morgana81 - gothic transgender AWAY WITH YOU - Covid‑19 pandemic 2020‑2022 🎈

Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[26.04.21 / 18:20] Der dritte Abend des Online-Musikfestivals ... ich hatte ja keine Ahnung, was mich da erwartet. Punkt 19 Uhr geht der Videostream los, ich bin auf die Sekunde genau pünktlich und schalte mich dazu. Die ersten DJ-Sets, die ersten Bandauftritte, alles schön. Ich will es den Sonntag Abend entspannt angehen und verzichte auf die Extras von dem Abend davor, keine Lederjacke, kein Make-up, kein Nietengürtel, kein Barhocker - nur bequem in der schwarzen Freizeitkleidung vor dem Computerbildschirm sitzen. Mit der rechten Hand das kleine Mischpult einpegeln, den Regler für die Verstärkung nach Bedarf anpassen ... nicht zu laut werden, andere Menschen in der Nachbarschaft müssen den nächsten Morgen früh zur Arbeit gehen.
Ich habe das Gefühl, die DJ- und Bandaufstellung für diese Nacht wird etwas diverser, ein paar Namen im Programm lassen darauf deuten. Den einen in der Szene bekannten Künstler kenne ich auch schon, das war 2012 bei einem Festival in Berlin. Ich stehe auch diesen Abend vor meiner imaginären Computer-Bühne mit meinem Getränk in der Hand und lasse den Auftritt auf mich wirken. Ist das live? Während das Video mit dem Konzert in irgendeinem Raum oder Wohnung oder Studio läuft, sehe ich am Bildschirm ein paar Mitglieder des professionell agierenden Teams mit Videokameras, es wird aufwendig hin und hergeschnitten (Kamera Eins, Kamera Zwei, Kamera Drei). Die Musik ist purer EBM. Alles wirkt authentisch und nah, mit Pausen am Mikro zwischen den Liedern ... und irgendwie soll noch eine Katze über die Studiotechnik gelaufen sein, aber ich habe nicht aufgepaßt (ich bin zu beeindruckt von dem ganzen).
22 Uhr, meine LED-Beleuchtung geht an - im tiefdunklen Rot ... und sie wird noch die ganze Nacht in diesem schummrigen, roten Licht scheinen: "Ich habe meinen eigenen Dark Room!" Die weiteren DJ-Sets und eingespielten Live-Musikaufnahmen (ob vorher aufgezeichnet oder nicht) behalten den musikalischen Stil bei. Subversiv, schwul, knallharte elektronische Beats zu schmutzigen Synthesizer-Riffs. Mal tanze ich mich schwitzend in Ekstase vor meinem aufgebauten Stroboskop-Gewitter, mal sitze ich staunend vor dem Bildschirm und betrachte die Videokunst ... die rauhe Punk-Attitüde, mit der manchmal das Gesangsmikrofon gnadenlos übersteuert wird, widerspricht eigentlich meiner Hingabe für Perfektion in der Studiotechnik. Egal...
Die rote LED-Leiste in meinem Zimmer ist aber auch dunkel, mir wird schon ganz schlecht vom Tanzen, ich lasse mich mehrmals in mein altes, schwarzes Sofa mit der Leopardendecke fallen und wiederhole mein Mantra: "Ich habe meinen eigenen Dark Room..."
Irgendwie kurz vor Mitternacht, das ein oder zwei Stunden laufende DJ-Set mit dem Künstler, den ich einige Zeilen vorher beschrieben habe (eigentlich sind es zwei, sie teilen sich auch hier wieder die stimmungsvolle Location, das Konzert und die DJ-Technik), nimmt kein Ende ... und da kommen noch zwei oder drei Programmpunkte für den letzten Festivaltag. Du kannst doch nicht noch einen weiteren Hammer-Titel auflegen? (So lange wollte ich gar nicht wach bleiben.) Spätestens um null Uhr dreißig oder so wird mir klar, warum sich das wahrscheinlich so hinauszögert ... jetzt kommt der nächste Programmpunkt: ein DJ-Set mit BDSM-Performance.
"Ich habe tatsächlich meinen eigenen Dark Room?" Fasziniert sitze ich im Rotlicht vor meinem Computerbildschirm - ist ja nicht so, daß ich so etwas nicht schon in Leipzig (oder Berlin?) gesehen hätte (und ich habe diese Parties und diese Clubs geliebt und dort einige interessante Männer kennengelernt) ... aber hier auf dieser Streamingplattform? Es könnten Kinder zusehen! (Die hier sonst mit virtuellen Bauklötzern spielen, anderswo ist auch gerade Tag.) Im Chat-Fenster wird humoristisch über die Jugendfreigabe diskutiert.
Es folgt noch eine entspannte Ambient-Kunstperformance, die ich dankend und erschöpft von den drei Tagen entgegennehme, und das kleine Festival nähert sich so um 2 Uhr den frühen Montag Morgen dem Ende. Ein abschließender Auftritt eines Solo-Künstlers, der mich nachdenklich stimmt ... ein oder eine BIPoC im queeren Outfit mit ultrakurzem Minikleidchen, aber visuell von der Kunstinstallation her höchst anspruchsvoll. Seine oder ihre oder egal, Texte sind voller Zorn - ich wünschte, ich könnte den Inhalt verstehen. Wenn du in dem Kleidchen so auf die Straße gehst, kannst du dir nicht sicher sein, ob du die Nacht überlebst. Mir wird wieder bewußt, daß ich eine privilegierte, weiße Transfrau bin - ein Meter siebzig, zierlich und mit langen, blonden Haaren. Nicht einmal meine tiefe Stimme verrät mich, ich kann Männer mit meiner Erscheinung blenden ... würde ich mich nicht immer so ausgesprochen androgyn kleiden und an meiner weiblichen Ausstrahlung zweifeln (sie geradezu verstecken). Wäre ich riesengroß, muskulös, schwarz oder anderer dunkler Hautfarbe, sehe die Welt noch beschissener für mich aus. (Und trotzdem habe auch ich das Gefühl von Diskriminierung und Chancenlosigkeit.)

Dieser Abend und diese Nacht lief sehr überraschend und unerwartet für mich ... vielleicht kann ich die Impressionen in einem neuen Song verarbeiten, etwas mit einer Bassline unterhalb des technoiden Drumsets und einer scharfkantigen, analogen Synthesizer-Hookline.

[25.04.21 / 18:03] Der zweite Abend des kleinen Online-Festivals - meine Lichterkette habe ich immer noch nicht wiedergefunden, wenn hier etwas in dem Haus verschwindet, dann ist es verloren, für immer ... oder taucht Jahrzehnte später erst wieder auf. Ich stehe eine Stunde vor Festivalbeginn im Bad und steche kleine Löcher in leere Klopapierrollen, die ich dann, zurück auf dem Wohnzimmerteppich, über die LED-Leiste von letzter Nacht schiebe ... DIY Disco! (Ganz im Stil des DIY-Festivals.)
Noch mehr Party, noch mehr Flair, noch mehr Erinnerungen an Vergangenes - vor dem großen Spiegel im Bad stehen, Feuchtigkeitscreme im Gesicht und an den Augenlidern schwarzen Kajal auftragen. Mein schwarzes Tank-Top, der metallisch glänzende Nietengürtel, die schwere Punkerkutte mit den Buttons und Patches überziehen ... "Yeah, Death Rock Babe!" Die langen, blonden Haare durchkämmen, mich in meinen Club schieben.
19 Uhr nochwas, der Videostream läuft schon, ich pegele schnell die Anlage ein, stelle den Barhocker auf und schiebe ein bißchen Kram beiseite auf meinem Metallregal - das ist jetzt die "Bar" mit Platz für zwei Flaschen Wasser und ein Glas. Jedesmal, wenn ich etwas trinken möchte, gehe ich ein paar Schritte rüber zu meiner Bar, schaue in mein Portemonnaie, wieviel Geld ich noch habe (nicht viel) und gieße mir ein Glas ein ... irgendwie den eingespielten Rhythmus nicht verlieren.
Die Konzerte betrachte ich abwechselnd von meinem Barhocker aus oder stehe in ein paar Meter Entfernung vor dem Computermonitor - mit dem Glas oder der Flasche Wasser in der Hand ... wie als würde ich wirklich irgendwo vor einer Bühne stehen, inmitten vieler Menschen. Es fehlt mir, daß ich das alleine mache, zwar ist auf dem Bildschirm neben dem laufenden Video ein kleines Chat-Fenster ... aber immer wieder ein paar Schritte davor gehen und die kleine Schrift lesen? Wenigstens sind ein paar Kommentare sehr lustig.
Die DJ-Sets ... OK, jetzt geht die Sonne unter, ich kann meine Diskobeleuchtung an machen. Vielleicht sind ein oder zwei Sets nicht mein Stil und ich stehe eher leicht zweifelnd und lächelnd neben meinem Barhocker - aber die anderen Sets danach: "Wahnsinn..." (Ich führe Selbstgespräche, aus Mangel an menschlichen Kontakten.) Die Punkerkutte ablegen, den Strobo einschalten und tanzen.
Den einen Künstler (jetzt wieder ein eingespielter Synth-Auftritt) kenne ich schon (ich habe ein paar Alben), der ultralange Track mit dem hypnotischen Beats und dem Vocoder-Gesang erinnert stark an die Moroder-Platte in meiner Vinyl-Sammlung (die ganze A-Seite ist so ein Stück in dem Stil), die Musik, zu der ich gerade vor dem Bildschirm tanze, ist dem ebenbürtig. (Ich weiß, wovon ich schreibe, ich versuche den frühen, elektronischen Stil aus den 1977/80ern auch ständig auf meinen Synthesizern zu kopieren - und schaffe es nie.)
Dann, die Sonne ist weg, ein DJ-Set aus Israel, mit israelischer Underground-Music ... so richtig den mediterran-orientalischen Stil, gemischt mit dem Wave, der mich an die so geliebten, alten italienischen Underground-Bands erinnert - ich liebe es! Der Strobo blitzt wie verrückt, die LED-Leiste über mir leuchtet im dunklen Rot, ich tanze auf meinem Teppich in psychedelische Sphären und werfe meinen Schatten an die weiße Wand. Auch wenn die im letzten Blogeintrag versprochene Drag Performance nicht kommt, dann mache ich das jetzt! Mein weiblicher Schatten performt eine Folge eingeübter und zu der Musik fließenden Tai-Chi-Bewegungen.
Es kommen noch ein paar gute DJ-Sets, aber ich bin außerhalb meiner Kondition und liege nur noch auf meinem "Lounge-Sofa", das Smartphone in der Hand ... "Wo sind meine Kontakte?" Ich bewege mich nur noch mal ab und zu auf die "Disko-Toilette" - aber dabei nicht die Flasche Wasser vergessen! Das Getränk aus der Bar in dem Club niemals aus den Augen verlieren (schon gar nicht, nachdem ich so "sexy" auf der Tanzfläche war). Den eingespielten Rhythmus nicht verlieren.
Kurz vor Mitternacht wird in dem Stream des Online-Festivals noch eine aufgezeichnete Performance einer Künstlergruppe aus den USA gezeigt ... wahrscheinlich den USA, ich sitze jetzt wie gebannt vor dem Computerbildschirm und entnehme aus dem Chat-Fenster daneben, daß diese Gruppe wohl schon auf dem Burning Man aufgetreten ist. Noch psychedelischer geht die Musik und die Bühnenshow (mit Feuer!) nicht ... "Waaahnsinn!"
Null Uhr Mitternacht ... das war jetzt richtig gut. Ich drehe langsam die Regler an meinem Mischpult runter und entferne mich sanft aus dem Videostream des Festivals. Auch diese Nacht möchte ich nicht so lange machen. Aus dem Chat-Verlauf entnehme ich, daß die letzte Nacht die Aftershow-Party bis in den nächsten Tag ging ... zumindest bis in den Morgen. Die DJs diesen Teil des Videostreams sitzen in Paris - und dort wird die Ausgangssperre noch viel schärfer kontrolliert, die müssen das bis in den nächsten Morgen durchziehen! Party total ... (ich bin zu alt und habe das vor zig Jahren auch so gemacht - das ist erst richtig, wenn du den nächsten Sonntag Vormittag aus der Disko fällst und der Bäcker für das Frühstück mit Croissants und Kaffee gerade "noch" offen hat).

[24.04.21 / 16:19] Da ist sie, die nächtliche Ausgangssperre - von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens. Es fällt mir schwer, noch darüber zu schreiben ... warum sollte ich auch nachts aus dem Haus gehen wollen, am Wochenende? Da ist nichts ... und alles was war, liegt schon Äonen zurück.

Dieses Wochenende ist wieder ein kleines Online-Festival im Internet, Synth-Punk-Underground mit Einspielungen von befreundeten Bands, ein paar DJ-Sets, viel Musik zum Tanzen, mal live, mal kurz vorher aufgezeichnet. Die Idee mit den Interviews finde ich gut, so bekommen die Zuschauer des Videostream auch mal ein paar interessante Einblicke in die aktuelle Subkulturszene anderswo in Europa (oder der Welt).
Für mich ist das die Gelegenheit, mal aus der Lethargie auszubrechen, so "verrückte" Dinge zu tun wie ... mich den Freitag Abend vor dem Spiegel zurecht machen, meine kurzen und schwarzen Tops aus dem Schrank zu kramen ... vielleicht sogar mal Kajal zu tragen. (Mich nicht komplett verwahrlosen zu lassen.)
Das ganze Setting wieder in meinem Dachbodenzimmer aufbauen: die meterlangen Audiokabel (mit Cinch und Klinke), angeschlossen an dem kleinen Mischpult neben dem Computerbildschirm, ein Stereopaar geht an die Studiomonitore (CTRL ROOM OUT), das andere Stereopaar an die PA (=Stereoanlage und TAPE OUT). Eingang ist das Signal aus dem Internet und der Streamingplattform über den Line-out des Mainboard an das Mischpult (TAPE IN). Alles eingepegelt über die beiden Regler für die Ausgänge (CTRL ROOM und MAIN MIX) und der winzigen Anzeige mit den farbigen LEDs ... alles Grün, knapp über 0 dB, will ja nicht die Nachbarn wachhalten.
Kurz nach 19 Uhr den Freitag Abend geht das dreitägige Festival los, ich habe meine LED-Lichterkette nicht gefunden, da hängt jetzt stattdessen die bunte LED-Leiste aus meiner alten Küche, über der (wie immer) improvisierten Tanzfläche / Wohnzimmerteppich. Bis auf die in Rot, sind die anderen Farben aber viel zu hell, und es blinkt nicht, und überstrahlt den Strobo-Blitz ... aber der kommt sowieso erst nach Sonnenuntergang zur Aktion.
Mein Barhocker in zweieinhalb Meter Entfernung zu den Computerbildschirmen, die eingespielten Konzertmitschnitte beobachtend ... Ich steh' mal wieder ganz hinten und seh' nüscht. Ich muß mir für die nächste Nacht eine "Bar" aufbauen ... die Kleiderbügel mit den frischgewaschenen, schwarzen Kapuzenhoodies am Schrank, sind meine "Garderobe", das auseinanderfallende, alte Kunstledersofa ist meine "Lounge", der zweite Bildschirm (neben dem ersten) sind die "Visuals" mit einem uralten Schwarz-Weiß-Video von mir aus meiner kreativen Phase ... Post-Industrial-Kunstinstallation. Wenn jetzt eine Polizeirazzia kommen würde, weil es ist ja "Ausgangssperre" und "Alles verboten" und "Null Kontakte" - und ich bin ja auch sehr verdächtig mit den blinkenden und bunten Lichtern hinter der Gardine, dann würde ich denen - in meinem schwarzen Top und Nietengürtel auf meinem Barhocker an der Tür sitzend - wohl spontan so etwas entgegnen wie:
"Das macht dann fünf Euro Eintritt."
Verrückte Zeiten, wie im tiefsten Iran und das was ich sonst nur aus TV-Reportagen über die Jugend- und Subkulturszene in Teheran oder anderen Ländern mit ähnlich "umsorgenden" Regimes kenne.
Was ich schön finde ist, daß das Hauptprogramm des Online-Musikfestivals schon um Mitternacht endet und ich nicht unbedingt die Aftershow-Party mit den weiteren DJ-Sets sehen muß. Ich kann frei entscheiden, wann ich müde genug bin und ins Bett gehen möchte ... welches sich am selben Ort befindet - ich muß nur die Musik ausschalten und bin sofort zu Hause, und kann ins Bad gehen (Make-up entfernen, was ich in dem Moment gar nicht trage, nur imaginär).
Wenn ich das richtig erfahren habe, könnte irgendwann die nächsten zwei Nächte in dem Videostream auch mal eine Drag Performance kommen (auf jeden Fall irgend etwas queeres) ... ich weiß, daß es die damals in der alten Zeit, in der "Real-Zeit" auch mal in echt gab (so ganz dunkel daran erinnernd).

(Bin ich die Einzige, die sich verunsichert fragt, wann denn nun die Ausgangssperre eintritt - und dabei an das berühmte Schabowski-Zitat denken muß?)
"Das tritt nach meiner Kenntnis ... ist das sofort, unverzüglich."

[15.04.21 / 19:37] Der Anfang vom Ende. Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, für Bewerbungen auf Stellenangebote im IT-Bereich wieder meinen alten, männlichen Namen einzusetzen ... der "Herr Diplom-Ingenieur" von vor zehn Jahren. Alle meine Zeugnisse sind noch auf den Namen, meine Diplomurkunde, die verschiedenen Lehrgänge und das sehr viel bessere Arbeitszeugnis von meinem abschließenden Diplom- und Praxissemester. Der junge "Herr" macht seine Arbeit viel besser als die zickige "Frau" mit den Diva-Allüren und der totalen Arbeitsverweigerung Jahre später. Mal abgesehen davon, daß ich ein und dieselbe Person bin, mit ein und derselben Arbeitseinstellung, -motivation und -qualität, liegen zwischen diesen beiden Menschen für den von außen betrachtenden (und voreingenommenen) Arbeitgeber Welten.
Als Mann habe ich vor etwa zehn Jahren auch mehrere hundert Bewerbungen geschrieben, als Frau - speziell als Transfrau - kommen jetzt die ganzen Blicke der HR dazu. Die Hand mit dem Finger gegen die Stirn, den Kopf gesenkt, die Augen geschlossen: "Großer Gott, wen haben wir hier zum Bewerbungsgespräch nur eingeladen?"
Ich verändere meinen Lebenslauf, meine Bewerbungsunterlagen werden sowieso ständig neu angepaßt, das Foto verschwindet, der Vorname erhält wieder seinen männlichen Endbuchstaben zurück. Ich richte sogar eine Alias-Mailadresse ein - nach mehr als fünf Jahren bin ich im Internet wieder unter meiner alten Identität erreichbar. Sind die ersten zwei Bewerbungen noch experimentell, sieht die dritte Bewerbung schon richtig professionell aus, diesen "Herrn Dipl.-Ing. (FH)" würde ich wirklich einstellen wollen! Alles paßt, der Lebensweg, das Studium, der Wehrdienst. Das beschissene, letzte Arbeitszeugnis lasse ich weg, es gehört nicht zu ihm, es gehört zu ihr. Klick, Bewerbung gesendet.

Und jetzt? Ein Irrglaube, irgend jemand würde ihn nur wegen dieses klangvollen Titels einstellen wollen, oder mir eine Chance geben, an mein altes Leben und meinem Ingenieursabschluß anzuknüpfen (um überhaupt erst weitergehende Fachkenntnisse zu bekommen). Ich mache das ... weil es sich jetzt gut anfühlt, weil ich jetzt dieses Selbstvertrauen habe. Würde ich eine Absage als Frau bekommen, wäre ich zutiefst niedergeschlagen und würde an mir zweifeln ... bekomme ich eine Absage für den Mann, den ich gerade konstruiert und wiedererweckt habe, bin ich - mir fehlt das Wort dafür - ergriffen von dem Gefühl: "Ihr seid selbst schuld, wenn ihr so einen Top-Bewerber und IT-Professional ablehnt. Verreckt an eurem eigenen Stolz!"

Du spielst ein gefährliches Spiel ... jetzt als operierte Transfrau mir eine neue, alte männliche Persönlichkeit zu geben, könnte mir mehr schaden als nutzen. Langfristig gesehen, würde dieses Zerwürfnis zu einer unkontrollierbaren, emotionalen Instabilität führen. Es ist OK, wenn ich alle meine Persönlichkeitsaspekte im Gleichgewicht halte ... aber zurück zu dem Mann, der ich nie war? Ich werde niemals meine weiblichen Hormone absetzen, meine Operation bereuen oder alle meine feminin geschnittenen Kleider aus dem Schrank werfen! Ich bin und bleibe eine Frau. (Das sieht erst merkwürdig aus, wenn der "Herr" dann wirklich zum Gespräch eingeladen wird, aber so weit kommt es nicht...)

Noch ein Knacks mehr im Spiegel.

[08.04.21 / 15:25] Tut mir leid, aber ich schaffe das momentan psychisch nicht. Es passiert in den letzten Monaten immer wieder, ein Arzttermin oder ein anderer Termin auf den Vormittag gelegt, den Wecker früh genug zum Aufstehen gestellt, gegen Mitternacht (mehr oder weniger) früh genug ins Bett gegangen und ... nichts. Panik. Angst. Ich bin weit davon entfernt, einschlafen zu können. Warum? Letzte Nacht hat es doch noch funktioniert? Ich muß für den fixen Termin das Haus verlassen, das Grundstück verlassen, nach draußen gehen, Menschen begegnen. Was, wenn ich mit dem Auto auf der Straße, auf dem Weg zu dem Termin einen Unfall habe? Was, wenn ich mich mit einem unberechenbaren und überaus gefährlichen Virus infiziere (der gerade kursiert), oder jemanden mit diesem Virus (den ich wahrscheinlich schon längst in mir trage) infiziere? Mit tödlichem Ausgang? Kann ich soviel Risiko ertragen?
4:30 Uhr ... (nicht schon wieder) ich stelle die Weckerfunktion am Smartphone neben mir an meinem Bett aus. Vielleicht wache ich den Vormittag noch früh genug von alleine auf und kann den Arzttermin irgendwie noch telefonisch, ein oder zwei Stunden vorher, absagen ... ist das noch rechtzeitig? Das letzte Mal, ein anderer Arzt, waren die Reaktionen nicht so positiv, die haben sich auf meinen Termin eingestellt, andere Patienten "geblockt", tauche ich da nicht auf, ist das asozial, gemein, egozentrisch und verantwortungslos. Auf mich kann man sich nicht mehr verlassen. Und ich mache genau dasselbe schon wieder...
Am Telefon spüre ich die Verwunderung, die Frage nach dem "Wieso?" Der nächste freie Termin wäre erst wieder in zwei Monaten. Meine Medikamente reichen noch für die nächsten vier oder sechs Wochen, spätestens dann muß ich meine Angst überwinden und die Arztpraxis für ein Rezept aufsuchen. Ich wünschte, ich könnte das erklären ... warum ich es nicht schaffe, dahin zu fahren, die Wohnung zu verlassen, die Nacht vorher einschlafen zu können - und nicht in diese fast panikartige und nur von Sorgen und Ängsten getriebene Stimmung zu verfallen. Das ist alles so irrational ... ich kann nicht mal wirklich einen klaren Grund für diese Angst finden. Wenn es denn so etwas einfaches wäre, wie ... Spinnen. (Ich mag diese kleinen Krabbelviecher und würde sie am liebsten auf die Hand nehmen, aber die sind noch vorsichtiger als ich.)

Der nächste Tag, vor dem Computer sitzen, Nachrichten lesen, das Pandemiegeschehen verfolgen. "Neurologische und psychiatrische Langzeitschäden durch Covid-19: Entzündungen im Gehirn, Angststörungen und Depressionen." - Willkommen in meiner Welt. (MS-Patienten leben mit diesem Scheiß schon Jahre und sind durch ihre daraus resultierende, emotionale Instabilität bekannt und gefürchtet.)

Und? Was willst du jetzt tun? Da die ganze Welt gerade zusammenbricht und für die knapp acht Milliarden Menschen unmöglich so viele Psychotherapeuten, Psychiater und Psychopharmaka zur Verfügung stehen können, muß sich jetzt jeder einfach selbst helfen - und damit meine ich nicht den "billigen" Ausweg der Selbsttötung. Der Virus (der das hätte übernehmen sollen) ist in diesem Fall grausam makaber und trifft genau die, die es nicht verdienen, aber niemals einen selbst.
Umstellen, Anpassen ... wir sind Menschen. Die Lösung habe auch ich nicht gefunden, ich gebe nur nach und nach alles auf. Ich betrachte das Ganze jetzt mehr als so eine Art "biologischer Weltkrieg" - etwas, daß mehrere Jahre geht und tiefe Spuren und Einschnitte in einer Generation hinterläßt. Von meiner isolierten Lage und dem Blick aus dem Dachfenster auf die grau-blauen Wolken am Himmel, sehe ich die Welt da draußen nicht.

Ich bin auf eine Internetseite gestoßen mit Tips und Anregungen für Aktivitäten und Dinge, um mit dieser Gesamtsituation und den düsteren Gedanken fertig zu werden. Was mir hilft:
Kuchen backen (auch wenn der nichts geworden ist), beim Zubettgehen den Tag Revue passieren lassen, was habe ich alles getan und geschafft, Körperwahrnehmung und bewußte Muskelentspannung, in Kombination mit Atemtechniken, kein Tag ist für umsonst, Tagebuch schreiben, Gedanken notieren, düstere "wegschreiben", nicht nach Mitternacht in fremden Tagebüchern und Texten genau solche düsteren Gedanken wieder aufnehmen.

Tips und Anregungen von einer alten Freundin (die ich hier gerne noch aufschreiben möchte):
Du bist nicht allein auf dieser Welt, um dich herum sind noch andere Menschen. Hör auf, in deiner Blase da durch zu schwimmen, brich dein egozentrisches Weltbild auf. Fang endlich an, zu leben!

[06.04.21 / 01:07] Das Brummen der Halogenleuchten über dem großen Badezimmerspiegel die letzte Nacht, ich stehe mit dem Sprühreiniger in der einen Hand und dem nassen Microfasertuch in der anderen, vor dem Spiegel am Waschbecken und wische immer wieder wie verrückt die Flecken weg, die sich im Lichtkegel des Strahlers auf der spiegelnden Glasoberfläche neben meinem darin erscheinenden Gesicht bilden. 1 oder 2 Uhr nachts, ich kann weder schlafen, noch damit aufhören ... es ist, als würde ich, wie gefangen, so lange an meinem Spiegelbild herumwischen wollen, bis ich mein altes Ich wiedersehe. Wer bin ich?
Die Wohnung unter mir, in der meine Möbel aus meiner aufgelösten Wohnung aus Leipzig untergestellt sind (meine Küche, mein Schrank, mein Bett), ist nur eine Geisterwohnung - niemand wohnt darin. Die leeren Schränke sind nur Fassade, das Bett ist unbezogen. Flur und Wohnzimmer existieren nicht wirklich. Ich habe das Gefühl, mein weibliches Ich hat die geschlossene Station der Psychiatrie vor zwei Jahren nie verlassen - alles, was 2019 noch passiert ist, hat ihr zu sehr zugesetzt. Ich begleite sie nur in ihrem Rückzug, ich bin die Rumpfpersönlichkeit.
Mein männliches Ich, das vor vielen Jahren etwas technisches studiert hat - von dem ich überhaupt keine Ahnung habe - hat ein nie fertiggestelltes Softwareprojekt hinterlassen, ein hochkompliziertes Webmail-Programm mit umfassenden Verschlüsselungsalgorithmen. 8 Jahre später versuche ich das, mehr oder weniger, nachzuvollziehen und sein Werk zu vollenden ... mein dazugefügter Teil sieht nicht mehr so elegant aus. Wenigstens weiß ich noch, was "rekursiv" in den Kommentarzeilen bedeutet (jedenfalls glaube ich das, aber ich steige nicht wirklich dahinter).
Die Bewerbungen, die ich als Langzeitarbeitslose ab und zu schreiben muß, enthalten im Lebenslauf noch die Kenntnisse und Formulierungen von ihm aus der Zeit nach dem Studium vor mehr als 10 Jahren ... weder, was er geschrieben hat, noch die Anforderungen in den ganzen aktuellen Stellenangeboten, die mir per Newsletter zugeschickt werden, sagen mir etwas. Hier bin ich wirklich an einem Punkt, an dem mir bewußt wird, daß ich schon X Jahre aus der IT-Branche raus bin.
Aber wer bin ich nun? Ich bin die Persönlichkeit, die irgendwo in Asien aus einem Flugzeug purzelt, ohne Kenntnisse der landestypischen Sprache und Schriftzeichen, staunend und offen für Neues, sich einfach so durchschlägt. Vor ein paar Tagen hatte ich wieder meine alten Springerstiefel in der Hand, die, von denen ich mich aus sentimentalen Gründen nicht trennen kann, die, die ich auf meiner ersten 24-Stunden Zugreise 2004 nach Italien anhatte ... und auf allen meinen Zugfahrten quer durch Deutschland, auf unterschiedlichste Punk-Konzerte und Gothic-Festivals. Die Stahlkappenstiefel mit den (zuletzt) purpurfarbenen Schnürsenkeln, deren Laufsohle mit dem groben Profil sich dann 2013 nach einem Trip über den Atlantik abgelöst hat und die seitdem in der dunklen Ecke in der Bodenkammer, neben den abgestellten Reisekoffern, ein trauriges Dasein fristen.

Alle meine Teilpersönlichkeiten sind momentan wie Teile eines zerbrochenen Spiegels auf der ganzen Welt verstreut.

[01.04.21 / 03:24] Nachtrag zu meinem letzten Blogeintrag vor ein paar Nächten ... so einfach mit dem Einschlafen ist das nicht. 3 Uhr nochwas, alle paar Minuten stehe ich auf und laufe unruhig umher. Jedes Mal, wenn diese grauen Briefe den Tag vom Jobcenter kommen, kann ich die Nacht nicht mehr einschlafen (und die kommen alle paar Tage). Haut ab! Verschwindet! Geht weg! Ich mach eure Scheiß Briefe nicht mehr auf! Laßt mich endlich in Ruhe! Es sind die Briefe von der Leistungsabteilung, das sehe ich in der Zeile mit dem Absender. Es geht um "Korrekturen", "Stornierungen" und schlimmstenfalls sogar "Rückwirkend entfallener Leistungsanspruch." Mir geht es nicht gut.

Füße stillhalten und Kohle abgreifen.

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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