morgana81 - gothic transgender AWAY WITH YOU - Covid‑19 pandemic 2020‑2022 🎈

Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[18.06.17 / 11:25] Der Termin in München ... Donnerstag Nachmittag reise ich an, in 5 Stunden mit dem ICE von Leipzig nach München (für die lange Fahrt habe ich eins von meinen neuen Büchern mit eingepackt). Mein gebuchtes Hotel ist nur wenige Gehminuten nördlich des Hauptbahnhofs entfernt, ich checke ein und erkunde danach die nähere Umgebung ... es ist immer noch ziemlich heiß an diesem Tag und weiter bis zur Gegend südlich des Hauptbahnhofs komme ich nicht ... ohne daß ich komplett zerlaufe (und ich habe nur ein frisches T-Shirt mit dabei). Die Münchner Innenstadt hebe ich mir für den nächsten Tag auf und esse nur etwas den Abend in einem arabischen Bistro (in der Straße, in der ich jetzt gelandet bin, gibt es auffallend viele arabische Läden und Bistros).

Der nächste Tag, Freitag 12 Uhr mittags ist mein Termin, Frühstück gegen 10 Uhr irgendwo am Bahnhof und dann eine Stunde vor dem Südausgang warten, bis ich mich dann endlich bereit fühle, den Gebäudekomplex gegenüber, mit der Praxis des Chirurgen, zu betreten. 12 Uhr, die junge Frau am Empfang nimmt meine Daten auf und verweist mich weiter in das Wartezimmer, es könnte etwas länger dauern ... weiter warten. Die Operation transsexueller Menschen ist ihr Hauptgeschäft in dieser Praxis für plastische Chirurgie - ich bin nicht die einzige Anwesende. Ungefähr zwei Stunden später wird auch mein Name aufgerufen und die (zweite) junge Frau geleitet mich in das Besprechungszimmer des Arztes und nimmt noch weitere Daten auf (kurze Anamnese, eingenommene Medikamente ... Hormone, Antidepressiva, das Interferon), nur noch ein paar Minuten warten (ich warte schon mein ganzes Leben) bis dann endlich der Arzt erscheint. Er führt einen Vortrag aus, erzählt über die Historie geschlechtsangleichender Operationen, präsentiert seine Methode (die natürlich die bessere ist), zeigt ein paar schematische Zeichnungen (und nur ein paar blutige Fotos), erklärt den Ablauf der Operation (verwendete Teile ... so ziemlich alles) und ich höre ihm aufmerksam zu. Im zweiten Verlauf des Gespräches stelle ich ihm meine vorbereiteten Fragen: Wo ist der Schließmuskel? (Kann ich inkontinent werden? Verdammte MS...) Habe ich "genügend" Material? (Wird mein Freund da reinpassen?) Bekomme ich aufgrund meiner medizinischen Vorgeschichte (MS) eine spezielle Vollnarkose? Und welche Unterlagen muß ich noch nachreichen? Er beantwortet alle meine Fragen und erweitert meine Liste mit den benötigten Dokumenten für ihn und die Krankenkasse um die Punkte Chromosomenanalyse, Befund vom Endokrinologen (Hormone, Blutgerinnung), urologische Untersuchung, neurologische Untersuchung (wieder MS) und letztendlich die OP-Indikation vom Psychotherapeuten (die fehlt eben noch). Die kurze anatomische Untersuchung von ihm bei mir (der Punkt am Ende, an dem ich meine schwarze Jeans ausziehen muß und den "corpus delicti" vorzeige), ist eigentlich nur nebensächlich und schnell erledigt (ohne anfassen) ... viel wichtiger für mich ist seine kurze Untersuchung meines Rektums und die Bestätigung meiner "blutigen" Befürchtungen der letzten Wochen. Das ausführliche Gespräch mit ihm hat bestimmt über 2 Stunden gedauert (zum Leidwesen der nachfolgenden Patientin), ich verabschiede mich von ihm, nehme am Empfangsschalter von der jungen Frau die Unterlagen für die Krankenkasse entgegen (Erklärung des Chirurgen über die erforderlichen medizinischen Schritte ... und eine Rechnung für mich) und werde (so wie ich das verstanden habe) auf die Warteliste für die Operation gesetzt - noch anderthalb Jahre (genug Zeit, die erforderlichen Unterlagen zu sammeln und alles noch einmal zu überdenken). Kurz vor oder nach 16:30 Uhr den Freitag Nachmittag verlasse ich die Praxis und kann mich endlich meiner kurzen Städtereise nach München widmen.

Mit dem kleinen Stadtplan in der Hand, laufe ich durch die Innenstadt und hake alle Sehenswürdigkeiten ab, Stachus, Frauenkirche, Marienplatz, Viktualienmarkt (gegen Abend schon leer) und das Hofbräuhaus. Mit mir das übliche Gemisch an Touristen, die uns kulturell höher gestellten Japaner (und andere Asiaten), die "Sauf-Amis" und die immer mürrisch blickenden Deutschen. Weiter zu der Straße mit den ganz teuren Geschäften, noch ist es nicht zu spät, noch könnte ich eine kleine Shoppingtour starten. Auf der Straße nördlich des Touristenstroms, betrete ich nur zwei Designergeschäfte, eines von einer Marke, die ich sowieso schon trage (verdammte Markenbindung), mit einer Produktlinie für finanziell nicht so hoch gestellte Kunden (leider nichts dabei für mich) und das zweite Geschäft mit Schmuck im Luxussegment. Ich trage extra für München meinen Diamantring (falls ich mal so einen Laden betrete), aber der wirkt richtig mickrig gegenüber den ausgestellten Diamantcolliers mit grünen Smaragden ... ich "könnte" mir das kaufen (für den Preis eines Neuwagens), aber das wäre total unvernünftig. Weiter zu den nächstgelegenen Sehenswürdigkeiten (die Residenz / das Stadtschloß) und zurück in das Zentrum der Innenstadt. 19:30 Uhr, ganz am Anfang, als ich die Fußgängerzone betreten habe, habe ich in einem Geschäft für Lederbekleidung eine schwarze Lederjacke anprobiert. Diese Jacke, im eher sportlichen Schnitt einer Motorradjacke, geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf ... ich muß noch einmal zurück in den Laden und diese Jacke kaufen - ich muß einfach etwas kaufen. Die neue Jacke paßt genau zwischen meiner leichten, schwarzen Baumwolljacke im Bikerstil und meiner schweren Motorradjacke mit den Protektoren, etwas für den Frühling und den Herbst.
Nach erfolgreichem Einkauf wieder zurück in die Gegend südlich des Hauptbahnhofs, ein arabisches Restaurant hat tatsächlich "Kunafah" im Angebot (die Süßspeise mit dem Käse und den Fadennudeln). Das Gericht wird für mich extra aufgewärmt (Mikrowelle?), aber ansonsten sind keine weiteren Gäste da, die irgend etwas essen oder trinken und die Küche scheint auch noch nicht in Betrieb zu sein. Die paar anwesenden Gäste sitzen einfach nur da und warten ... "Ramadan", ich bin zu früh, die Sonne ist noch nicht untergegangen. Ich bezahle meine kleine Süßspeise und wechsele ein paar 100 Meter zu dem anderen arabischen Bistro (das vom Abend zuvor), die das mit dem religiösen Fasten nicht so genau nehmen, und bestelle dort wieder meinen Falafelteller. Zurück ins Hotel, 22:30 Uhr, ich habe nicht die Absicht, in München auszugehen.

Der dritte Tag meines kurzen Trips nach München, Sonnabend 11 Uhr, Check-Out im Hotel ... freundlicherweise kann ich meine schwere Tragetasche für ein paar Stunden im Gepäckraum des Hotels zwischenlagern. Zurück in die Fußgängerzone der Münchner Innenstadt östlich des Hauptbahnhofs - ich muß noch zum Viktualienmarkt und den aufgebauten Marktständen. Die Dichte an Touristen nimmt zu ... vor um 11 Uhr morgens und nach 19 Uhr abends ist es noch ganz angenehm - dazwischen ist es die Hölle, zu viele Menschen. Etwas abseits vom Viktualienmarkt finde ich eine kleine Markthalle mit ausschließlich italienischen Produkten - und dem sizilianischen Olivenöl (die wissen, daß sie einfach gut sind und können ihr Produkt überall hin exportieren). Ich kaufe einen kleinen 500 ml Kanister (den ich gerade noch so als zusätzliches Gewicht in meiner Handtasche mit mir rumschleppen kann) und laufe weiter östlich zur Isar. Ich kenne meine körperliche Belastungsgrenze und weiß genau, daß ich es bis zum englischen Garten und dem chinesischen Turm nicht mehr schaffen werde - wenn ich meinen Zug zurück nach Leipzig am Nachmittag noch erreichen will. Ich beschränke meinen kleinen Ausflug in einem ruhigen und grünen Park (als Kontrastprogramm zur überfüllten Innenstadt) auf die Parkanlage östlich des Ufers der Isar rund um das "Maximilianeum". Wo sind die Surfer an der Isar? (An der Eisbachwelle am südlichen Eingang des englischen Gartens - und gar nicht an der Isar.) Zurück zum Bahnhof ... ich schleppe mich in kleinen Schritten so dahin, warum schauen mich die Leute so an? Habe ich wieder einen auffallend roten Sonnenbrand im Gesicht? (Ja.) Ich kann nur im Schatten der Bäume und Gebäude existieren, nur wenige Meter daneben, im gleißenden Sonnenlicht, gehe ich sofort in Flammen auf. 15 Uhr, ich erreiche das Hotel am Bahnhof, nehme zusätzlich noch meine schwere Tragetasche (vollgestopft mit der neuen Lederjacke und meiner umfangreichen Waschtasche) und schleppe mich weiter zum nördlichen Eingang des Hauptbahnhofs von München und zu meinem Bahnsteig ... 16 Uhr, der ICE zurück nach Leipzig fährt ein.
Fünf Stunden später (und die zweite Hälfte des Buches, das ich zu Ende lese ... der alte Mann in seinem kleinen Boot im Meer kämpft verzweifelt und ohne Hoffnung gegen die Haie und verliert seinen großen Fisch) und ich komme endlich wieder in Leipzig an. Voller freudiger Erwartung lasse ich meiner Fantasie freien Lauf und stelle mir vor, wie ich am Bahnsteig meinem Freund entgegenlaufe und ihn eng umarme ... ich steige alleine aus dem Zug und laufe alleine den Bahnsteig entlang. Ich habe den Tag noch nichts gegessen (außer Cappuccino und Croissants zum Frühstück), alle Bistros im Hauptbahnhof von Leipzig sind schon zu und kein Mensch läuft hier um 21 Uhr noch rum, außer mir. Weiter mit meinem Gepäck in die Innenstadt, dort etwas essen und anschließend mit der Straßenbahn zurück zu meiner kleinen Wohnung, mein Freund hat mir zwar eine Nachricht geschrieben - und noch ein paar mehr die Nacht, aber die werde ich nicht lesen ... mein Telefon steht auf lautlos und ich schlafe durch bis in den Sonntag Morgen.

[07.06.17 / 00:22] Halb Elf den Montag Morgen (Pfingstmontag), ich stehe auf, mein erster Blick gilt dem Telefon ... nichts, weiter keine Nachricht von meinem Freund. Nach einem kleinen Frühstück, setze ich mich den frühen Nachmittag wieder an den Laptop, meine Blogeinträge schreiben und weiter etwas an meinem Buchprojekt arbeiten. Die Zeit vergeht beim Schreiben ... 16:30 Uhr, ich speichere den Zwischenstand ab und fahre den Rechner wieder runter, Zeit für Essen Kochen, bzw. Backen - es gibt Nudelauflauf. Zuerst die Aubergine halbieren, in Scheiben schneiden, großzügig den Rand mit der Schale abtrennen und das helle Innere in kleine Würfel schneiden, diese auf einem Teller salzen und 20 Minuten stehen lassen, währenddessen den Topf mit Nudeln zum Kochen bringen, Nudeln nach etwa 11 Minuten wieder durch das Sieb abgießen, Sieb weiterverwenden zum Abwaschen des Salzes von den Auberginenwürfeln, Auberginenwürfel in einer Pfanne mit Öl kurz anbraten, beiseite stellen, Tomaten waschen, schneiden, vierteln, Knoblauch und Schalotten kleinschneiden, diese dann in einem Kochtopf mit Olivenöl andünsten, Tomaten dazu, Basilikum, Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer (und etwas Chili), Oliven nicht vergessen, Tomatensoße köcheln lassen und währenddessen den Feta in kleine Würfel schneiden, Auflaufform einfetten (bzw. einölen), Backofen vorheizen, die Auflaufform abwechselnd in Schichten auffüllen: Nudeln, Auberginenwürfel, die Tomatensoße mit den Oliven aus dem Kochtopf, Feta darüber und alles bei 180°C (Umluft) 40 Minuten backen (und dabei durch das Fenster zusehen). Nach einer dreiviertel Stunde ist der Feta leicht angebacken und der Nudelauflauf fertig und kann auf einem Teller serviert werden ... spätestens hier fällt mir alles wieder auseinander und ich überlege, ob mir nicht irgendwie noch so eine Art Bindemittel in meinem Rezept fehlt, vielleicht Béchamelsoße? Der Nudelauflauf ist ziemlich aufwendig - dafür, daß ich eigentlich nur hart getrocknete Nudeln erst wieder weich koche, nur um sie dann wieder fest und knusprig zu backen - alles zusammen, Vorbereitung, Backen, Essen, alles wieder abwaschen, nimmt etwa drei Stunden Zeit in Anspruch. Erst gegen 19:30 Uhr habe ich wieder etwas Zeit für mich und kann mich für den letzten Abend des Festivals an diesem Pfingstwochenende vorbereiten.

Ich zwänge mich wieder in die enge Kunstlederleggings (das Outfit vom letzten Abend) und fahre zu dem Festivalgelände, den Montag Abend ist nur noch die kleine Halle offen und nur eine Tanzfläche. Kurz nach 22 Uhr ist noch nicht so viel los, die Tanzfläche füllt sich erst nach und nach bis Mitternacht, ich tanze zu ein paar Titeln (Post Punk und Cold Wave), bestelle mir ab und zu an der Bar etwas zu trinken und beobachte die Gäste. Ich stehe direkt neben dem Merchandising-Stand des kleinen Festivals ... interessiert betrachte ich die T-Shirts, ich habe noch etwas Geld über. Eines davon (mit dem Festival-Logo) ist zwar in Weiß, aber dafür extra für Damen auf Taille geschnitten - ich kaufe eins in meiner Größe ... paßt bestimmt gut zu meinem letzten Neuerwerb / Spontankauf vor ein oder zwei Wochen (als es für ein paar Tage zu heiß war), kurze Hot Pants aus Denim mit olivgrünen Camouflage-Muster. 1:30 Uhr, ich bereite mich schon mental darauf vor, zu gehen. 2 Uhr nach Mitternacht, ich tanze noch zu einem letzten Titel und verlasse dann die Tanzfläche und die kleine Veranstaltungshalle, draußen vor dem Eingang stehen auch nicht mehr ganz so viele Leute, wie in den Nächten zuvor (eigentlich sind es jetzt nur noch ein paar wenige). Zurück zum Auto, zurück in meine Wohnung ... wenn ich mich noch vor 3 Uhr nachts in mein Bett legen kann, dann ist der "Wochenend-Jet-Lag" zum nächsten Arbeitstag nicht ganz so groß.

Dienstag Morgen, kurz vor 10 Uhr stehe ich auf. Ich habe kein Frühstück mehr, keine Bananen, kein Olivenbrot ... es ist nur noch der Rest Couscous-Salat im Kühlschrank - aber den gebe ich in die Toilette (Ratten füttern). Ich habe noch die halbe Aubergine, eine grüne Paprika, zwei Tomaten und die neue Packung Couscous in der Küche - das Frühstück ist gleichzeitig auch das Mittagessen. Ablauf, wie die Tage zuvor - nur eben jetzt die Knoblauch-Tomatensoße ohne Oliven, dafür mit Auberginenwürfeln und grüner Paprika, sehr viel Chili, die orientalische Gewürzmischung (Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom), parallel den Couscous (gelb gefärbt mit Kurkuma) in einem Kochtopf aufquellen lassen, in eine kleine Schüssel zum Essen füllen, die scharfe Tomatensoße mit Auberginen und Paprika darüber - und alles zusammen ergibt "Tunesisches Couscous". (Ende Teil 4/4)

[07.06.17 / 00:21] Sonntag Mittag, er schläft noch ein paar Stunden weiter in meinem Bett, ich stehe schon auf, koche einen Kaffee für mich (nie wieder mit kalter Sojamilch) und tue die Dinge, die ich Sonntags so tue: Frühstücken (Olivenbrot mit Nuß-Nougat-Creme), Pflanzen gießen, Tai Chi, im Internet surfen, imaginär in meiner Vorstellung meine Wohnung vermessen und das nächste Möbelstück planen (eine kleine Couch zum Entspannen fehlt einfach noch). Sein Telefon klingelt irgendwann den frühen Nachmittag und er muß wieder bis Mitternacht arbeiten, ich setze mich wieder an meinen Laptop und vergesse die Zeit. 17:30 Uhr - ich muß unbedingt anfangen, Essen zu kochen, wenn ich in meinem Zeitplan bleiben will und pünktlich den Abend zur ersten Band wieder zurück auf dem Festival sein will. Meine Entscheidung fällt auf mein Standardgericht, das ich schon jahrelang koche und den Ablauf perfekt beherrsche: Nudeln in Tomatensoße ... auf süditalienisch. Tomaten waschen, schneiden, vierteln, Knoblauch und Schalotten schneiden, kleinhacken, in einem Topf mit Olivenöl andünsten (wenn ich schon nicht mehr das gute sizilianische Olivenöl habe, dann nehme ich eben nur das kretische aus dem Kaufhallensortiment), Tomaten und Gewürze dazu (Oregano und Basilikum, Pfeffer und Chili), noch ein paar geschnittene grüne Oliven, alles köcheln lassen und parallel dazu einen zweiten Topf mit Nudeln aufsetzen (mit etwas Salz) und 10 bis 12 Minuten kochen lassen. Danach die Nudeln in ein Sieb gießen, wieder zurück in den Topf und - ganz wichtig (so wie ich das aus Süditalien kenne) - alles mit der öligen Tomaten-Oliven-Gewürzsoße vermengen und umrühren. Erst dann fällt alles eßbereit aus dem Topf auf den Teller. Als Variation mache ich dieses Universalgericht auch manchmal mit Erbsen oder Thunfisch oder Schinken (für Nicht-Veganer). Die Zubereitungszeit ist kurz genug, daß danach noch viel Zeit für den Abwasch bleibt.
So gegen 19 Uhr mache ich mich wieder ausgehfertig, Duschen, Make-up (den Abend wieder mit Kajal und Parfüm) und suche meine Sachen aus dem Kleiderschrank zusammen. Die Außentemperatur ist kühl genug, um mich in meine neue, hautenge, schwarze Kunstlederleggings zu zwängen ... die sitzt wirklich knapp (von wegen "Stretch-Anteil"). Dazu wähle ich das passende schwarze Netzoberteil, den Nietengürtel um die Taille, meine Jacke in Biker-Optik (ich habe nur die eine) und meine spitz zulaufenden Stiefeletten mit den kubanischen Absätzen ... irgendwo zwischen "Glam" und "Gothic" (aber eigentlich spielen an diesem Abend nur drei Wave-Bands). Gehe ich sonst eher in Alltagsklamotten aus, ist diese Kombination jetzt ein reines Party-Outfit (abgesehen von den Schuhen).

Kurz nach 22 Uhr bin ich wieder (planmäßig) zurück am "Werk 2" in Connewitz, es dauert eine Weile, bis genug Leute da sind, damit die Künstler auftreten können. Tatsächlich sind die beiden ersten Auftritte an diesem Abend keine Bands, sondern Einzelpersonen mit ein oder zwei Synthesizern auf der Bühne, viel Musik auf Knopfdruck und eine Performance am Mikrofon ... sollte ich jemals mal mit meinem ganzen Aufbau an Synthies, Drumcomputer, Mischpult und Effekten irgendwo auftreten, läuft auch alles am Sequencer einprogrammiert über MIDI, ich muß nur auf "Play" drücken (aber wenigstens wird die Musik live erzeugt, kein Tonband). Erst die dritte Band ist wieder eine "richtige" Band mit drei Musikern ... deren Musik in meinem Autoradio auf der Autobahn hoch und runter läuft - natürlich kaufe ich mir im Anschluß an das Konzert das neue Album. Blick auf das Telefon, 1:30 Uhr ... diese Nacht bleibe ich wohl etwas länger. Es ist mittlerweile wieder richtig voll geworden - aber immer noch mit etwas Platz auf den beiden Tanzflächen. Im Außenbereich zwischen den beiden Hallen werde ich wieder von jemanden angesprochen ... mir ist noch nicht ganz klar, was er von mir will, aber ich weiß, ich werde mich in dieser Nacht auf nichts einlassen - in Gedanken sehe ich meinen Freund in meinem Bett liegen und auf mich warten. Zurück zum Rand auf der Tanzfläche in der großen Halle, der Mann aus dem Außenbereich kommt auf mich zu und lädt mich ein, mit ihm zu tanzen - ich folge ihm (vielleicht ist er sogar etwas beeindruckt davon, daß ich genau weiß welche drei Titel da gerade gespielt werden und ich ihm die Band und den Namen des Musiktitels nennen kann ... alles Post Punk und Cold Wave). Mehr als drei Titel tanze ich nicht, zurück an der Bar bietet er mir etwas zu trinken an ... kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Koffein - ich lehne alles ab und trinke nur Wasser. Ich muß ihm auch noch irgendwie subtil zeigen, daß ich an nichts weiteres interessiert bin. Es ist kalt im Außenbereich, ich will hinüberwechseln zu der anderen, kleineren Halle mit der Garderobe und meine Jacke holen. Er folgt mir zwar erst durch die ganze Menschenmenge, aber spätestens am Eingang der kleineren Halle verliert er mich. Ich fühle mich irgendwie mies, daß ich mich gar nicht von ihm verabschieden konnte. Es ist 3 Uhr nach Mitternacht, am Eingang zu dem Festivalgelände stehen immer noch haufenweise Leute und warten auf Eintritt, ich gehe an ihnen vorbei und laufe zurück zu meinem Auto.
Zurück in meiner Wohnung, keine weiteren Nachrichten von meinem Freund ... also kein Sex für mich diese Nacht. Ich schäle mich aus der engen Leggings - mit einem unguten Gefühl in der Anal-Gegend ... so viel Blut, irgend etwas stimmt da nicht (im besten Fall sind es "nur" Hämorrhoiden). Ich lege mich kurz vor 4 Uhr allein in mein Bett und schlafe ein, das Telefon liegt wieder, auf lautlos gestellt, weit abseits von meinem Bett. (Ende Teil 3/4)

[07.06.17 / 00:20] Sonnabend Mittag stehe ich wieder auf, nach einem Frühstück (der Couscous-Salat aus dem Kühlschrank in einer kleinen Schüssel mit Sojamilch als Müsli-Ersatz) habe ich den Nachmittag viel freie Zeit. Zuerst schreibe ich ein oder zwei Stunden an meinem 30-Seiten-Buch weiter (schon zu 90% fertig) und suche anschließend im Internet nach Shakshuka-Rezepten. Kurz vor 17 Uhr fange ich an, das Essen für diesen Abend vorzubereiten, Paprika und Tomaten waschen, Knoblauch und Schalotten schneiden, in einer Pfanne mit Öl anbraten, Paprika und Tomaten in kleinen Stücken dazu, etwas Salz und Pfeffer, 3 von den "4 K's" (Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom ... kein Kurkuma) und ganz viel scharfes Chilipulver, alles köcheln lassen und anschließend zwei Eier "draufhauen". OK ... es sieht irgendwie nicht so aus, wie in meiner Erinnerung, das eine Eigelb ist zerlaufen, das Eiweiß läßt sich nicht unterrühren (sieht teilweise aus wie Spiegelei) und die Tomaten-Paprika-Soße ist gar keine Soße, sondern eher eine Gemüsepfanne - aber es schmeckt genau wie das Original aus Israel (sind ja auch dieselben Zutaten, nur mit Olivenbrot als Beilage).
Nachdem ich den Abend mit Geschirrspülen und Reinigen der Küche fertig bin, mache ich mich wieder ausgehfertig. Vor dem Küchenfenster regnet und donnert es und es ist um einige Grad kälter geworden ... ich ziehe aber trotzdem wieder mein kurzes Kleid an, nur eben in Kombination mit den schwarzen Stiefeletten und meiner Baumwolljacke. Auf Kajal und starkes Parfüm verzichte ich den Abend. Mir ist beim Essen Kochen das sizilianische Olivenöl ausgegangen, ich muß vorher noch in die Kaufhalle am Bahnhof (ich kenne sonst keine andere Kaufhalle, die sonnabends 21 Uhr noch offen ist) und neues Öl kaufen ... eigentlich wollte ich das ganze Wochenende die Innenstadt meiden, wegen den ganzen anderen Festivalbesuchern. Das WGT wirkt auf mich nur noch wie eine Art "Cosplay-Veranstaltung" am Rande von Leipzig ... irgendwie befremdlich. Weiter den Abend zum "Werk 2" in Connewitz, diesen Abend sind dort keine Livekonzerte, nur die zwei Dancefloors und der Einlaß ist auch etwas später (ich muß also noch etwas Zeit im Auto absitzen bis 22 Uhr, auf dem Parkplatz um die Ecke). Mein Freund hat mir den Nachmittag nur eine Nachricht geschrieben ... er hat erst nach Mitternacht wieder etwas Zeit für mich - ich kann den Abend in der Disco also ganz entspannt angehen und muß nicht die ganze Zeit auf ihn warten oder ihn suchen.

Kurz nach 22 Uhr ist Einlaß, die beiden Tanzflächen sind noch ganz leer (und es gibt genügend Sitzmöglichkeiten) - erst gegen Mitternacht wird es wieder richtig voll. Ich wechsele zwischen den beiden Tanzflächen hin und her, kann mich gehen lassen, befreit tanzen (aber nie mehr als drei Titel hintereinander) und bewundere dabei die anderen Gäste und ihr Outfit ... einige wirken so, als würden sie auch jeden anderen Tag im Jahr so herumlaufen (ich trage ja auch nur meine schwarze "Alltagskleidung"). Ab und zu bestelle ich an der Bar etwas zu trinken - aber nur Wasser! Strikt kein Koffein mehr nach Mitternacht, für besseres Einschlafen später. Ich schaue auf mein Telefon, mein Freund hat mir kurz vor 1 Uhr eine Nachricht geschickt und fragt, wie lange ich noch ausgehe - ich soll ihn von seiner Wohnung abholen. Die Discoveranstaltung fängt gerade an, richtig gut zu werden ... ich nehme mir noch über eine Stunde Zeit, bis ich ihm antworte und um 2 Uhr die Nacht wieder zurückfahre (länger wollte ich sowieso nicht bleiben).
Ich parke mein Auto vor seiner Wohnung, muß ich jetzt wieder klingeln? Werde ich die Nacht und den Morgen bei ihm verbringen? Ich bin eigentlich ganz positiv darauf eingestellt, aber er hat mein Auto schon vom Fenster aus gesehen und kommt nur eine Minute später zu meinem Auto und steigt ein. Zurück in meine Wohnung, ich biete ihm noch etwas von meinem Couscous-Salat aus dem Kühlschrank an, während ich meine Zeit im Badezimmer brauche und dann später zu ihm ins Bett komme. Nur etwas Sex ... er war bis Mitternacht arbeiten, ich war tanzen - noch bevor es hell wird (und das Vogelgezwitscher anfängt), können wir beide einschlafen (das mit dem Koffeinverzicht zeigt tatsächlich Wirkung bei mir ... ich nehme aber auch weiterhin noch eine niedrig dosierte Tablette kurz vorher). (Ende Teil 2/4)

[07.06.17 / 00:19] Das Pfingstwochenende in Leipzig, ich bin schon Donnerstag kurz vor Mitternacht zurück in meiner Wohnung - damit ich Freitag Mittag "früh" aufstehen kann, um meinen Kühlschrank mit Essen für die nächsten fünf Tage aufzufüllen. Meine Einkaufsliste ist lang: Paprika, Tomaten, eine Aubergine, Nudeln, Feta, Oliven, Couscous und Eier ... ich habe einiges vor zu kochen und zu backen. Doch zuerst muß die Fertigpackung "Getrockneter Couscous mit Gemüse" weg, die ist schon ein Monat über das Verfallsdatum und liegt seit fast einem Jahr in meiner kleinen Küche herum. Als ich gegen 17 Uhr den Topf mit dem Wasser zum Kochen bringe und die Couscous-Mischung zum Aufquellen dazugebe, klingelt es an der Tür - mein Freund hat schon zwei Stunden vorher angefragt, ob ich die Nacht wieder in Leipzig bin, er kommt vorbei. Ich habe ihm vorher noch zu bedenken gegeben, daß es in meiner Dachgeschoßwohnung um die 30°C sind, aber das hält ihn nicht besonders ab. Er betritt meine Wohnung, ich bin schon die ganze Zeit fast nackt (bis auf die Unterhose), er zieht sich auch sehr schnell aus. Bevor er mich auf mein Bett wirft (und Sex mit mir hat), erzählt er mir noch, daß ich jetzt keine "Verpflichtungserklärung" mehr (mit unklarer Kostenerwartung) unterzeichnen muß (ich habe mich dagegen gesträubt), er hat einen anderen Weg gefunden, seine Familienmitglieder über den "Familiennachzug" aus Syrien (wahrscheinlich Damaskus) zu holen. Ich muß ihn jetzt nicht mehr zwingend heiraten, um mein Einkommen mit seinem zusammenzulegen - wir können das jetzt mit der Heirat langsamer angehen (mir ging das auch viel zu schnell) ... können wir nicht einfach nur "Freunde" bleiben?
Er findet immer mehr Gefallen daran, meinen Körper zu "malträtieren", schlägt mich, bis ich rot werde - und verpaßt mir einen dieser fiesen Knutschflecken am Hals ... wenigstens bin ich an den Brüsten nicht mehr so schmerzempfindlich (ihm ist wieder aufgefallen, daß sie irgendwie leicht an Volumen zugelegt haben). Ich erzähle ihm, daß sie nach der Operation vielleicht noch etwas größer werden könnten (Silikon lehnen wir beide ab) und zeige ihm im Badezimmer, wie die Operation "untenherum" wohl ablaufen wird und welche Teile verwendet werden ... ich bin auf die "Kombinierte Operationsmethode" angewiesen (die Haut vom Skrotum und Penis als "Innenverkleidung"), da er sonst niemals da unten reinpassen würde. Er kocht sich nach dem Sex mit mir noch einen Kaffee, ich esse an meinen Couscous (den ich danach in den Kühlschrank stelle und noch die nächsten Tage von essen kann), bevor er mich wieder verläßt und mich vielleicht den Abend so gegen 22 Uhr wieder in Connewitz treffen will. Ich mache mich den Abend ausgehfertig, Duschen, Kajal, Chanel-Parfüm und nehme aus meinem Kleiderschrank das kürzeste, schwarze Kleid, das ich finden kann (das, das ich schon ein paar Jahre zuvor in Kalifornien, auf der Interstate Richtung Las Vegas anhatte, siehe Foto in meinem Blog - und das, welches letzten Sommer zuviel Aufmerksamkeit seitens einiger Männer erzeugt hat ... mit unfreundlichen Erlebnissen, siehe Blog). Die Schuhauswahl für diese Nacht fällt auf meine neuen Schaftsandaletten. Mit offenen Verdeck fahre ich den (noch warmen) Sommerabend nach Connewitz zum "Werk 2" für das kleine, alternative Gothic-Festival (mit ganz viel Glück bei der Parkplatzsuche und einem Stellplatz gleich um die Ecke).

Freitag Abend, drei Deathrock-Bands in der kleinen Halle (ab 22 Uhr) und anschließend zwei Dancefloors in der großen Halle und der kleinen. Ich schaue mir die ersten beiden Bands an, laufe in der Pause etwas umher, sammle Papierflyer ein, stöbere in der Plattenkiste an einem Verkaufsstand ... und suche immer wieder sein Gesicht in der Menge der Besucher, in den zwei Hallen und im Außenbereich, irgendwo, wo es Bier gibt, müßte ich ihn finden. Kurz nach 23 Uhr schreibt er mir eine Nachricht und fragt, wo ich bin. Ich treffe ihn in der Pause zwischen der zweiten und der dritten Band gegen 23:30 Uhr auf der Straße vor dem Eingang, er ist nicht alleine und will noch etwas mit seinen Kumpels trinken gehen. Vielleicht kommt er in einer halben Stunde wieder vorbei. Nachdem die dritte Band ihren Auftritt beendet hat, wechsele ich zu der großen Halle mit dem Dancefloor für Wave (und vielleicht etwas Italo). Es sind wirklich eine Menge Leute da, ich setze mich etwas abseits am Rand und schaue der tanzenden Menge zu ... die BPM-Zahl ist zu schnell für mich und meinen Schuhen mit den (moderat) hohen Absätzen. 1 Uhr nach Mitternacht, eine weitere Nachricht von ihm, vielleicht kommt er in einer Stunde vorbei. 2:30 Uhr, während ich die Dancefloors zwischen den zwei Hallen wechsele, fällt mir auf, daß es anfängt zu regnen - alle meine Fenster in meiner Wohnung sind weit geöffnet, um die Zimmertemperatur von 30°C auf erträgliche 20°C abzukühlen. Ich verlasse das kleine Festival und laufe zurück zu meinem Auto, kurz vor 3 Uhr schreibe ich ihm noch eine Nachricht, ob ich auf ihn warten soll oder nicht, auf die ich aber keine Antwort bekomme. Zurück in meiner Wohnung (es war nur ein leichter Regen) kann ich die Fenster schließen, mir im Badezimmer wieder das Make-up aus dem Gesicht waschen und mich ins Bett legen ... 3:30 Uhr, er schreibt, er will vorbeikommen (was er nicht tut, ich schlafe die Nacht alleine). (Ende Teil 1/4)

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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