter etwas an meinem Buchprojekt arbeiten. Die Zeit vergeht beim Schreiben ... 16:30 Uhr, ich speichere den Zwischenstand ab und fahre den Rechner wieder runter, Zeit für Essen Kochen, bzw. Backen - es gibt Nudelauflauf. Zuerst die Aubergine halbieren, in Scheiben schneiden, großzügig den Rand mit der Schale abtrennen und das helle Innere in kleine Würfel schneiden, diese auf einem Teller salzen und 20 Minuten stehen lassen, währenddessen den Topf mit Nudeln zum Kochen bringen, Nudeln nach etwa 11 Minuten wieder durch das Sieb abgießen, Sieb weiterverwenden zum Abwaschen des Salzes von den Auberginenwürfeln, Auberginenwürfel in einer Pfanne mit Öl kurz anbraten, beiseite stellen, Tomaten waschen, schneiden, vierteln, Knoblauch und Schalotten kleinschneiden, diese dann in einem Kochtopf mit Olivenöl andünsten, Tomaten dazu, Basilikum, Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer (und etwas Chili), Oliven nicht vergessen, Tomatensoße köcheln lassen und währenddessen den Feta in kleine Würfel schneiden, Auflaufform einfetten (bzw. einölen), Backofen vorheizen, die Auflaufform abwechselnd in Schichten auffüllen: Nudeln, Auberginenwürfel, die Tomatensoße mit den Oliven aus dem Kochtopf, Feta darüber und alles bei 180°C (Umluft) 40 Minuten backen (und dabei durch das Fenster zusehen). Nach einer dreiviertel Stunde ist der Feta leicht angebacken und der Nudelauflauf fertig und kann auf einem Teller serviert werden ... spätestens hier fällt mir alles wieder auseinander und ich überlege, ob mir nicht irgendwie noch so eine Art Bindemittel in meinem Rezept fehlt, vielleicht Béchamelsoße? Der Nudelauflauf ist ziemlich aufwendig - dafür, daß ich eigentlich nur hart getrocknete Nudeln erst wieder weich koche, nur um sie dann wieder fest und knusprig zu backen - alles zusammen, Vorbereitung, Backen, Essen, alles wieder abwaschen, nimmt etwa drei Stunden Zeit in Anspruch. Erst gegen 19:30 Uhr habe ich wieder etwas Zeit für mich und kann mich für den letzten Abend des Festivals an diesem Pfingstwochenende vorbereiten.

Ich zwänge mich wieder in die enge Kunstlederleggings (das Outfit vom letzten Abend) und fahre zu dem Festivalgelände, den Montag Abend ist nur noch die kleine Halle offen und nur eine Tanzfläche. Kurz nach 22 Uhr ist noch nicht so viel los, die Tanzfläche füllt sich erst nach und nach bis Mitternacht, ich tanze zu ein paar Titeln (Post Punk und Cold Wave), bestelle mir ab und zu an der Bar etwas zu trinken und beobachte die Gäste. Ich stehe direkt neben dem Merchandising-Stand des kleinen Festivals ... interessiert betrachte ich die T-Shirts, ich habe noch etwas Geld über. Eines davon (mit dem Festival-Logo) ist zwar in Weiß, aber dafür extra für Damen auf Taille geschnitten - ich kaufe eins in meiner Größe ... paßt bestimmt gut zu meinem letzten Neuerwerb / Spontankauf vor ein oder zwei Wochen (als es für ein paar Tage zu heiß war), kurze Hot Pants aus Denim mit olivgrünen Camouflage-Muster. 1:30 Uhr, ich bereite mich schon mental darauf vor, zu gehen. 2 Uhr nach Mitternacht, ich tanze noch zu einem letzten Titel und verlasse dann die Tanzfläche und die kleine Veranstaltungshalle, draußen vor dem Eingang stehen auch nicht mehr ganz so viele Leute, wie in den Nächten zuvor (eigentlich sind es jetzt nur noch ein paar wenige). Zurück zum Auto, zurück in meine Wohnung ... wenn ich mich noch vor 3 Uhr nachts in mein Bett legen kann, dann ist der "Wochenend-Jet-Lag" zum nächsten Arbeitstag nicht ganz so groß.

Dienstag Morgen, kurz vor 10 Uhr stehe ich auf. Ich habe kein Frühstück mehr, keine Bananen, kein Olivenbrot ... es ist nur noch der Rest Couscous-Salat im Kühlschrank - aber den gebe ich in die Toilette (Ratten füttern). Ich habe noch die halbe Aubergine, eine grüne Paprika, zwei Tomaten und die neue Packung Couscous in der Küche - das Frühstück ist gleichzeitig auch das Mittagessen. Ablauf, wie die Tage zuvor - nur eben jetzt die Knoblauch-Tomatensoße ohne Oliven, dafür mit Auberginenwürfeln und grüner Paprika, sehr viel Chili, die orientalische Gewürzmischung (Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom), parallel den Couscous (gelb gefärbt mit Kurkuma) in einem Kochtopf aufquellen lassen, in eine kleine Schüssel zum Essen füllen, die scharfe Tomatensoße mit Auberginen und Paprika darüber - und alles zusammen ergibt "Tunesisches Couscous". (Ende Teil 4/4)

[01.01.17 / 17:38] Von Freitag Abend bis Donnerstag früh Tage und Nächte durchprogrammiert, mit wenig Schlaf - dafür kann mein Blog jetzt auch mit Tags umgehen. Etwa die Hälfte der Zeit (ungefähr 3 Tage) bin ich nur damit beschäftigt, den vielen Tagebucheinträgen Tags zuzuordnen ... auf den Tag "Freund/Sex" verzichte ich am Ende - er wird zu umfangreich.

Freitag Nachmittag zurück nach Leipzig. Mein Freund hat 3 Tage zuvor per SMS angefragt, ob er alleine in meiner Wohnung übernachten darf, er läßt wieder andere Gäste in seiner Wohnung übernachten ... ich stimme zu und bin dann zutiefst enttäuscht, als ich zurückkommend in meine Wohnung mein Bett unberührt vorfinde. Er hat doch nicht darin geschlafen ... vielleicht war er doch abgeschreckt von meinem komplexen Regelwerk, wie er sich in meiner Wohnung zu verhalten hat, "Close the windows before you leave it!"
Ich habe meinen neuen bunten Türvorhang mitgebracht, ich hatte immer den Wunsch, wenn ich irgendwann meine eigene Wohnung habe, dann hänge ich mir auch so etwas hippiemäßiges zwischen die Türen ... der Türrahmen zwischen dem Bad und dem "Allnutzungszimmer" ist der einzige, den ich in meiner kleinen Ein-Zimmerwohnung habe. Schnell zwei Schrauben unsichtbar von oben in den Holzrahmen gebohrt und meinen Vorhang daran aufgehängt. An vielen Fäden schimmern jetzt in allen Regenbogenfarben die aufgeklebten Kunststoffteilchen ... das sieht so "Tussi" aus - eindeutig eine "Mädchenwohnung". (Wie lange wird es dauern, bis mir das wieder lästig ist, ständig bei jedem Weg ins Badezimmer diesen Vorhang beiseite zu schieben?)

Freitag Abend, nach einer vegetarischen Pizza gehe ich wieder zu meiner Stammbar am Marktplatz. Mein Freund hat den frühen Nachmittag angefragt, ob ich die Nacht wieder in Leipzig bin, er wird mich anrufen, wenn er mit seiner Arbeit fertig ist. Zwei oder drei Stunden lang sitze ich auf dem Barhocker an der Bar, bestelle mir ab und zu etwas zu trinken und starre sonst mein Telefon an. Zwischendurch nehme ich es in die Hand und surfe etwas im Internet ... das Partnerhoroskop für uns beide paßt perfekt: "Die verführerische Skorpion-Frau liebt den sensiblen Krebs."
Kurz vor 0 Uhr bestelle ich kein weiteres Getränk mehr, verlasse die Bar und laufe zurück zum Parkhaus, mein Auto holen und wieder zurück in meine Wohnung. Wenn er bis Mitternacht nicht anruft, ruft er entweder gar nicht mehr an oder erst sehr spät. 1 Uhr nach Mitternacht lege ich mich ins Bett ... merkwürdige Menschen leben hier in diesem Haus. Es hört sich an, als würde jemand einen schweren Schrank Absatz für Absatz die Treppen runterwerfen. Auf meinem japanischen Bett, das auf dem Fußboden liegt, spüre ich jeden Schlag im Haus. Ein paar Stunden später, 3:30 Uhr, werde ich aus meinem leichten Traumschlaf durch seine SMS geweckt - er fragt wieder, wo ich bin ... aber es folgt keine weitere Nachricht mehr. Ich schlafe wieder ein und wache erst am sonnigen Sonnabend Vormittag wieder auf, über die Spiegel an meinem großen Kleiderschrank erreichen die Sonnenstrahlen auch die dunkle Schlafecke.

10:46 Uhr, ich liege immer noch im Bett, kommt dann tatsächlich ein Anruf. Er hat in seiner Wohnung geschlafen und nimmt jetzt die nächste Straßenbahn zu mir, "5 Minuten." Wirklich nur kurze Zeit später klingelt es an meiner Tür und ich lasse ihn herein. Ich bin immer so aufgeregt, wenn ich ihn dann umarme ... er in voller Winterkleidung, ich halbnackt. Meinen bunten Regenbogenvorhang zum Bad findet er hübsch, er zieht sich aus und kommt dann zu mir ins Bett. Als ich einige Tage zuvor alle meine Tagebucheinträge durchgegangen bin, hätte ich eigentlich zählen können, wie oft wir schon Sex hatten ... aber die Nummer wird zu groß. Ich zähle lieber die an meinem Bett vorhandenen Kondome, von zwei ist jetzt nur noch eins übrig. Nach dem Sex arbeite ich wieder an meiner "Deep Throat"-Technik (bis meine Nase sein Bauch anstupst) und lasse ihn wahrscheinlich sehr tief in mir kommen, zum Schlucken gibt es so weit unten nichts mehr. Er schläft nach dem Sex neben mir ein, ich kuschele noch etwas mit ihm.
Irgendwann nach 13 Uhr stehe ich auf, während er weiter schläft. Der übliche Ablauf, Duschen, Frühstück, Tai Chi usw. ... außer daß ich diesen frühen Nachmittag alle meine Gewürze endlich mal in die dafür vorgesehen Gewürzdosen umfülle - es ist kurz vor Silvester Abend und ich will alles für meine Lasagne vorbereiten. Weniger als 30 Minuten vor 16 Uhr lese ich nochmal im Internet nach den Öffnungszeiten der Kaufhallen an Silvester - 16 Uhr steht da! Ich muß doch noch den frischen Tiefkühlspinat kaufen! Eilig ziehe ich mich um, schließe meine Wohnungstür und haste zu Fuß zur nächsten Kaufhalle, Spinat für meine Lasagne und etwas zum Frühstück für Neujahr kaufen. Wieder zurück beeile ich mich ebenso, hoffentlich ist mein Freund noch nicht aufgestanden, er wollte doch 16 Uhr wieder zu seiner Arbeit. Ich komme in meiner Wohnung an und er schläft immer noch. Sein Telefon klingelt als Wecker, aber es scheint ihn nicht zu stören ... es ist sein letzter Arbeitstag als Aushilfskellner, ab nächste Woche arbeitet er in einem Callcenter (auch wieder was mit Schichten 24/7). Ich lege mich zu ihm und warte bis er wach wird. Als er kurz darauf aufsteht und sich wieder anzieht, nutze ich diesen Moment, um ihm mit strahlenden Gesicht meinen neuen Reisepaß zu zeigen, "F for female!" Er schaut sich meinen Paß ganz genau an ... vielleicht ist er doch etwas erschrocken, weil er vergessen hat, wie alt ich wirklich bin. Ich deute noch mit meinem Finger auf meine Lippen und er verläßt mich wieder mit einem Abschiedskuß für diese Nacht, "See you later."

Punkt 18 Uhr fange ich mit den Vorbereitungen für meine vegane Lasagne an, Zwiebel und Knoblauch schneiden (schön viel Knoblauch ... ich bin doch kein Vampir), in dem sauteuren Olivenöl aus Sizilien andünsten und zusammen mit der Dose Tomaten köcheln lassen (+ Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano und Kreuzkümmel aus meiner Gewürzsammlung). Es dauert ewig, bis das ganze Wasser aus den Tomaten verkocht ist - ich lasse die Tomatensoße auf niedriger Stufe kochen, um nicht später so viel in der Küche sauberzumachen (rote Flecken überall). Die Soße überprüfe ich ständig nach ihrer richtigen Konsistenz. Als es soweit ist, nehme ich sie vom Herd und belege die Form für die Lasagne: Platte, Tomaten, Spinat (mit Chili) und cremige Sojasoße. Ofen 10 Minuten vorheizen und dann mit über 200 Grad für 50 Minuten backen (währenddessen schon mal ein Teil des Abwasches machen). Als die Lasagne dann endlich auf einem Teller auf meinem Bartisch steht und ich den ersten Happen probiere, denke ich nur: "Ist die gut!" - Ich habe wieder das besondere Olivenöl mit dem LSD-Effekt dafür verwendet.

Später den Silvester Abend, so gegen 22 Uhr, mache ich mich wieder ausgehfertig. Ich habe von meinem Freund erfahren, in welchem Hotel er diese Nacht wieder arbeitet (jenes gleich in der Nähe des Marktplatzes, genau wie letztes Jahr) und genau da will ich Punkt Mitternacht wieder stehen und auf ihn warten. Ich nehme ausnahmsweise die Straßenbahn in das Zentrum von Leipzig (für den Fall, ich trinke etwas Alkohol) und streune in der Eiseskälte noch etwas in der belebten Fußgängerzone umher (zum Glück trage ich meinen Schal aus Florenz). Am Marktplatz angekommen, werde ich wieder von einem ausländischen Gast angesprochen. Er ist Iraner, macht gerade einen Deutschkurs und zeigt mir nebenbei ein Video auf seinem Smartphone, in dem er als iranischer Sänger neben einen zweiten Musiker, der Keyboard spielt, auftritt. Die Unterhaltung beginnt erst ganz nett, aber ich weiß nie, wo der Punkt überschritten ist. Spätestens bei dem Satz: "Du bist sehr schön." Ich bin nicht schön ... das ist nur so ein Spruch, um mich rumzukriegen. Nervös schaue ich auf die Uhr von meinem Telefon und blicke in Richtung des Hotels. Mein Freund sagt mir nie, daß ich schön bin ... hat er auch nie - genau deshalb bin ich ja mit ihm zusammen. 10 Minuten vor Mitternacht - ich muß den jetzt doch etwas aufdringlich gewordenen Iraner loswerden ... ich will ihn nicht bei mir haben, wenn ich auf meinen Freund treffe. Ich gehe weiter die paar Schritte zum Hotel, beobachte die Gäste und die Hotelangestellten, die zum Feuerwerk aus dem Hotel kommen. Den Iraner kann ich jetzt etwas unfreundlich auf Abstand halten, dem Silvesterfeuerwerk um Mitternacht schenke ich keine Beachtung. Wo ist er? Ich sehe ihn nicht. Später werde ich erfahren, daß mein Freund nicht zu Mitternacht aus dem Hotel gekommen ist, er mußte arbeiten. Kurz nach halb Eins reihe ich mich in die Menschenschlange an der Straßenbahnhaltestelle ein und fahre zurück in meine Wohnung. Der zweite Teil des Abwasches wartet noch in der Spüle auf mich. Irgendwann nach um 2 Uhr lege ich mich wieder schlafen.

Ein paar Minuten nach halb Zwölf am Neujahrsmorgen bekomme ich eine SMS von ihm - er ist wieder unterwegs zu mir. Er mußte in dem Hotel bis 8 Uhr arbeiten, war dann noch etwas Essen mit den Kollegen und hat danach nur sehr wenig geschlafen. Als er in meine Wohnung kommt, zieht er seine Kellneruniform aus, nimmt eine Dusche und kommt zu mir ins Bett. Der gleiche Ablauf wie den Morgen zuvor - nur daß wir alles jetzt um 180 Grad gedreht auf meinem Bett machen ... er ist spürbar mehr geschafft von seiner Arbeit als gestern - aber immerhin nicht so betrunken wie Neujahr vor einem Jahr (nur zwei Flaschen Bier hat er dabei). Ich bleibe nicht allzulange neben ihm in meinem Bett liegen, als er einschläft, stehe kurz nach 13 Uhr den Sonntag Morgen auf. Kaffee kochen, Frühstück essen (zwei Brötchen mit Nuß-Nougat-Creme), Duschen usw. ... wie an jedem anderen Sonntag Morgen - nur daß ich jetzt ein paar von meinen Pflanzen nicht mehr gieße, die sind jetzt in der Winterpause.
17 Uhr und er schläft immer noch ... ob ich ihm jetzt wieder meinen Drittschlüssel auf den kleinen Wohnzimmertisch legen muß? (Und wieso hat er eigentlich nie meinen Zweitschlüssel dabei?) Ich krieche noch ein weiteres Mal zu ihm ins Bett und verabschiede mich mit einem Kuß auf seine Wange.

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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