morgana81 - gothic transgender AWAY WITH YOU - Covid‑19 pandemic 2020‑2022 🎈

Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[30.07.17 / 22:19] Ich glaube nicht, daß wir noch eine gemeinsame Zukunft haben, "Please return the keys."

Eines der vielen einsamen Wochenenden in Leipzig irgendwo in einer Bar, ich entdecke etwas Neues für mich. Anstatt aus Frust irgend etwas zum Anziehen zu kaufen (meistens etwas viel zu Teures), fange ich jetzt einfach an, aus Frust zu essen. Mit jeder bestellten Cola an dem Single-Tisch im Außenbereich, bestelle ich noch zusätzlich ein Baguette, ein Ciabatta oder ein anderes Weißbrot (mit viel Knoblauchbutter) dazu und schaufle alles in mich hinein ... allein die drei Colas haben schon genug Zucker (und Koffein, so kurz vor Mitternacht).
Auf seine Nachricht den Nachmittag hin, bin ich nach Leipzig gefahren - dabei war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich überhaupt noch fahren soll. Mir geht es psychisch und seelisch echt beschissen ... irgend etwas stimmt nicht, wenn ich mir bei meiner täglichen Fahrt zur Arbeit durch die Baumallee auf der Landstraße schon genau den einen, optimalen Baum aussuche, gegen den ich im "Bedarfsfall" mit einer präzise ausgerechneten Geschwindigkeit krachen will (schnell genug, um es tödlich zu machen - und noch langsam genug, um es nach einem Unfall aussehen zu lassen).

Ich nehme meine Tabletten, ich gehe zu meinem Therapeuten, ich spreche darüber, ich schreibe Tagebuch - ich tue eigentlich alles Richtige, um gegen diese gefährlichen Gedanken anzukämpfen.

Die Nacht zurück in meiner Wohnung, ich kann nicht einschlafen, jedes kleinste Geräusch oder Knacksen läßt meinen Adrenalinspiegel und meinen Puls explodieren. Die Wohnungstür ist von innen verriegelt, das Telefon liegt wie immer weit abseits und auf stumm gestellt auf dem Bartisch an der Küche. Er hat seit seiner Nachricht den Nachmittag viele Stunden zuvor nichts mehr geschrieben. Erst als die Sonne an diesem heißen Sonntag Morgen aufgeht und meine Wohnung hell erleuchtet (außer die schattige Schlafecke), kann ich für ein paar Momente einschlafen. Angsterfüllte Träume ... immer wieder versucht jemand die Wohnungstür aufzuschließen, schafft es aber nicht.
In den Wachmomenten verfolgt mich immer wieder das Bild vom letzten Wochenende mit ihm zuvor, wie ich in meinem Bett liege und er sich vor mir kniend einen runterholt und auf mein Gesicht abspritzt ... zum Glück nicht in meine Haare, es läuft nur an meinem Gesicht und den Hals herunter und tropft auf mein Kopfkissen. Ein "facial" ... das sieht in den Sexpornos für Männer vielleicht noch gut aus - aber für mich (als die, die das abbekommt) wirkt das nur noch entwürdigend und deprimierend ... so daß ich daran zweifle, ob ich für ihn noch irgend etwas wert bin.

Ich will das nicht mehr. Er ist nie da, außer er will Sex mit mir. Wir haben sonst keine gemeinsamen Momente - außer die, in denen ich ihn betrunken irgendwo abholen muß. Das mit der Heirat, das ist nur für das Papier, damit er den Behörden etwas vorlegen kann. Es ist sonst weiter nichts wert. Ich bin nichts wert. Ich rangiere in seiner Prioritätenliste ganz weit unten, weit vor mir kommen seine Familie, seine Freunde, seine Kollegen. Schon lange spiele ich mit dem Gedanken, das alles zu beenden ... es tut mir nicht mehr gut. Schlußmachen mit ihm über eine SMS? Fies ... aber ich treffe ihn ja nie außerhalb meiner Wohnung (bzw. meines "Stundenhotels", als seine Sexgespielin) und mein Bett, kann nie mit ihm ein längeres Gespräch führen. Also doch die berüchtigte, letzte SMS.

Nachtrag: Ich weiß, daß er jetzt der Gute ist und ich die Böse - aber seine beruhigende "Alles wird gut"-Antwort und daß er darüber mit mir reden will, wirkt so total entwaffnend auf mich, daß ich meine vorbereiteten Phrasen für den bevorstehenden Schlagabtausch mit ihm verwerfe.
Die letzte Sitzung mit meinem Therapeuten entlarvt ein ganz anderes, viel ernsteres Problem ... der sexuelle Übergriff auf mich von dem Typen letzten Sommer (der, der mich von der Disco bis zu meinem Auto verfolgt hat) hat einige traumatische Spuren in meiner Psyche hinterlassen ... sexuelle Nötigung ist keine Ordnungswidrigkeit sondern eine Straftat!

[24.07.17 / 00:04] Mein Buch bzw. das kleine 30-Seiten-Heftchen an dem ich die letzten 3 Monate geschrieben habe (mit einem Monat liegenlassen und dann Korrekturlesen), ist jetzt online verfügbar. Die Tagebucheinträge von meiner Reise nach Tel Aviv - mit 40% neugeschriebenen Material! Was ist fiktiv, was ist wirklich passiert? Ich müßte eigentlich die ganze Geschichte auf 5-fache Größe (150 Seiten) ausarbeiten, damit es wirklich ein ernstzunehmender Kurzroman wird ... aber dafür habe ich weder die Zeit, noch das Talent - und einen sehr eigenwilligen bzw. "sperrigen" Schreibstil.

Veröffentlicht als PDF und EPUB:
../buecher/pdf/vampire_in_tel_aviv.pdf
../buecher/epub/vampire_in_tel_aviv.epub

(Korrekturen im Text könnten noch folgen ... so ganz gründlich war ich nicht mit dem Lektorat.)

[21.07.17 / 20:30] Das alte Gästebuch verschwindet (ich brauche Platz in der Menüleiste für meine neue Bücherplattform).

Die statischen zwei Seiten mit den 36 Gästebucheinträgen sind unter den zwei Links archiviert:
oldgbook_page_1.htm
oldgbook_page_2.htm

Danke an die, die in den letzten Jahren mal eine Nachricht hinterlassen haben. Auch wenn ich vielleicht die eine oder die andere inspiriert habe, den TS-Weg zu gehen - ich bin mir sicher, ihr habt mich schon längst überholt.

[19.07.17 / 21:53] Korrektur des OP-Termins und der Warteliste ... heute erreicht mich ein Schreiben von der Praxis des Chirurgen in München, es beinhaltet das Attest für die Krankenkasse und den Termin für die Operation - in mehr als 4 Jahren! Ein Schock ... noch 4 Jahre? Bis dahin bin ich doch schon längst tot und habe mich aus Verzweiflung umgebracht. OP: 2021, Korrektur-OP: 2022 - das macht doch alles keinen Sinn mehr! Da bin ich doch schon über 40! Wer will den mit so einer alten Transe noch Sex haben? Da kann ich mir die Operation eigentlich auch sparen. Ich lege den Brief beiseite und breche in Tränen aus ... überlebe ich die nächsten 24 Stunden? Soll ich die Selbstmord-Hotline anrufen? Wenn ich mir schon die Pulsadern aufschneide, warum kann ich den Schnitt nicht einfach "viel tiefer" ansetzen und mir das verdammte Ding abschneiden? (Und wie kann ich mich betäuben, die entstehende Wunde und die Blutung stoppen?) Es dauert noch ein paar Stunden, bis ich mich wieder beruhige und mich sammeln kann ... hol dir eine zweite Meinung, es gibt noch mehr Ärzte in Deutschland. Dann muß ich eben auf den Luxus der "kombinierten Methode" verzichten und mich irgendwo anders in Deutschland -zeitnah- unters Messer legen. Ich versuche Kontakt mit einer anderen Klinik aufzunehmen, die noch nach der alten Methode ("Penis umstülpen") operiert. Thailand bleibt auch weiterhin eine Option, aber ich fürchte mich vor dem langen Flug (frisch operiert).

(Und das alles nur, weil ich mir eine "Deadline" für die GaOP auf das Alter von 35 bis 39 Jahre gesetzt habe ... geplanter Suizid dann spätestens mit 59.)

[16.07.17 / 23:24] Zurück auf's Bett, endlich ausruhen (irgendwann vielleicht, kaufe ich mir auch eine Couch). Meine Gedanken kreisen weiterhin um die Situation in der Bar den Abend zuvor. Ein ambivalentes Gefühl, irgendwie würde ich mir gerne die Freiheit nehmen, alleine auszugehen und wieder die Nacht ruhig in meinem Bett zu schlafen - andererseits vermisse ich ihn dann doch wieder und seine Nähe ... würde er wenigstens nicht mehr so viel trinken, das bringt ihn nur immer wieder in Schwierigkeiten. Gegen 21 Uhr kommt eine Nachricht von ihm und er fragt, ob wir die Nacht wieder etwas unternehmen und wenn ja, wo - ich antworte ihm und schreibe, daß ich die Nacht wieder in Plagwitz in einen Club ausgehe ... nenne ihm aber noch nicht den Ort und die Straße. Ich muß vorher noch eine Dusche nehmen und mich ausgehfertig machen ... beim Anblick meines sonnenverbrannten Gesichts im Spiegel verzichte ich auf jedes weitere Make-up. Immerhin ist es nicht so extrem stark verbrannt, wie auf der letzten Reise nach Tel Aviv. Für einen kurzen Moment überlege ich, ob ich nicht doch meine schwarzen Lederhandschuhe und die dicke Sonnenbrille die Nacht im Club trage (wie in der Szene aus einem bestimmten Vampirfilm). Ich wechsele nur die Schuhe (jetzt die Stiefeletten mit Absätzen) und verwerfe den Gedanken, das schwarze Spaghettiträgertop - welches ich schon während der Demo unter der Jacke anhatte - für die Nacht ein weiteres Mal anzuziehen (dafür das T-Shirt von der Autobahnfahrt den Abend zuvor). Ich habe so viele extravagante Sachen in meinem Kleiderschrank und trage ja doch nie etwas davon ... nur ganz selten.

Der Club in Plagwitz, einer meiner zwei Lieblingsclubs in der Leipziger Szene, kurz vor Mitternacht parke ich mein Auto in der Nähe und laufe die dunkle Gasse ohne Beleuchtung zum Eingang. Diese Nacht zwei Tanzflächen und die Soli-Party für den linksalternativen Block (der Wagen von der Demo einige Stunden zuvor). Kurzer Blick auf das Telefon, erst jetzt schreibe ich meinem Freund die zweite Nachricht und beantworte seine Frage, wo exakt ich die Nacht ausgehe ... auch wenn er vorher geschrieben hat, daß er dann mich in dem Club treffen will - er wird ja doch nicht vorbeikommen. Ich unterdrücke den letzten Funken Hoffnung, den Glauben und das Vertrauen in ihm und zwinge mich, nicht jede Minute auf das Telefon zu starren und ständig vor dem Eingangsbereich auf ihn (vergebens) zu warten. Sieht vielleicht doof aus, daß ich da nur alleine bin - aber das war vorher auch schon so. "Transen" haben keine Freunde, trans ist wie Lepra oder Aids, sobald die "Krankheit" ausbricht, wenden sich alle ab. Ich habe nur zwei Liebhaber, die mich gelegentlich für Sex treffen. Wo ist mein Leben, welches ich davor hatte? Auf der oberen, zweiten Tanzfläche werden im dichten Nebel und der spärlichen bunten Beleuchtung zwei Italo-Disco-Titel gespielt - kurzer Backflash - soviele Stunden, soviele Nächte, die ich einsam zu Hause vor meinem Computer programmiert habe und dabei diese Italo-Disco-Musik gehört habe ... "Kann nicht programmieren zu der Musik!" Immer wieder mußte ich von meinem Drehstuhl vor dem Computer einfach aufstehen und tanzen. Meine privaten Softwareprojekte, für die ich nur das Wochenende ein paar Stunden Zeit hatte, haben sich dafür endlos in die Länge gezogen (Exkurs in mein altes Leben zuvor).

2 Uhr und ein paar Minuten nach Mitternacht, ich verlasse den Club ... letzter Nachrichtenstand von meinem Freund - 2 oder 3 Stunden zuvor war er noch irgendwo woanders in der Stadt in irgendeiner Bar. Wahrscheinlich ist er jetzt schon wieder vollkommen betrunken und wird sich die Nacht nicht mehr bei mir melden. Zurück zu meiner Wohnung, überraschenderweise ist mein Parkplatz vor der Haustür immer noch frei und ich kann ganz bequem einparken. In meiner Wohnung verbringe ich erst ein paar Minuten im Bad (auch wenn ich gar kein Make-up entfernen muß), lüfte kurz durch, werfe eine von meinen Tabletten ein und lege mich um 3 Uhr die Nacht schlafen. Zuerst liegt mein Telefon wieder weit abseits und auf lautlos gestellt auf dem Bartisch in der Küchenecke - aber was, wenn er doch noch anruft oder mir eine Nachricht schreibt? Vielleicht braucht er meine Hilfe (nach der Situation von Freitag Nacht bin ich noch mehr besorgt). Ich hole das Telefon wieder zurück an mein Bett. Die Wohnungstür ist nicht von Innen verriegelt, er kann jederzeit mit seinem Schlüsselpaar die Nacht und den Morgen wieder zurückkommen und mich aufwecken. Ich bin emotional darauf vorbereitet (glaube ich zumindest).

10 Uhr den Sonntag Morgen, Blick auf mein Telefon - keine Nachrichten. Wenigstens konnte ich mal durchschlafen (dafür habe ich in der Nacht in dem Club auch keine stark koffeinhaltige Cola mehr getrunken). Ich frühstücke kurz etwas (Rosinenbrot und Nuß-Nougat-Creme), trinke ausnahmsweise keinen Kaffee und hole stattdessen wieder meinen Laptop ans Bett ... Tagebuch schreiben (das nimmt immer soviel Zeit in Anspruch). 14 Uhr und ein paar Minuten, weiter keine Nachricht von ihm, aber dafür registriere ich einen entgangenen Anruf von meinem zweiten Liebhaber (ich gehe schon seit einiger Zeit nicht mehr ran). Zeit den Sonntag Nachmittag aufzustehen und irgendwo etwas zu essen für mich zu organisieren (der Kühlschrank ist leer und ich hatte keine Zeit zum Einkaufen ... jedenfalls nicht für Nahrungsmittel). (Ende Teil 3/3)

[16.07.17 / 23:23] So gegen 10 oder 11 Uhr den Sonnabend Vormittag entschließe ich mich aufzustehen, mein Freund neben mir wird auch kurz wach ... mit Sex als Konsequenz. "Please use a condom!" - er zieht es, unbemerkt von mir, wieder ab ... dabei habe ich doch dieses "blutige Problem" da unten. Mir ist die Gefährlichkeit dieser Situation sehr wohl bewußt, ich kann nur ihm vertrauen, daß er sich nichts eingefangen hat (ich ebenso). 12:30 Uhr gegen Mittag schließe ich leise die Wohnungstür hinter mir und lasse ihn in meinem Bett weiterschlafen, er hat zwar den Tag frei, aber er wird sich nie mit mir zusammen auf dem CSD zeigen. Zurück in die Leipziger Innenstadt, ich will meinen optimalen Parkplatz vor der Haustür nicht aufgeben und nehme die Straßenbahn.

Am Marktplatz angekommen, streife ich die Stände der verschiedenen Vereine ab, lasse mich an dem Stand der Aids-Hilfe beraten über neue Tests (besser ist konsequent schützen), kaufe mir ein Schlüsselband in den Regenbogenfarben und befestige es an meiner Handtasche. Immer wieder beobachte ich den Himmel, ich habe mich für die schwarze Kombi aus Jacke, Jeans, dunkler Sonnenbrille und absatzlosen Stiefeletten entschieden. Zwischen den dunklen Wolken brennt immer wieder die heiße Sommersonne auf die schwarzen Sachen - und die Haut. Hoffentlich zieht sich die Wolkendecke noch zu - war so im Wetterbericht angekündigt - ich habe extra auf Hut und Sonnencreme verzichtet. Kurz nach 14 Uhr - der Demonstrationszug setzt sich in Bewegung, wo bin ich? Ganz hinten natürlich, der linksalternative Wagen der Connewitzer Szene - der schwarzbunte Block.
Die Demo, von mir liebevoll auch "Pride march" genannt, zieht in einer leicht anderen Route als letztes Jahr durch das Leipziger Stadtzentrum. Immer wieder kreuze ich die Seiten oder laufe parallel zum Demonstrationszug, um auf der Schattenseite zu bleiben ... Wettervorhersagen - das ist so eine Pseudowissenschaft wie Astrologie, ich könnte genausogut auch mein Horoskop lesen und daraus das Wetter für mich deuten. Die dunklen Wolken haben sich größtenteils verzogen und die Sonne - mein größter Feind - brennt sich in meine Haut. Hartnäckig behalte ich meine Jacke und meine Sonnenbrille an, wenigstens die Schultern und meine Augen sind so vor der aggressiven UV-Strahlung geschützt (ja, tut mir leid, aber einige von uns sind nun mal Vampire - schön, daß wir das jetzt mal aussprechen können, mein Coming-out).

Irgendwann so nach 16 Uhr (oder schon 17 Uhr?) kehrt die Demo zum Marktplatz zurück und ich kann mir als Belohnung für die Strapazen in der Sonne endlich ein Eis kaufen und im Schatten essen. Der kilometerlange Fußmarsch ist für mich noch nicht beendet - es folgt eine anschließende Shoppingtour durch die zwei Kaufhäuser rund um den Marktplatz und in unmittelbarer Nähe. Bei einem Spontankauf einer bunten Hippie-Tunika vor zwei Wochen ist mir aufgefallen, daß das gar kein Kleid ist und daß ich das nur mit einer Leggings oder einer dünnen Baumwollhose kombinieren kann. Ich taste in den zwei Kaufhäusern alle schwarzen Jeanshosen ab (SSV und "Grabbeltisch") und versuche eine Hose zu finden, die dünner ist als meine Jeans, die ich gerade trage. Zwei Hosen probiere ich an, meine Wahl fällt auf eine schwarze dünne Skinny Jeans mit Stretch-Anteil ... aber was heißt "cropped" auf dem Label? Gekürzte Hosenbeine? Eine von diesen modisch zweifelhaften Capri-Hosen? Nein, nur knöchellang - also für mich und meine kurzen Beine total optimal. Markenhose + Preis reduziert + anprobiert und paßt = gekauft. Weiter in die Innenstadt, irgendwo etwas essen ... vorzugsweise italienisch und draußen. Nach dem Abendessen mit der Straßenbahn wieder zurück zu meiner Wohnung ... wie wird mein Freund reagieren, daß ich ich mich mittags einfach davongeschlichen habe (irgendwie auch eine Flucht) und ist er überhaupt noch da? Ich habe einfach angenommen, daß er sowieso nicht mitkommen will. Ich schließe meine Wohnungstür auf und er ist nicht mehr da. (Ende Teil 2/3)

[16.07.17 / 23:22] Zwei Tage später, den Dienstag darauf, schreibt er mir sehr lange Nachrichten - er braucht einen Nachweis über mein Gehalt die letzten 6 Monate und eine Kopie meines Arbeitsvertrages für die Behörde, wahrscheinlich für das Einreisevisum seiner Familienangehörigen, die er aus Syrien nach Deutschland holen will. Prinzipiell würde ich ihn dabei unterstützen, ich hätte ihn auch geheiratet, falls er einen Aufenthaltstitel für sich braucht ... aber den hat er ja schon längst. Heiraten - müssen wir nicht verheiratet sein, damit er Zugriff auf mein Einkommen erhält? Seine Heiratsanfrage kommt einige Tage später den Freitag als SMS auf mein Telefon, ich muß ihm nicht sofort antworten, er ist das Wochenende sowieso nicht in Leipzig und wir können uns gar nicht sehen ... sollte ich jetzt nicht total überglücklich über seine Heiratsanfrage sein? Schon alles anfangen zu planen, den Ort, das Kleid, die Schuhe, alles in Weiß, mit oder ohne Gäste, wieviele Einladungen ... ich weiß nicht, ob ich gerade schwer depressiv bin, aber die Stimmung ist gedrückt. Ich habe momentan mehr detaillierte Pläne mich umzubringen, als ihn zu heiraten. Die Gedanken, welches weiße Kleid ich anziehe (ein weißes Häkelkleid) und den Ort (irgendwo am Meer) und wieviele Gäste (keine, nur wir zu zweit) habe ich vor gefühlt einem Jahr aufgegeben. Wenn er das Wochenende sowieso nicht da ist, warum soll ich dann nach Leipzig fahren ... ich habe noch eine andere Geliebte neben ihm, ihr Name ist "Honda" und ich habe sie das ganze letzte Jahr vollkommen vernachlässigt. Ich kurve stattdessen das Wochenende ein paar Kilometer mit meinem Motorrad durch die Gegend.

Das Wochenende darauf - das CSD-Wochenende - will ich unbedingt wieder in Leipzig sein. Die Tage vorher beobachte ich die Wetterprognosen, plane meine Kleidung für die Demo (schwarzer Kapuzenpullover und Vermummungstuch oder doch lieber ein kurzes Kleid und "Nutenstiefel" mit hohen Absätzen?), wahrscheinlich wird es bewölkt sein und es könnte regnen (also doch die schwarze Jacke und die schwarze Jeans und bequeme Schuhe ohne Absätze). Mein Freund schreibt mir eine Nachricht, er hat irgendwie "gute Nachrichten" und möchte sich mit mir Freitag nach Mitternacht (also nach seiner Arbeitsschicht) mit mir treffen und lädt mich ein. Gegen 22 Uhr den Freitag Abend bin ich wieder zurück in meiner Wohnung, räume kurz auf, nehme eine Dusche und beobachte nebenbei mein Telefon - noch keine weitere Nachricht von ihm. Kurz vor Mitternacht setzte ich mich wieder ins Auto und will ihn in der Stadt abholen - als er plötzlich im strömenden Regen im Dunkeln der Straßenlaterne an die Scheibe meiner Fahrertür klopft. Ich erschrecke, ich habe ihn hier nicht erwartet, sollte er nicht noch bei seiner Arbeit sein? Er steigt ein und wir fahren kurz zu seiner Wohnung, er hat sein Telefon da vergessen (deswegen keine Nachrichten), bevor wir wieder zurück in die Innenstadt fahren.
Die Situation ist angespannt, ich muß mich im Regen die Nacht auf den Stadtverkehr konzentrieren, alle seine Kontaktversuche blocke ich ab. Er leitet mich wieder zu der Bar in Plagwitz von vor zwei Wochenenden ... nur dieses Mal ist er allein und hat keinen weiter sonst eingeladen. Wir parken ein paar Straßenzüge entfernt und laufen zu Fuß im Nieselregen zu der Bar (nur ich habe einen Schirm). Dort angekommen fällt mir auf, daß ich meine Handtasche im Auto vergessen habe, ich muß nochmal zurück ... seine Frage, ob ich wiederkomme, irritiert mich kurz. Erst jetzt spiele ich für einen Moment mit dem Gedanken, einfach abzuhauen. Ich hole meine Handtasche aus dem Auto und laufe wieder zurück zu der Bar.

Es ist voll, überall sitzen Leute, mein Freund bestellt für mich und sich etwas zu trinken an der Bar und quatscht immer wieder die Gäste an, wo noch zwei Stühle oder Plätze frei sind ... mir ist das unangenehm, ich kenne die Leute nicht, vollkommen Fremde. Dieses natürliche Distanzbedürfnis scheint meinem Freund zu fehlen ... schlimmer wird es, wenn er sich wieder betrinkt. Falls er diese Nacht wieder so sturzbetrunken wird, setzte ich ihn später wieder in seiner Wohnung ab und fahre alleine zurück in meine Wohnung. Ich will die Scheidung. Das Thema Heirat und die "guten Nachrichten" scheinen irgendwie verlorengegangen zu sein. Spätestens nach dem dritten Tischwechsel erreicht er wieder einen gefährlichen Alkoholspiegel ... er provoziert einen Gast - und dieser schlägt zurück. Mein (betrunkener) Freund kippt fast mit dem Stuhl um und muß sich wieder orientieren. Genau vor so einer Situation habe ich mich immer gefürchtet. Was, wenn er irgendwann mal auf Menschen trifft, die - entweder rassistisch motiviert oder nicht (in diesem Fall wohl nicht) - ihm Gewalt zufügen. Es bleibt bei dem einen Schlag ins Gesicht, die Situation beruhigt sich vorerst, es ist 2 Uhr die Nacht und ich habe sowieso vor, zu gehen. Wir verlassen die Bar. Mein Freund beschäftigt das weiter und er erzählt mir, daß er jetzt seine "Kumpels" anruft und die erledigen das für ihn - jeder von denen hat ein Messer. "Betrunkenes Geschwätz" oder etwas Ernstes? Es macht mir Angst. Im Auto unterhalten wir uns weiter und ich erzähle ihm meine Wunschvorstellung, wie seine Leute mit den anderen Leuten (und den, der ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat) jetzt in einem Kreis zusammensitzen und das Ganze friedlich ausdiskutieren ... alles vernünftige Menschen. Immerhin war das ja nur ein leichter Schlag (und nicht ganz unbegründet und -mit- Vorwarnung) und ist weit entfernt von dem, was mir vor ein paar Jahren passiert ist - mit blutüberströmten Gesicht, Prellungen, einer gebrochenen Nase und ein verlorenes Wochenende mit stundenlangem Aufenthalt in der Notaufnahme (CT, Röntgen des Schädels und so). Immer wieder brechen die psychischen Traumata an dieses Haßverbrechen auf ... jetzt erst recht wieder.
Zurück in meine Wohnung, wenigstens ist er nicht so betrunken, wie das letzte Wochenende. Nach dem Sex mit mir beruhigt er sich wieder und schläft neben mir ein ... 3 Uhr nach Mitternacht, hoffentlich noch genug Schlaf für mich bis zum späten Vormittag - ich will mich doch noch zurechtmachen für den CSD. Leider wird es keine erholsame Nacht, nur kurz schlafe ich für einige Momente ein, immer wieder kreisen meine Gedanken um die Situation in der Bar - und die möglichen Folgen. Ich vermeide jeden Konflikt, renne lieber weg ... ich mag keine Gewalt. (Ende Teil 1/3)

[03.07.17 / 00:05] Sonnabend Abend bin ich wieder in Leipzig ... ich hatte kurz überlegt, ob ich den Freitag Abend schon anreise, aber nach der (kleinen) Überdosis Tabletten die Nacht von Donnerstag auf Freitag ("2 Uhr, 3 Uhr, 4 Uhr...") fühle ich mich irgendwie nicht in der Lage, den Tag darauf noch nach Leipzig zu fahren. Genau das schreibe ich auch meinem Freund, als er mich den Freitag Mittag fragt, ob ich die Nacht wieder in Leipzig bin, "Sorry, no. Took a (small) overdose of antidepressants last night." Irgendwie war ich die letzten zwei Wochen gar nicht gut drauf.
Sonnabend Abend, ich will die Nacht in einen Club ausgehen - wenn von ihm keine weitere Nachricht kommt, muß er auch nicht wissen, daß ich doch in Leipzig bin ... dann kann ich mich ganz entspannt ausgehfertig machen und habe später mein ganzes Bett für mich allein und kann in Ruhe den Sonntag Morgen nach der Disco ausschlafen. So weit der Plan ... kurz nach 19:30 Uhr kommt eine weitere Nachricht von meinem Freund, ob ich denn wenigstens diese Nacht da bin. Zu meinem leidvollen Verhängnis antworte ich ihm und wenig später, kurz nach 20:30 Uhr klingelt er unten an der Eingangstür ... ich bin gerade im Bad beschäftigt und lasse ihn erst ein paarmal klingeln, bevor ich den Knopf zum Entriegeln der Haustür drücke und ihn an meiner Wohnungstür, mit Blick hinunter zum Treppenhaus, erwarte. Als er dann endlich meine Wohnung betritt, kann ich mich nicht mehr zurückhalten und muß ihn einfach umarmen ... ich nehme seinen Geruch auf, der mir so vertraut erscheint. Er zieht mich aus und wirft mich wieder auf mein Bett ... nur kurz Sex, denn er muß um 22 Uhr den Sonnabend Abend wieder irgendwo in Leipzig in einer Bar sein, er hat ein paar seiner Arbeitskollegen zum Feiern eingeladen. Eigentlich brauche ich über eine Stunde im Bad, um mich wirklich ausgehfertig zu machen - aber er treibt mich nach dem Sex mit ihm an, alles - Duschen, Kontaktlinsen, Kajal, Make-up, Haare trocknen und Hormongel auftragen - innerhalb weniger Minuten zu schaffen, "Impossible! I'm a trans woman!" Nebenbei sucht er schon das passende Abendkleid für mich aus meinem Schrank, seine Wahl fällt auf mein schwarz-weißes New-York-Kleid, "AIX, 5th Avenue, Manhattan." Wenigstens bei der Schuhauswahl für den Abend kann ich meine Meinung durchsetzen und bestehe auf meine schwarzen Stiefeletten (die, die ich immer zum Ausgehen trage). Schnell noch alle Utensilien für die Nacht in die Handtasche packen, die Silberkette mit dem grünen Anhänger um den Hals anlegen und wir können meine Wohnung verlassen. Draußen vor dem Hauseingang nieselt es schon den ganzen Abend - das macht jetzt auch keinen Unterschied mehr, daß meine Haare vom Duschen eigentlich immer noch feucht sind. Wir steigen beide in mein Auto (so einen schönen Parkplatz, wenige Meter vom Hauseingang entfernt, finde ich bestimmt später die Nacht nicht wieder).

Er erzählt mir beim Fahren, wohin es geht, sein Navi auf dem Smartphone lotst mich zu der Bar in Plagwitz - er muß unbedingt als Erster da sein, weil er alles organisiert hat ... ich parke das Auto in einer Seitenstraße und wir laufen die letzten Meter zu Fuß. Exakt um 22:07 Uhr kommen wir beide an (und sind natürlich die Ersten - trotzdem "wow", nur 7 Minuten zu spät ... neuer Rekord für mich). Er verschwindet kurz, noch etwas zu essen vom China-Imbiß holen, und läßt mich zuerst alleine in der Bar zurück ... am Eingang entdecke ich einen kleinen Papierflyer von der Discoveranstaltung, zu der ich eigentlich diese Nacht wollte. Nicht allzu viel später (ich habe mir schon mal was an der Bar zu trinken bestellt), kommt er mit zwei Styropor-Packungen gebratenen Reis zurück und wir suchen einen größeren Tisch im hinteren Bereich der Bar. Nach und nach kommen seine eingeladenen Gäste, alles Arbeitskollegen ... mehr Frauen als Männer (jetzt komme ich mir erst recht ein wenig doof vor, da ich natürlich als Einzige, bei diesem naßkalten Wetter, ein kurzes Kleid trage). Mein Freund spendiert einige alkoholische Runden ... und trinkt dabei am meisten mit. Die Gerüchte unter seinen Arbeitskollegen und Freunden, daß er ziemlich schnell betrunken werden kann, erweisen sich leider als wahr. Wenigstens bin ich als "sometimes roommate" und "driver" für ihn da ... Blick auf die Uhr auf dem Display meines Telefons, weit nach Mitternacht - so langsam verabschiede ich mich von dem Gedanken, diese Nacht noch in die Disco auszugehen. Auch seine eingeladenen Gäste verabschieden sich nach und nach (eigentlich war es eine ganz nette Runde) und ich beobachte, wie er von dem betrunken Zustand in den schläfrigen Vollrauschzustand wechselt - wenn ich ihn jetzt noch ohne fremde Hilfe in mein Auto bekommen will, muß ich aufstehen und handeln. Ich gehe die paar Meter rüber zu ihm (wir sitzen nicht nebeneinander) und bewege ihn dazu, mit mir zu gehen. Ich verabschiede mich von den letzten Gästen und suche meinen Freund, der schon stark schwankend das Lokal verlassen hat. Zurück zu meinem Auto, zurück in meine Wohnung.
Irgendwie fühle ich mich etwas überfordert von der ganzen Situation, verfahre mich in der Dunkelheit, baue fast einen Unfall (Vorfahrt versehentlich mißachtet) und weiß nicht, ob ich später die Nacht, wenn ich einen (weit entfernten) Parkplatz gefunden habe, ihn irgendwie noch aus dem Auto, den Fußweg und das Treppenhaus hoch zu meiner Wohnung bekomme. Beschissene Situation, wenn dann noch ein streßbedingter MS-Pseudoschub aufflackert und mich kurz erblinden läßt (wenigstens keine Gleichgewichtsattacke, zwei so torkelnde Gestalten in der Nacht). Irgendwie funktioniert es dann doch und wir erreichen (ohne groß zu stolpern) meine Wohnung. "Go to bed there", ich deute mit einem Finger auf mein Bett und schicke ihn schlafen, während ich in mein Bad verschwinde und mir alles wieder aus meinem Gesicht wasche. 3:00 Uhr nachts, ich lege mich zu ihm ... leider schnarcht er sehr stark, wenn er in diesem betrunkenen Vollrauschzustand ist.

Die nächsten vier Stunden wälze ich mich immer wieder umher, versuche kurzzeitig am Fußende des Bettes zu schlafen, begrabe meinen Kopf unter meiner Bettdecke, nichts hilft. 7 Uhr den Sonntag Morgen, draußen ist es schon taghell, ich stehe vor dem Spiegel im Badezimmer und betrachte meine schwarzen Augenringe ... wenn ich die Badezimmertür schließe, geht es irgendwie mit der Lautstärke. Ich hole meine Bettdecke und lege mich auf die Badvorleger zwischen Dusche, Waschbecken und der Kloschüssel ... was, wenn er jetzt betrunken aufwacht und zur Toilette stürzt? Irgendwie nicht die optimale Lösung. Eine weitere Stunde liege ich wach auf dem Boden des Badezimmers und höre auf jedes verdächtige Geräusch, bevor ich dann doch wieder zurück in das Zimmer meiner kleinen 1-Zimmerdachgeschoßwohnung wechsele - die Schlafecke dort ist durch eine dünne Gipskartonwand von der Wohnecke getrennt. Ich lege mich neben meinen Pflanzen auf den Perserteppich unterhalb des großen Dachfensters ... solange die Vormittagssonne noch nicht ganz rum ist, geht es vielleicht. Mein Freund schnarcht erbarmungslos weiter laut neben mir, zwischen uns nur die dünne, weiße Gipskartonwand.
Zwei Stunden später (vielleicht habe ich doch noch einen kompletten Schlafzyklus mit Traumphase erreicht) steht mein Freund kurz auf und sieht mich in der Sonne neben meinen Pflanzen liegen, eingehüllt in einer weißen Bettdecke. Ich bin in diesem vollkommenen antriebslosen und übermüdeten Wachzustand, als er mich zurück in unser Bett führt ... und Sex mit mir hat. Ich bin nicht mehr, als eine Puppe und lasse teilnahmslos alles über mich ergehen. Zwei weitere Stunden liege ich dann noch neben ihm, bis ich endlich wieder ins Leben zurück finde ... hätte ich gewußt, daß die Nacht bzw. der Morgen für mich so abläuft, hätte ich auch wieder eine Überdosis Tabletten nehmen können - um mich "komplett wegzuschießen" und um nichts mehr mitzubekommen. Sonntag 13 Uhr, Zeit für Frühstück (Olivenbrötchen) und einen starken Kaffee. Während ich den heißen Kaffee in die kleinen Espressotassen gieße, verleitet mich mein Freund zu weiteren Sex auf meinem Bett - den ich aber jetzt viel lebendiger angehe. Noch bevor der Kaffee kalt ist, bin ich wieder zurück an meiner Minibar und kann weiter frühstücken. Danach der weitere sonntägliche Ablauf, meine geliebten Pflanzen gießen, Duschen, Geschirr spülen und so langsam wieder alles zusammenpacken, mein Freund schläft derweil weiter in meinem Bett. Der Abschied kurz vor 17 Uhr den Sonntag Nachmittag fällt ihm schwerer als mir ... er hat wieder die Schlüssel zu meiner Wohnung bekommen und ich lasse ihn in meinem Bett liegen, als ich die Wohnungstür hinter mir schließe und mit meiner Tragetasche wieder zurück zu meinem Auto laufe. Ich muß unbedingt das nächste Wochenende wieder zurück sein, ich kann meine Wohnung - und ihn - nicht einfach so im Unklaren zurücklassen.

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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