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Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[25.08.18 / 01:08] 2 Monate Post-OP ... mein alles beherrschendes Thema. Ich werde nachlässig beim Bougieren, den einen Tag nur mit dem Finger, den anderen mit dem kleinen Dilator - und den nächsten Tag lasse ich es ganz bleiben. Ich habe einen Verdacht, vielleicht habe ich ganz am Anfang doch eine Naht ertastet? Vielleicht ist das jetzt ein Narbenring und alles was dahinter liegt unerreichbar? (Wieviele Zentimeter da wohl noch hätten kommen können ... zwei mindestens.) Leider bleibt mein Kontaktversuch mit der Klinik in Potsdam vor fast zwei Wochen erfolglos, die Ärzte dort und der Schweizer Chirurg wären die einzigen, die mir erklären könnten, was da wirklich bei der Operation passiert ist.
Ich habe immer noch den einen Operationstermin auf der Warteliste in drei Jahren, 2021, bei dem Chirurgen in München. Vielleicht könnte ich dort eine neue Vaginalplastik machen lassen, mit der Haut vom Oberschenkel oder des Bauches ... wenn ich das denn wirklich will - mit einer häßlichen, großen Narbe am Bein oder quer über den Bauch (nur um im Endergebnis mit Männern Sex zu haben). Lieber bougiere ich unter Schmerzen weiter und hoffe auf meinen Traumprinzen mit einem Penis in der Größe eines Daumens (leider schließt das alle meine bisherigen Männerkontakte aus).

Die langersehnte, aber dann doch irgendwie plötzlich passierende Operation ist die eine Sache, die psychische Aufarbeitung danach die andere.

[20.08.18 / 02:10] Er will mich sehen, er will mich "da unten" sehen. Ich lasse mich überreden, mit ihm wieder kurz hoch in meine Wohnung zu gehen - aber all seine Erwartungen, Sex, mache ich schnell zunichte. Das geht einfach nicht mit mir (jedenfalls nicht in diesem Moment und auch nicht in naher Zukunft). In meiner Wohnung öffne ich meinen Nietengürtel und ziehe die schwarze Jeans und den Slip (mit der eingeklebten Einlage) etwas herunter ... er ist zu neugierig und zu erregt, der Anblick meiner Vulva macht ihn scharf - aber alles, was du da siehst, ist nur oberflächlich! Darunter ist nichts, mit dem man Sex haben könnte, da ist keine Neovagina! Ich kann ihn bremsen, ziehe meine Hose wieder hoch und wir verlassen beide meine Wohnung. Wieder unten auf der Straße frage ich ihn, ob er weiß, wo es in der Eisenbahnstraße gute Falafel gibt - er rät davon ab, besser ist das "Halal-Bistro" bei mir gleich um die Ecke. Auf den Weg dorthin hält er meine Hand ... ich weiß, daß er angetrunken ist.
Ich bestelle in dem Bistro einen Falafel-Teller, er einen Burger mit Pommes. "That's not ok, to drink such alcohol", ich spreche ihn auf den Minzlikör an. Er erzählt mir, daß er nachher noch zur Arbeit muß, die Spätschicht und die anschließende Frühschicht den Sonntag Morgen - die Arbeit ist so beschissen und mies bezahlt (Kellnern? Catering?), daß er das nur mit Alkohol ertragen kann. Er braucht das Geld und die Wochenendzulage ... und bezahlt mein Essen.
Wieder draußen, trennen sich unsere Wege. Ich will zur Straßenbahnhaltestelle Richtung Hauptbahnhof, er zwar auch, aber er nimmt eine andere Haltestelle und auch eine andere Linie. Er kommt nur schwer von mir weg, durch den Anblick meines operierten weiblichen Geschlechts ist er immer noch stark erregt. Ich verspreche ihm, daß ich den Sonntag Nachmittag noch in meiner Wohnung in Leipzig bin und auf ihn warte. Er ist nicht von dem Gedanken abzubringen, mit mir zu schlafen (auch wenn das überhaupt nicht geht).

Ich fahre allein in das östliche Szeneviertel mit der hohen Migrantendichte. In dem kleinen Park dort ist ein kleines Festival mit ein paar linksalternativen Infoständen, veganes Essen (Muffins!) und vier Bands. Besonders wegen der letzten Band bin ich da, die habe ich Pfingsten schon bei dem anderen Gothic-Festival gesehen. Ich schlendere so umher, über das ausgeblichene Grün, das nur noch ansatzweise an einen Rasen oder Park erinnert. Es sind viele Menschen da, alternativ bis ... eben die entsprechende Bevölkerungsgruppe in dem Viertel. Die Bands spielen auf zwei Bühnen, eine auf einem LKW, die andere in dem kleinen Amphitheater - und es gibt nur einen Getränkestand, deren Schlange den ganzen Abend nicht abreißt. An dem einen Essensstand für syrische Teigfladen ("Manakish" mit Za'atar, ich schmecke den säuerlichen Sumach als Brotgewürz deutlich heraus) entdecke ich einen A4-Flyer für ein "Trans-Soziokulturelles Festival" in ein paar Wochen - das könnte mich interessieren! Ich mache ein Foto von dem Flyer, nachdem ich den Teigfladen aufgegessen habe ... ein Festival ... hier in diesem multikulturellen (bzw. transkulturellen) Viertel ... mit Musik und Essen!
Die vierte und letzte Band spielt nach Anbruch der Dunkelheit in dem kleinen Amphitheater, die Band davor auf auf der LKW-Bühne war schon gut (ich versuche, die Funk-Anleihen am Schlagzeug und am Bass zu erkennen), die anderen zwei ersten Bands sind leider an mir vorbeigegangen. Das bei dem Auftritt der beiden Frauen mit ihrem elektronischen Equipment auf der Bühne des Amphitheaters die ... männliche, arabischstämmige Jugend da auch mit (zumindest etwas abseits) auf der Bühne steht und mal eben Selfies mit der Sängerin macht (während des Konzerts!), ist für mein Empfinden vielleicht etwas ungewohnt - aber solange noch ein Funken Respekt gegenüber den beiden Künstlerinnen besteht, geht das wohl noch in Ordnung ... "Security!"
Noch vor 23 Uhr und nach dem Ende des Festivals bin ich ganz schnell wieder an der nächsten Haltestelle zurück zum Hauptbahnhof und weiter zu meiner Wohnung ... dieses Viertel, die Eisenbahnstraße, hat einen sehr schlechten Ruf, sobald es dunkel wird. Tagsüber ist alles OK, ich mag das arabische Essen, ich mag die arabische Gastfreundlichkeit - aber in der Dunkelheit der Nacht gehe ich da nicht alleine als Frau ohne einen männlichen, arabischen (und beschützenden) Begleiter an meiner Seite entlang.

Die Croissants und der Kaffee sind schon weg.
Sonntag später Vormittag, kurz nach dem Aufwachen ziehe ich mich schon an und gehe schnell mal zum Sonntagsbäcker gleich um die Ecke, zwei Croissants zum Frühstück holen - ich will meinen kleinen Klapptisch aus Holz an meinem großen Wintergartenfenster aufstellen und wie auf einer Dachterrasse zwischen meiner neuen (noch) grünen Yucca-Pflanze und einer Tasse frisch gekochten Kaffee richtig frühstücken ... mit Blick auf die Dächer des Viertels und den grünen Bäumen in der Umgebung, bei blauen Himmel und strahlender Vormittagssonne (mir fehlt noch eine Markise).
Den ganzen weiteren Sonntag Nachmittag warte ich dann in meiner Wohnung ... 16 Uhr, 17 Uhr - den Tag zuvor war er schon um diese Zeit da. 18 Uhr, keine Nachricht von ihm, kein Klingeln an meiner Tür - meine Geduld neigt sich dem Ende und ich habe Hunger. Ich packe alle meine Sachen zusammen, ziehe mich an (ja, in der Wohnung ist es heiß), schließe die Fenster den Spalt und schalte den Ventilator aus. Mit meiner großen Umhängetasche über die Schulter verlasse ich meine Wohnung und gehe hinunter zu meinem geparkten Auto. Da ist dieses eine indische Restaurant die Straße gegenüber vom Bäcker heute morgen - das probiere ich mal aus. Ich nehme das Auto die paar Meter.
In dem Grillrestaurant an der Straße kann ich mich wieder nicht so recht entscheiden - die Vorspeise ist klar: die gefüllten Teigtaschen - aber der Hauptgang? Gobi? Gefüllte Paprika? Auch dieses Restaurant bietet die bekannte Menüauswahl der nordindischen Küche. Ich wähle die gemischte vegetarische Tandoori-Grillplatte für Unentschlossene ... wenig später wird sie mir heiß serviert (mit einer Spur zuviel Muskat, der Koch scheint eine Vorliebe für dieses Gewürz zu haben). Als Nachtisch wähle ich wieder einen kleinen Mango-Lassi (nur echt, wenn der Strohhalm in der Mitte des dickflüssigen Joghurtgetränks senkrecht stehen bleibt).

Die ganze Zeit schon beobachte ich an dem Tisch im Außenbereich die Straßenbahnhaltestelle ein paar Meter vor mir ... wird er dort aussteigen, wenn er mich besuchen kommt? Mein Telefon liegt vor mir auf dem Tisch, aber es bleibt stumm. Kurz vor 20 Uhr, als ich die Rechnung bezahle, schreibe ich ihm noch eine letzte Nachricht: "Won't wait any longer." Eigentlich wollte ich ihm im Laufe des Tages etwas anderes schreiben, so etwas mit "Afraid of sex" und "I run away", aber er hat mich stimmungsmäßig doch rumbekommen (hat auch nur 24 Stunden Bedenkzeit gedauert). Ich hätte es gerne ausprobiert, inwieweit ich dort unten etwas empfinde (auch wenn er wirklich niemals da hinein gepaßt hätte - 2x3 cm Maximum) ... vielleicht ein anderes Wochenende. Jetzt muß ich wieder zurück zu meinem Auto und zurück auf die Autobahn, den Sonnenuntergang entgegen ... zurück in mein anderes Leben während der Woche - als kontaktscheue, autistische, immer in schwarz gekleidete, schwer depressive Softwareentwicklerin - deren Arbeitsstelle gerade irgendwie wieder auf der Kippe steht. (Ende Teil 2/2)

[20.08.18 / 02:09] Mein Ficus hat es nicht überlebt - dann probiere ich es eben mal mit einer Yucca-Palme. Freitag Abend bin ich wieder zurück in meiner Wohnung, die Blätter des Ficus hängen vertrocknet nach unten, der Wurzelstamm ist verschrumpelt und aus der Erde ist jeder letzte Tropfen Feuchtigkeit verschwunden. Ich schneide die Pflanze stark zurück und wässere das Substrat ... vielleicht treibt sie ja nochmal aus (und wenn nicht - ab in die Tonne).

Meinem Freund schreibe ich erst den Sonnabend Mittag eine Nachricht: "Back in Leipzig." Aber erst, nachdem ich mich geduscht, gewaschen, rasiert, eingecremt (speziell da unten) und noch alles andere getan habe. Sonnabend 13 Uhr - Zeit, die Dachgeschoßwohnung zu verlassen und in der Innenstadt irgendwo ein Frühstück aufzutreiben. Sommerlich angezogen mit schwarzer Jeans, Nietengürtel, ein ärmelloses schwarzes Top und der dicken Sonnenbrille, steige ich in meinen Sommerstiefeletten (die mit den kleinen Absatz) in meinen Roadster und fahre mit offenen Verdeck in Richtung Hauptbahnhof und dann weiter zum Parkhaus an der Oper ... noch ist es etwas bewölkt und die Sonne knallt noch nicht richtig auf meine Haut. Ich will in der Innenstadt eine Tischdecke für meinen kleinen Holztisch kaufen ... am liebsten blau oder grün kariert.
Nach einem Cappuccino und einem Croissant am Stehtisch eines Bäckers am Eingang der Fußgängerzone, laufe ich in Richtung des großen Kaufhauses. Dabei komme ich rein zufällig an einem in einer Seitengasse etwas abseits gelegenen Modegeschäft vorbei, "Italienische Mode" steht groß an den Schaufenstern - das weckt mein Interesse, ich gehe hinein.
Das eine schwarz-grün in Leopard-Druck gemusterte kurze Kleid gefällt mir so sehr, das muß ich unbedingt anprobieren (noch bin ich nicht komplett durchgeschwitzt, noch geht es). So ein Kleid suche ich schon so lange, daß ich vergessen habe, daß ich es überhaupt mal gesucht habe ... so etwas, was weibliche Bassistinnen und Sängerinnen in alternativen Rockbands tragen ... oder Punk ... oder Rockabilly (tatsächlich muß es dann aber ein schwarz-grünes Zebramuster sein). Ich kaufe es - "Made in Italy".

Weiter in das große Kaufhaus, das in dem ich zwei Wochen zuvor die bunte Tunika gekauft habe. Ich kreise ewig lange in der Abteilung für Tischwäsche umher und finde nichts, was nur im entferntesten dem entspricht, was ich suche. Ich kaufe nur ein großes Geschirrhandtuch - der einzige Artikel im Sortiment, der ein kariertes Muster vorweist. Auch in der Abteilung für Damenmode und Strümpfe finde ich nichts, was zu meinem neuen Kleid passen könnte - keine Leggings, keine Jeggings, keine Strümpfe in Netzoptik ... entweder sind die vergriffen oder die biedere Kundschaft interessiert sich nicht für sowas. Zurück zum Parkhaus, ich habe gefühlt fast den halben Nachmittag (anderthalb Stunden?) in dem Kaufhaus verbracht, nur mit erfolglosem Suchen. 15:30 Uhr - eine obligatorische Kugel italienisches Stracciatella-Eis, das ich so auf dem Weg zum Auto noch mitnehme, muntert mich wieder etwas auf.
Weiter in den nächstgelegenen Baumarkt, eigentlich will ich ja nur eine Ersatzpflanze für meinen Ficus kaufen ... vielleicht eine "Aloe Vera"? Die Auswahl ist stark ausgedünnt (nur noch ein Exemplar) - weiter in der Sommerhitze zu dem anderen Baumarkt in nördlicher Richtung. Die Sonne brennt, so langsam wird es wieder unerträglich in dem offenen Roadster.
In dem anderen Baumarkt ... ich kann mich nicht entscheiden. So eine Aloe verträgt bestimmt das trockene, heiße Klima in meiner aufgeheizten Dachgeschoßwohnung - aber die Yucca mit dem markanten Stamm sieht auch nicht schlecht aus. Nehme ich alle beide? Nur eine? Brauche ich noch einen Übertopf? Nur mit der Yucca im Arm gehe ich zur Kasse und dann weiter zu meinem Auto auf dem Baumarktparkplatz. Zurück zu meiner Wohnung ... ich habe auch kein Wasser zum Trinken mehr dabei.

Als ich die Ecke zum Hinterhaus einbiege - mit der großen Yucca im Arm - sehe ich schon meinen Freund auf den Stufen des alten Konsums gegenüber sitzen. Er telefoniert, auf arabisch ... die Flasche grünen Minzlikör neben sich. Er läßt sich auch von meiner Ankunft nicht vom Telefonieren abbringen, ich warte noch etwas, bis ich mich von ihm abwende und schon mal meine Pflanze in die fünfte Etage hochtrage.
Es ist heiß, wenn ich jetzt die schwarzen Schaftsandaletten mit den Riemchen ausziehe, komme ich nicht wieder hinein - ich bin nur kurz in meiner Wohnung, stelle meine neue Grünpflanze in der Dusche ab, befeuchte etwas mein Gesicht, kämme meine Haare durch (Fahren mit offenen Verdeck), packe noch die schwarze Baumwolljacke für den Abend in meine Handtasche - und stehe ein paar Minuten später wieder unten vor dem Hauseingang ... er telefoniert immer noch.
18 Uhr ... eigentlich wollte ich jetzt mit der Straßenbahn zu einem kleinen Festival in der Eisenbahnstraße und dort vorher noch etwas essen, vorzugsweise Falafel. Während er noch telefoniert, flüstere ich ihm zu, warum ich schon wieder vor ihm unten stehe. Er beendet sein Telefonat und begrüßt mich - tatsächlich hat er mir ungefähr eine Stunde zuvor eine Nachricht geschrieben, daß er auf dem Weg zu mir ist. Wie lange er hier schon auf mich wartet, frage ich nicht. (Ende Teil 1/2)

[17.08.18 / 00:17] "Nehmen Sie immer noch die Schlaftabletten?"
"Ja ... letzte Nacht eine um Eins und dann noch eine um 2:30 Uhr."
"Und wann werden Sie dann so wach?"
"So ... gegen ... Mittag?"
"Und dann arbeiten Sie 4, 5 Stunden und fahren wieder nach Hause."
"Äh ... ja."
"Sie wissen, daß jeder mittelständische Betrieb Sie schon längst gekündigt hätte?"
"Hm ... ja ... irgendwie schon."
"Bei Ihren Minusstunden?"
"Ja..."
"Was wollen Sie dann machen, wenn Sie hier nicht mehr arbeiten?"
"Weiß nicht, vielleicht ... etwas mit Tieren? Aber eigentlich ... war das dann mit dem Ingenieurstudium ... dann doch irgendwie umsonst. Wäre schade."
"Wie weit wollen Sie noch gehen? Die Abmahnung? Die Entlassung aus gesundheitlichen Gründen?"
"Ich hatte bis jetzt noch keine Abmahnung."
"Aha, Sie spielen auf Risiko. Ich als Ihr Betriebsarzt kann Ihnen nur dringend empfehlen, lassen Sie sich behandeln, fangen Sie eine Therapie an - auch stationär in einer psychiatrischen Klinik!"
"Ich war schon mal in der Psychiatrie ... naja, eigentlich war es nur die neurologische Station."
"Depressionen kann man sehr gut behandeln."
"Ja ... mit hoher Rückfallquote."
"Und? Wie geht es Ihnen jetzt Frau K.?"
"Hm ... die Operation da unten ... ich dachte, ich laß mich operieren und dann bin ich glücklich und endlich eine Frau - aber das ist nicht so! Ich habe echt Schwierigkeiten damit!"

(Ich kann gar nicht beschreiben, wie oft sich mir in diesem Gespräch das Wort "Selbstmord" in meinen Gedanken aufzwängt.)

[13.08.18 / 22:21] Post-OP Update #2 - "Ich werde niemals in meinem Leben Sex haben können" - jedenfalls nicht ohne eine Korrekturoperation. Mein zweiter Nachsorgetermin bei meiner Frauenärztin. Zwei Stellen, eine am Scheideneingang und eine unterhalb der Harnröhre, sind noch nicht ganz verheilt (das Zeug auf der Slipeinlage ist übrigens nur Wundsekret, ich habe nachgefragt). Trotz des täglichen Bougierens mit dem kleinsten Dilator schrumpft die Neovagina immer weiter zusammen, jetzt sind es nur noch spärliche 3 Zentimeter - und das ist auch nur der weiche Teil neben und unter den Schamlippen und das angrenzende Fettgewebe der Haut. Alles dahinter ist das undurchdringbare Gewebe der Beckenbodenmuskulatur ... Sex ist so unmöglich (und ich bezweifle auch, ob ich jemals überhaupt den einen Beckenknochen ertastet habe). Laut der Aussage meiner Frauenärztin, wird das Bougieren auch keine weitere Tiefe mehr bringen - alles was ich jetzt noch tun kann, ist die Klinik in Potsdam zu kontaktieren und nach einer Korrekturoperation zu fragen, bei der das alles da unten nochmal aufgeschnitten wird und (möglicherweise) ein richtiger Platzhalter eingesetzt wird (nicht nur die weiche Tamponade) ... wenn ich denn unbedingt darauf bestehe, damit Sex haben zu wollen (rein äußerlich ist alles OK).
Die Klitoris ... ist sie wirklich tot? Irgendwie sind da doch Gefühlsempfindungen. Die Instrumente der Ärztin bei der Untersuchung auf dem Gyno-Stuhl kann ich deutlich spüren ... ich bin da in der Körperregion doch irgendwie sensibel. Die Hoffnung bleibt, daß da unten doch noch die volle Gefühlsbreite zurückkommt - immerhin ist das ja wirklich noch nicht ganz verheilt und ich traue mich noch nicht, mich da anzufassen (ich könnte ja was kaputt machen).
Da ich vor kurzem aus dem familiären Umfeld gefragt wurde, wie ich denn das ganze da unten pflege, habe ich mir von meiner Frauenärztin einen Rat geholt: fetthaltige Creme (die für Babys) für das innerste meiner Neovagina - um die Haut geschmeidig zu halten, bitte täglich nach dem Duschen auftragen. Ein zusätzliches Rezept für Östrogensalbe (für die weitere Wundheilung und Pflege da unten) gibt sie mir noch mit.

Weiter den Tag zum nächsten Arzt ... meine andere Problemzone. "Hinten herum" ist es auch immer noch nicht ganz verheilt - die wunden Stellen drücken sich eher gegenseitig zu und das unumgängliche Pressen auf der Toilette hat noch zusätzlich "Hämos" zweiten Grades verursacht ... das macht die Sache jetzt auch nicht besser. (Werde ich irgendwann wieder Analsex haben können?) Auch hier bietet mir der Arzt an, das zu operieren (nur ein ganz kleiner Eingriff) ... meine Entscheidung, ich kann - aber ich muß nicht (ich werde es aber in ein paar Wochen).

Zurück bleibt das hin- und hergerissene Gefühl zwischen Verlust, Angst und Zweifel. Ich sollte aufhören, mich über Sex zu definieren. Ich habe mehr als nur einen nackten Körper.

Nachtrag: Die Klitoris, sie ... kitzelt? Durch das Auftragen der Fettcreme gleite ich mit dem Finger auch in den empfindsamen Bereich. Jetzt muß ich abwarten, wie sich das weiterentwickelt (die Hoffnung wird stärker).

[05.08.18 / 22:55] Zurück in Leipzig (für ein Wochenende). Die Wüstenpflanzen lassen sich nach 6 Wochen Hitze und ohne Gießen nichts anmerken, aber der Ficus läßt die grünen Blätter hängen (jetzt nur nicht übergießen und ertränken) - in meiner Wohnung sind es 35°C. Freitag Abend, ich gehe nicht aus - stattdessen (mit Ventilator) die Dachgeschoßwohnung durchlüften und den Kühlschrank reaktivieren. Lange habe ich überlegt, ob ich meinem Freund eine Nachricht schreibe, ihn wissen lasse, daß ich wieder da bin. Ich schreibe ihm nicht ... ich schäme mich für meine Operation - und dafür, daß ich niemals mit ihm Sex haben werden kann. Er soll das da unten nicht sehen.
Sonnabend Mittag, nach einer lauen Nacht zwischen 25°C und 30°C, ich muß nach dem Duschen noch kurz in die nächste Kaufhalle, etwas zu trinken und etwas zum Frühstück kaufen - für die paar 100 m Fußweg in der Gluthitze dahin wähle ich aus meinem Kleiderschrank den knielangen, luftigen, schwarzen, italienischen Faltenrock - genau richtig für diese Sommertemperaturen, kombiniert mit einem leichten schwarzen Top und den Flip-Flops aus Sri Lanka. Ich kaufe ein: was zum Trinken (ganz wichtig, immer eine Flasche Wasser im Kühlschrank), Schwarzbrot (und indische Flohsamenschalen in der Apotheke nebenan), Hummus (mit Kräutern) und "Mish-Mish" (also Aprikosen).

Nachdem ich meinen Einkauf in die fünfte Etage geschleppt habe, gehe ich wieder zurück zur nächsten Straßenbahnhaltestelle - es ist Sonnabend kurz vor 14 Uhr und jetzt beginnt mein eigentlicher Einkaufsmarathon. Erster obligatorischer Haltepunkt: der Schuhladen in der Fußgängerzone in der Leipziger Innenstadt (der mit der extra Etage für alles ab Größe 39 bis 43), leider nichts gefunden. Ich suche schwarze Pumps mit einem Trichterabsatz oder einem standardisierten Absatz für lateinamerikanische Tänze - am besten noch mit einer großen, silbernen Schnalle ... zu speziell. Weiter in das nächste große Kaufhaus.
In der Unterwäscheabteilung stelle ich mir ein paar Sachen zusammen, ein paar schwarze Unterhosen im Doppelpack, zwei schwarze Unterhemden (mit breiten Träger) - und ein Paar schwarze String-Tangas ... das war mein Wunsch, wenn ich erstmal operiert bin, gehe ich in das nächstbeste Geschäft und kaufe mir dieses knappe Unterwäscheteil (endlich passe ich da auch rein). Kurz nach 15 Uhr den Nachmittag, weiter in das nächste Kaufhaus.
In dem etwas teureren Kaufhaus am Marktplatz durchstreife ich die Kleiderregale mit dem großen Schild "sale" ... wahrscheinlich schon wieder so eine Art SSV, um Platz für die Herbst/Winter-Kollektion zu machen. Aber eigentlich zieht es mich in die neugeschaffte Ecke, in der ein paar Kleidungsstücke der Designermarke "tigha" angeboten werden. Schon ein paar Wochen zuvor (Pfingsten) bin ich um dieses eine schwarze T-Shirt herumgeschlichen, habe es dann aber doch nicht gekauft - aber jetzt greife ich zu. Das paßt bestimmt prima zu meiner Stoffjacke vom selben Modelabel.

16 Uhr den Sonnabend Nachmittag, eine kurze Pause am Eisstand (eine Kugel Kokoseis) und weiter zum nächsten Kaufhaus. Im Internet habe ich den Hinweis erhalten, daß dort vielleicht ein paar günstige Sachen der britischen Marke "Apricot" angeboten werden, ich mag die bunten Tunikas ... nicht zu bunt, nicht zu aufdringlich, bloß kein Pastell, etwas was gut zu meinen schwarzen Sachen im Kleiderschrank paßt - ohne aufzufallen. Der Hinweis bestätigt sich nicht und ich laufe weiter die Fußgängerzone in südlicher Richtung zum nächsten großen Kaufhaus.
Nachdem ich mein Unterwäscheensemble um zwei schwarze Spaghettiträgertops erweitert habe, suche ich in der Etage für Damenmode nach dem begehrten britischen Modelabel - und ich werde fündig. Leider fast alles nur noch Einzelstücke in einer Größe. Mit etwas Glück greife ich die schwarz-weiß grüne Tunika in der Größe "M" und probiere sie in der Kabine an ... vielleicht etwas zu groß. Ich weiß, daß ich bei dem Hersteller auch in eine "S" passen würde, aber leider ist das schöne Teil nur noch in der Größe "M" vorhanden - kein Problem, ich kaufe es trotzdem ... nur den schwarzen Faltenrock mit roten Muster muß ich zurücklegen, die Größe "XS" war vielleicht etwas zu überambitioniert von mir - die Länge bis zum Knöchel paßt (meine kurzen Beine), aber der Bund ist doch zu eng.

Dreiviertel Sechs (also kurz vor 18 Uhr, ich kann das alles in den Kassenzetteln nachlesen) weiter zur Kasse und dann zum Ausgang. Durch die Schaufenster sehe ich schon die Demo vorbeiziehen, ich stehe am Ausgang des Kaufhauses und schaue mir die Transparente an ... eine Pro-Flüchtlingsdemo. Spätestens als ich die schwarz-rote Antifa-Flagge entdecke, reihe ich mich am hinteren Ende der Demo ein. Schwarze Sonnenbrille auf und ich bilde wieder mit meinen schwarzen Sachen den schwarzen "Mono-Block" (also nur ich ... und vielleicht noch die paar schwarz-dunkelblau gekleideten Polizisten hinter mir).
Die Demo zieht bis zu dem Platz vor der Oper in der Leipziger Innenstadt und endet in einer friedlichen Abschlußkundgebung ... meine Flasche Wasser ist aufgebraucht und ich habe mir tatsächlich eine Blase zwischen den Zehen in den Flip-Flops gelaufen. Eine Turmuhr neben mir zeigt die Zeit an, 19 Uhr. Die Demo ist ja ganz nett, aber ich weiß nicht, ob einfach nur Präsenz und Solidarität zeigen den tausende Kilometer entfernt im Mittelmeer ersaufenden Afrikanern wirklich hilft - in ein paar Wochen gibt es noch eine Soli-Party, möglicherweise hilft ein kleiner Spendenbeitrag (und wenn der auch nur für den Proviant der Seenotrettungscrew an Bord der Schiffe aufgebraucht wird). Ich habe Hunger, weiter den Abend in die Straße mit den Restaurants in der Fußgängerzone.

Von den zwei indischen Restaurants ist nur eines draußen besetzt (das dritte ist nur ein Bistro), das macht die Entscheidung einfach. Ich setze mich an einen Tisch für zwei und lasse mir von einem Sikh die Menükarte geben ... war ich hier schon das letztemal? Sind das wieder die schönen gewürzten Gerichte aus der Kaschmir-Region? Nach der Vorspeise (fittierter Blumenkohl "Gobi") bestelle ich etwas, was den Namen nach seinen Ursprung aus der indischen Region Himachal Pradesh hat ... gefüllte Amritsar-Tomaten mit Reis. Ich analysiere: Erbsen, Mandeln, Kartoffeln vielleicht - nur wie bekommen die das in die Tomate hinein? Die Soße dazu ist auch voller Gewürze, ich erinnere mich an den Kashmiri-Tee: Safran, Zimt und Kardamom.
Das ganze Mahl lasse ich mit einem Mango-Lassi ausklingen, bis ich mich dann wieder kurz vor 21 Uhr auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof mache. Auch diesen Sonnabend Abend gehe ich nicht aus ... wozu auch? Ich möchte niemanden kennenlernen. Zurück in meine Wohnung, meinen Einkauf auspacken, endlich kalt duschen und danach das Buch zu Ende lesen, das ich vor 6 Wochen in der Klinik angefangen habe ... knapp 800 Seiten, "Dune - Der Wüstenplanet".

Nachtrag: Sonntag Abend, das eine italienische Restaurant in der Innenstadt hat noch eine Sitzecke in einem ruhigen Innenhof, fernab von der Fußgängerzone. Noch ein paar 100 Jahre morbidem Zerfall und einige heiße Sommer mehr und es trifft in etwa das italienische Flair. (Den Tag zuvor schon hatte ich in der Straßenbahn das Gefühl, ich würde - anstatt durch Leipzig - durch Palermo in Sizilien fahren ... so viel ausgetrocknetes Grün, die Platanenalleen und die flirrende Hitze.)

[01.08.18 / 15:42] Post-OP Update #1 - die Schwellungen gehen zurück. Die paar übrig gebliebenen Fäden lösen sich auf oder fallen aus. Der neugeformte Schamhügel sieht gar nicht mal so schlecht aus ... alles darunter, großes Fragezeichen. Der innere Teil der Schamlippen ist noch taub, die Klitoris ... Schmerz ist auch ein Gefühl. An der Klitorisvorhaut ist etwas, was ich nicht einordnen kann - drückendes Narbengewebe? Eine Fistel? Das sollte ich bei meinem nächsten Besuch bei meiner Frauenärztin mal abklären lassen ... möglicherweise wird das die Korrekturoperation in ein paar Monaten.
Die Neovagina ... irgendwelche Nähte spüre ich da nicht mehr (und ich bezweifle, ob ich die überhaupt jemals ertastet habe). Ich komme mit dem Zeigefinger ein paar Zentimeter bis zum Beckenknochen, ab da wird es zu eng und es geht nicht mehr weiter. Der kleinste Dilator schiebt sich mal gerade so 3 oder 4 cm hinein. Interessanterweise habe ich von Anfang an keine Hemmungen, mit dem Finger in mir "herumzustochern" ... so als ob es das natürlichste der Welt wäre (für eine Frau).
Ein zwiespältiges Gefühl, halb Akzeptanz, halb Ablehnung. Die Ibu's habe ich abgesetzt, die restlichen Schmerzen da unten muß ich jetzt so ertragen. Immerhin eine neue Erfahrung: gestern habe ich mir in der Kaufhalle eine Packung Slipeinlagen "dailies" für die Frau gekauft, die 200 Kompressen sind schon seit ein paar Tagen aufgebraucht. Viel Blut ist da nicht mehr, nur noch ein paar Tropfen an der kritischen Stelle zwischen Damm und Schamlippen ... der Rest, Wundsekret? Talg? Übrig gebliebenes Gleitmittel vom Bougieren?

Immer daran denken: ich wollte es so. Ich wollte die Operation, in der alles von außen hübsch gemacht wird und der funktionale Teil innen vernachlässigt wird. Der Chirurg hat nur die ihm zur Verfügung stehenden Mittel verwendet und das, im Rahmen des medizinisch Möglichen, beste daraus gemacht (ästhetisch betrachtet, gibt es da nichts zu meckern).

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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