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Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[30.04.17 / 11:34] 2 Jahre HRT - Was hat sich verändert?

"Titten" (ein kleines A-Körbchen), Aufhalten des beginnenden Haarverlustes auf dem Kopf und Behalten meiner langen blonden Haare (leicht fülliger), verlangsamtes und feineres Wachstum der anderen Haare am Körper, weichere Haut und leichte feminine Gesichtszüge, hormonelle Schwankungen durch alle Hochs und Tiefs des weiblichen Zyklus, (extreme) emotionale Schwankungen durch alle Hochs und Tiefs des weiblichen Zyklus, stärkere Neigung zu Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen, Einnahme von Antidepressiva, Gewichtszunahme um ein paar Kilos.

Was hat sich nicht verändert?
Stimme, Statur, Schuh- und Kleidergröße.

Würde ich es wieder tun? Ja.

[23.04.17 / 14:01] Freitag Abend, zurück in Leipzig für zwei Nächte. Den ganzen Tag beobachte ich schon ab und zu mein Telefon, ob mein Freund mir eine Nachricht schreibt ... das Telefon ist auf "lautlos" eingestellt und bleibt es auch, als ich mich kurz nach Mitternacht in mein Bett lege. Von den drei Nachrichten, die er mir die Nacht noch schreibt, bekomme ich nichts mit ... ich gehe schon seit längerer Zeit nicht mehr abends weg.

Sonnabend - diesen Tag habe ich für eine meiner "extremen Shopping-Touren" vorgesehen. Nach einem kleinen Frühstück in meiner Wohnung fahre ich den frühen Nachmittag in die Leipziger Innenstadt, parke mein Auto in dem Parkhaus beim Hauptbahnhof und laufe dann weiter in die Fußgängerzone ... zielgerichtet zum ersten meiner beiden favorisierten Schuhläden. Ich bin auf der Suche nach etwas für den Sommer ... luftig, leicht, bequem zu tragen, ohne Absätze - vielleicht Espadrilles oder Ballerinas? In dem ersten Laden fallen mir nur die Schuhe auf, die ich sowieso schon habe - klar, die sehen immer noch todschick aus (speziell die schwarzen Pumps mit der Sportsohle), aber ich kann unmöglich weite Strecken (Shopping-Touren) damit laufen. Weiter zum nächsten Schuhgeschäft.
In dem zweiten Laden (den mit der riesengroßen Auswahl an Schuhen in der Größe 41 und 42) schaue ich mir jedes einzelne Paar in den langen Regalreihen ganz genau an, für meine spezielle Suche nach dem richtigen Paar nehme ich mir sehr viel Zeit ... zum Glück sind die Schuhe in den Regalen nach Farbe sortiert, Weiß, Rot, Beige kann ich gleich überspringen und mich der schwarzen Auswahl widmen. Espadrilles mit der Sohle in Naturfaseroptik sind wohl irgendwie aus der Mode gekommen, Keilabsätze sind zu unflexibel und die zwei Paar Sommerschuhe ohne Absätze mit den Luftlöchern, die ich anprobiere, sehen alles andere als attraktiv an meinen breiten Füßen aus. Mein Blick fällt auf zwei Paar "geschlitzte", schwarze Lederstiefeletten für den Sommer am Ende der Regalreihe. Ein Paar sieht besonders gut aus - und ist auch besonders teuer und "Made in Italy", aber der Reißverschluß hinten an der Ferse schreckt mich ab. Zusätzlich zu den (für mich) viel zu hohen und schmalen Absätzen werde ich die Schuhe wahrscheinlich nach dem potentiellen Kauf und den langen Fußmärschen ganz sicher verfluchen, sie sehen wirklich wahnsinnig gut aus, sind aber total unpraktisch - reine Sitzschuhe. Meine Kaufentscheidung fällt auf das zweite (und günstigere), mehr konservative Modell mit den moderaten Blockabsätzen (wie ich sie an allen meinen Stiefeletten trage) ... aber eigentlich wollte ich ja was ohne Absätze kaufen. Zu spät, schon stehe ich an der Kasse und bezahle mein neues Paar Schuhe (noch eins mehr im Regal).

Weiter in das nächste Kaufhaus (das mit den teuren Markensachen). Im Internet habe ich mir schon ein paar Bikini-Teile und Badeanzüge eines nicht näher genannten australischen Labels angesehen - und mir ist bewußt, die hübschen, jungen, blonden Models sehen darin umwerfend aus, aber das muß nicht unbedingt auf mich zutreffen. In einer Umkleidekabine vor dem Spiegel anzuprobieren ist immer besser als blind im Internet zu bestellen. Tatsächlich sieht das eine schwarz-weiße Bikinioberteil, das mir im Internet auf den Fotos so gefallen hat, an mir gar nicht so gut aus - dafür gefällt mir aber das andere schwarze Bikini-Set in der mehr sportlich geschnittenen Linie, genau das Richtige für meine "kräftige" Figur (in Größe 38, 1,70 m und 62,5 kg). Wenn ich das Teil schon vor 3 Wochen in Tel Aviv am Strand angehabt hätte ... wenigstens weiß ich jetzt, wo ich so einen speziellen Strand finden kann, an dem ich mich so blicken lassen kann. Weiter zur Kasse, nochmal einen kleinen dreistelligen Betrag hinblättern.
Ich bleibe im Shopping-Rausch, nach einer kurzen Pause für das Abendessen in einem thailändisch- und vietnamesischen Bistro ("Thai Tofu, scharf") gegen 18 Uhr, bewege ich mich wieder zurück zum Hauptbahnhof in Richtung des Parkhauses zu meinem Auto ... ich komme in der Einkaufspassage am Hauptbahnhof wieder an einem Unterwäschegeschäft vorbei. Zum Glück habe ich den Tag wieder eine Strickjacke mit Reißverschluß unter meinem schwarzen Mantel an, das macht es in der Umkleidekabine wesentlich leichter, ständig neue Sachen anzuprobieren. Auch dieses Geschäft verlasse ich nicht, ohne zwei BHs (und ein Paar Socken) zu kaufen - einen schwarzen Sport-BH gegen die unangenehmen Vibrationen und Stöße beim Auto- und Motorradfahren und einen zweiten, attraktiveren BH mit einem "bemerkenswerten" Push-up-Effekt (wenn die 75 A beim Anprobieren nicht zu eng sitzt und nicht unter den Achseln quetscht - kauf ich den, vorne herum kann ich immer noch reinwachsen). Mit drei Einkaufstüten endlich zu meinem Auto laufen und den heutigen Einkauf in den kleinen Kofferraum meines sportlichen, roten Roadsters verstauen (eindeutig ein "Tussi"-Auto in dem ich mit Absätzen besser fahren kann, als ohne).

Zurück in meine Wohnung, ich muß nach meiner mehrstündigen und anstrengenden Einkaufstour eine Dusche nehmen. Mein Freund hat mir die Nacht zuvor eine Nachricht gesendet, er will ab 22 Uhr in der Südvorstadt sein und ausgehen, diesen Abend ist dort ein Straßenfest und die Straße mit den Bars ist nur für Fußgänger geöffnet. Ausgehfertig (mit etwas Kajal und gewechselten schwarzen Stiefeletten) nehme ich kurz vor 22 Uhr die Straßenbahn in Richtung Südvorstadt - wenn ich da mit dem Auto nicht durchfahren kann und da viele Menschen sind, dann werde ich da in der Nähe wohl auch keinen Parkplatz finden. Auch die Straßenbahn fährt nicht durch die für das Fest gesperrte Straße und ich muß wieder von der nächstbesten Haltestelle viele Schritte zu Fuß laufen. Ein eiskalter Wind fegt durch die dunklen Straßen, wer kommt denn auf die Idee, so ein Straßenfest mitten im Winter, Ende April, stattfinden zu lassen? Ich hätte noch einen Schal anziehen sollen. Als ich das Straßenfest erreiche und durch die Menschenmengen laufe, wird mir wieder bewußt, wie sehr ich mich vor solchen überfüllten Plätzen und -ganz besonders- betrunkenen Menschen fürchte. In einer "leeren Blase" um mich herum auf einer für den Verkehr gesperrten Kreuzung, versuche ich meinen Freund zu erreichen, frage ihn, wo ich ihn in der ganzen Menschenmenge finden kann. Er wird mir nicht antworten, später werde ich erfahren, daß er wahrscheinlich nie hier war. Mit jedem Schritt weiter heraus aus der mit vielen angetrunken Menschen überfüllten Straße (für mich die Hölle) verfinstert sich meine Stimmung, ich laufe eigentlich immer alleine durch die Gegend ... ich habe gar keinen Freund.
Beim Warten an der Haltestelle auf die nächste Straßenbahn zurück zu meiner Wohnung überlege ich, wie ich schonend mit ihm Schluß machen könnte ... er soll mir wenigstens das Schlüsselpaar für meine Wohnung wieder zurückgeben. In dieser angekommen, schließe ich die Tür von innen ab und lasse den Schlüssel stecken ... ich will nicht, daß er später die Nacht wieder betrunken in meine Wohnung kommt, mich aus dem Schlaf reißt und Sex von mir fordert. Das Telefon lasse ich weiter auf "lautlos", lege es ganz weit von meinem Bett entfernt auf den Bartisch an der Küche, werfe noch eine extra hohe Dosis von Antidepressiva-Tabletten ein (gegen, wie ich es ihm in meiner letzten Nachricht an ihm schreibe, "traumatic stress disorder" und um mich durch die Nacht zu bringen) und falle in einen tiefen Schlaf. Erst den späten Sonntag Vormittag werde ich wieder wach und lese die neuen drei Nachrichten von ihm, die er mir gegen 3 Uhr nachts geschrieben hat - er war wirklich nicht den Abend zuvor in der Südvorstadt, war irgendwo in der ganz weit entfernten Plattenbausiedlung am anderen Ende der Stadt in einer Wohnung, um sich dort mit Bekannten zu betrinken (er nennt das "Party" machen) und wollte wieder, daß ich ihn (betrunken) von da abhole ... genau so, wie ich es in meiner düstersten Vorahnung den Abend zuvor bei meinem Gang durch die Hölle (das Straßenfest) schon vorausgesehen habe - dafür bin ich einfach nicht mehr da.

[07.04.17 / 21:39] Wenn ich beim Ohrlöcher-stechen-lassen schon umkippe*, wie soll das dann erst bei der "großen" Operation werden? Meine Ohrläppchen zieren jetzt zwei metallisch glänzende Ohrstecker aus Titan, durchstochen beim Tattoo- und Piercingstudio meines Vertrauens mit sterilen Besteck und dem Behandlungsraum gleich eines Behandlungszimmers einer Arztpraxis. Jetzt nur nicht daran rumfingern an der Einstichstelle, der Körper mit seinen Wundheilungskräften macht das schon von alleine. In etwa 3 Monaten kann ich dann meine teuren und mit winzigen Diamanten besetzten Ohrringe ausprobieren.

*(Der Moment, wie die Nadel oder die Kanüle die oberste Haut durchsticht, ist mir sehr vertraut ... das mache ich an meinem Körper schon seit 15 Jahren - nur die Nervosität, die ungewohnte und neue Umgebung in dem Studio und die Nadel von einem bis dahin fremden Menschen führen zu lassen, läßt meinen Kreislauf einbrechen ... aber auch nur ganz leicht.)

[02.04.17 / 10:39] Niemand wartet auf mich den Freitag Abend am Flughafen in Berlin, niemand empfängt mich um Mitternacht am Bahnhof in Leipzig ... anderthalb Stunden zuvor schreibe ich meinem Freund noch eine Nachricht, "Back in Germany."

Ich warte auf ihn in meiner Wohnung, in meinem Bett ... irgendwo zwischen 3 und 4 Uhr in der Nacht, gebe ich das Warten auf, werfe eine Tablette zum Schlafen ein. 6 Uhr morgens und er schließt meine Wohnungstür auf ... das Geräusch reißt mich aus meinen Träumen, ich bin viel zu benommen, um auf ihn zu reagieren, "Anyway, it's so nice to have you here." Ich suche seine Nähe, er schläft neben mir ein ... auf meine Frage, wo er seit Mitternacht war, antwortet er nicht.

Irgendwann den frühen Sonnabend Nachmittag klingelt sein Wecker mehrmals und er wacht auf, zieht sich schnell an und verläßt meine Wohnung um zu seiner Arbeit zu gehen. Er fragt mich nicht, wo ich war, wie es mir geht, keine Umarmung, kein Kuß ... kein Sex. Ich habe immer mehr das Gefühl, ich verliere ihn ... und ich habe keine Kraft mehr, dagegen anzukämpfen oder das zu verhindern. Er hat mitbekommen, daß ich wieder Tabletten nehme ... Antidepressiva.

Die nächste Nacht zum Sonntag sitze ich erst in einer Bar irgendwo in Leipzig, warte auf eine Nachricht von ihm ... und schlafe dann doch wieder alleine in meiner kleinen Wohnung in Leipzig.

[01.04.17 / 02:28] Tag Nr. 6 in Tel Aviv - der letzte, halbe, angebrochene Urlaubstag auf meiner Reise. Frühstück gegen 10 Uhr vormittags (nach dem Check-Out im Hotel) in einem Café nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Es ist eigentlich eine kleine Bäckerei mit handgemachten Kuchen, Croissants und anderen süßen Backwaren. Die beiden Croissants, die ich mir zum Frühstück bestelle (+ einem großen Cappuccino) sehen wirklich sündhaft köstlich aus, mein ganzes Kleingeld verschwindet in der Dose an der Kasse mit der Aufschrift "Tips". Zurück zum Hotel, ein Taxi bestellen und zurück zum internationalen Flughafen südlich von Tel Aviv. Mein Flug geht zwar erst in 5 Stunden - aber zumindest die letzten 3 Stunden sind wirklich notwendig, um durch alle Sicherheitschecks und Sicherheitskontrollen durchzukommen (weit mehr als ein Checkpoint) ... und ich muß auch noch zu dem Stand im Transitbereich, um die israelische Mehrwertsteuer auf meinen gekauften Diamantschmuck wieder zurückzubekommen, erst jetzt sind sie wirklich zollfrei (und unter dem Limit für die Einfuhr nach Deutschland). Durch den "Duty Free"-Bereich weiter zu dem Gate für meinen Abflug - das Flugzeug nach Berlin-Tegel hat Verspätung und ich plane schon alle Möglichkeiten was passiert, wenn ich den späten Abend in Berlin strande ... 17 Uhr, der Boarding-Schalter wird geöffnet und ich gelange ins Flugzeug.

Etwa 4 Stunden später, Landung in Berlin-Tegel ... und eine weitere Verzögerung, da kein Bus vorhanden ist, um die Passagiere nur ein paar Meter weiter über das Rollfeld zum Ankunftsterminal des Flughafens zu fahren. Im ungünstigsten Fall verbringe ich eben die Nacht von Freitag auf Sonnabend in irgendeiner Disco in Berlin bis 5 Uhr morgens. Weiter zur Gepäckausgabe, meinen kleinen Rollkoffer abholen und weiter mit dem Bus zum Bahnhof Zoo ... ich wollte doch eigentlich zum Berliner Hauptbahnhof? Falscher Bus, mit der S-Bahn zurück zum Hauptbahnhof - die Zeit tickt, ich will den letzten ICE nach Leipzig um 22:27 Uhr noch erreichen. Zum Glück bin ich in Deutschland gelandet und auch dieser ICE hat ein paar Minuten Verspätung und ich kann noch entspannt einsteigen. Wenige Minuten vor Mitternacht komme ich mit dem ICE am Hauptbahnhof von Leipzig an (verpasse die Straßenbahn) und nehme ein Taxi zu meiner Wohnung - endlich ankommen, endlich auspacken, endlich duschen und mich danach ins Bett legen und mein Tagebuch schreiben ... vor nicht allzu vielen Stunden war ich mit meinen Füßen noch im Mittelmeer (und im Spiegel entdecke ich eine leichte "Bikini-Bräune"). (#6)

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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