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Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[28.02.17 / 21:35] 1 Jahr und 10 Monate HRT - 2 Uhr, 3 Uhr, 4 Uhr, 5 Uhr ... 8 Uhr? Bestimmt drei Stunden Schlaf. Wie sehr sich doch die schlaflosen Nächte denen vom Februar/März des letzten Jahres ähneln (scheint wohl so eine Art "saisonbedingte" Schlaflosigkeit zu sein). Ich wollte es so ... und die Schlaftabletten / Antidepressiva komplett absetzen (kalter Entzug) - da muß ich jetzt durch. Ich hoffe wenigstens auf einen kleinen Nebeneffekt auf der Körperwaage ... 63,9 kg? Nein, die Digitalanzeige pendelt doch noch auf die 64,0 kg den heutigen Morgen.
Möglicherweise (laut der Meinung meiner Hausärztin) verursacht die konstante Therapie mit den weiblichen Hormonen, bei eigentlich gleich bleibender Dosierung, erst den Monatszyklus (einer Frau) mit den unterschiedlich stark schwankenden Hormonwerten in meinem Körper - das würde wieder ziemlich genau zu den paar Tagen (bzw. Nächten) mit den massiven (und jetzt unbehandelten) Schlafproblemen passen. Das passiert mir eben jetzt alle 28 Tage, ich wollte ja auch das komplette Programm.

[26.02.17 / 21:55] Die Nacht von Freitag auf Sonnabend versuche ich noch in meiner anderen Wohnung zu schlafen ... es funktioniert nicht. 3 Uhr, 4 Uhr, 5 Uhr, 6 Uhr - immer wenn ich mich wieder hinlege, rasen meine Gedanken. Spätestens in der Morgenstunde zwischen 5 Uhr und 6 Uhr bekomme ich wieder meinen Nervenzusammenbruch, breche in meiner Verzweiflung in Tränen aus. Ich schaffe das alles nicht mehr ... zuviel auf einmal. Die Sache mit dem Marokkaner, daß ich mit ihm so gut wie über das Telefon Schluß gemacht habe. Mein Freund in Leipzig, die anstrengende Wochenendbeziehung, das ständige Hin- und Herwechseln zwischen meinen beiden Wohnungen. Die Arbeit während der Woche, die anstehenden Termine mit der Psychologin, dem Vorgesetzten und dem Betriebsrat - sie haben über die Psychologin alle von meiner MS erfahren und legen mir nahe, mich mit den Schwerbehinderten gleichstellen zu lassen. "Behindert" ... dabei zeige ich doch überhaupt keine MS-Symptome, bin weit entfernt von einem ständigen Behinderungsgrad. Einzig allein meine Depression (mit Schlafproblemen) und die Fatigue (ständige Müdigkeit) könnten ein paar Prozentpunkte bringen. 5:50 Uhr und ich stehe auf, es hat keinen Sinn mich noch weiter zum Einschlafen zu zwingen ... zu viele innere Konflikte.

Den ganzen Sonnabend wandere ich nur umher, wie ein untoter Zombie ... irgendwo zwischen todmüde und gezwungen dazu, wach zu sein. Die 150 km Autobahnfahrt am Sonnabend Vormittag überstehe ich einigermaßen gut ... ich fahre besonders vorsichtig und aufmerksam - zu lauter Heavy Metal Musik und dem ständigen Drang, auf die Toilette zu müssen. Es ist nicht meine erste Autobahnfahrt vollkommen übermüdet, ich kenne die Tricks. Ich will nur vor 12 Uhr mittags in meiner Wohnung in Leipzig sein, mich endlich in mein anderes Bett legen und den frühen Nachmittag etwas ausruhen ... vielleicht finde ich meinen Freund schlafend in dem Bett vor.
Gegen 11 Uhr den Sonnabend Vormittag schließe ich meine Wohnungstür auf, sie war verschlossen - aber an meinem Bett erkenne ich, er hat wirklich darin geschlafen ... die Nacht von Donnerstag auf Freitag. Endlich kann ich mich für zwei Stunden hinlegen ... vielleicht schlafe ich sogar für ein paar Minuten kurz ein. 14:30 Uhr oder so - und ich stehe wieder auf, wenn ich die Nacht nicht schlafen kann, setze ich mich manchmal (aber selten) vor dem Computer (so wie diesen Morgen etwa 10 Stunden zuvor). Es ist taghell und mein Körper ist auf den Tagmodus eingestellt. Es ist sogar so sonnig, daß ich den ganzen Schmutz in meiner Wohnung sehe - ich hatte mir sowieso vorgenommen, dieses Wochenende hier etwas sauber zu machen (besser als den ganzen Nachmittag auf das Einschlafen zu warten). Der Fußboden muß endlich mal feucht durchgewischt werden, das Bad auch - und wenn ich schon dabei bin, mache ich den Rest des Bades (alles was sich darin befindet) auch gleich mit sauber. Die kleine Küchenecke ist irgendwann ein anderes Wochenende mit dran (alles auf einmal kann ich eben nicht mehr schaffen).

Die schlaflose Nacht zuvor habe ich noch nach der Adresse von dem Club gesucht, in der an diesem Abend ein kleines Konzert stattfinden soll. Vergeblich ... sie halten ihre Adresse nicht ohne Grund geheim - entweder du gehörst zur Szene und kennst den Ort durch Weitersagen - oder du bist ein Smartphone-süchtiger Internet-Hipster und unterstützt so böse Sachen wie Gentrifizierung und bist da nicht erwünscht. Es ist nur für mich schade, da die Papier-Flyer (wie diesen, den ich letztes Wochenende in der Bar in Connewitz eingesteckt habe) seit vielen Jahren meine einzige Informationsquelle in der Szene sind ... auf einigen frühen Exemplaren standen wenigstens noch die Adressen mit drauf. Ich bin sowieso viel zu müde und möchte eigentlich gar nicht mehr ausgehen ... ich hoffe auf eine erholsame Nacht mit etwas Schlaf.

18 Uhr, kurz unter die Dusche (die letzte liegt ja schon 12 Stunden zurück) und weiter in die Innenstadt von Leipzig, etwas essen. Auf den schwarzen Kajal für den Abend, verzichte ich bei meinem Anblick im Spiegel meines Badezimmers. Ich sehe aus, wie ein Heroin-Junkie auf Entzug mit den dunklen Augenringen - schon 34 Stunden ohne Schlaf (und immer noch weit entfernt von meinem fragwürdigen Rekord vom letzten Jahr mit einer über 60 Stunden dauernden Wachphase).
Ich möchte etwas japanisches essen, etwas leichtes, was die anstehende Nacht nicht zu sehr im Magen liegt (ich muß es mir ja nicht unbedingt schwerer machen, als es so schon ist). Es gibt da noch eine Sushi-Bar in der Leipziger Innenstadt, die ich noch nicht kenne - ich nehme an dem Bartresen Platz, beobachte die im Wasserlauf vorbeiziehenden Schiffchen, bestelle mir etwas zu trinken (ohne Koffein) und nach und nach die kleinen Portionen zum Essen. Die zweite kleine Schale Reis dekoriere ich oben drauf noch mit den dazu bestellten "Tempura"-frittierten Garnelen - so wie ich es von meiner Reise nach Tokio gewohnt bin ... "Benutze die Stäbchen oder verhungere!" Tatsächlich reichen die zwei kleinen Schalen Klebereis für eine sättigende Mahlzeit aus (+ den bestellten zusätzlichen Köstlichkeiten und einer vorbeischwimmenden Portion Sushi), kurz vor 22 Uhr den Abend verlasse ich wieder die Sushi-Bar. Mein Weg führt an einigen anderen Bars in der Innenstadt vorbei, aber es ist zu voll (und draußen zu kalt) ... und die Sushi-Bar war ja auch irgendwie eine Art Bar. Zurück zu meinem Auto auf dem Frauenparkplatz in dem gut beleuchteten (und teuren) Parkhaus in der Innenstadt an der Oper. Wenn ich mich spätestens 23 Uhr und noch vor Mitternacht in mein Bett lege, kann ich vielleicht etwas schlafen (hoffentlich wird es keine zweite schlaflose Nacht - das überlebe ich nicht ... übertrieben ausgedrückt).

23:25 Uhr und ich lege mich in mein Bett ... wo ist eigentlich mein Freund? Ich habe nur sein Kopfkissen neben mir. Die Tür ist nicht von innen verriegelt, das Telefon ist auf die leiseste Lautstärke eingestellt - aber nicht stumm. Ich muß tatsächlich eingeschlafen sein, als 5 Minuten nach Mitternacht eine Nachricht von ihm kommt - er ist gerade wieder mit seiner Arbeit fertig und fragt, wo ich bin (in meinem Bett natürlich und schlafend). Wird er vorbeikommen? Liege ich jetzt die ganze Nacht wach und warte auf ihn? 3 Uhr nachts und ich werde durch das Geräusch der aufschließenden Wohnungstür geweckt, er kommt herein und macht das Licht an. Ich schaue auf mein Telefon (mir war da so, als hätte ich etwas gehört), tatsächlich eine Nachricht von ihm ... und ich habe wirklich drei Stunden geschlafen. Ziemlich glücklich über meine paar Stunden Schlaf und seinem Besuch bei mir, begrüße ich ihn freudestrahlend (aber bleibe in meinem Bett liegen). Ich muß doch aufstehen und setzte mich mit ihm auf ein paar Sitzkissen an meinem ziemlich niedrigen Wohnzimmertisch (die Holzpalette). Er trinkt noch ein mitgebrachtes Bier, raucht eine Zigarette (am Fenster) und ich frage ihn, wo er die letzten drei Stunden war (mit Freunden in einer Shisha-Bar). Zeit in mein Bett zu wechseln, und etwas Sex ... er scheint auch ziemlich müde zu sein, will es aber nicht zugeben. Er hat die Wochenendschicht von jemanden anders übernommen. Wir schlafen ein ... zumindest er, ich versuche noch seinen Arm, den er um mich gelegt hat, vorsichtig zu entfernen, wandere im Dunkeln durch meine Wohnung, gehe ins Bad, suche meine Unterwäsche, öffne noch eine Wasserflasche und lege mich wieder zu ihm. Auch ich schlafe wieder ein.

Halb Elf den Sonntag Morgen bin ich wieder wach ... 3+5? Das müßte für eine komplette Nacht mit Schlaf gereicht haben. Auch mein neben mir schlafender Freund wird im Laufe des Sonntag Mittags kurz wach - er hat mir die Nacht noch den Sex am Morgen versprochen (und Kondome hat er auch gekauft). Die eine Stellung (ich glaube, sie steht sogar im Kamasutra) ist besonders tief und intensiv, er kniend, ich fast Kopfstand (so eine Art Reiterstellung im Vertikalen ... mit der erstgenannten haben wir angefangen). Wie gewohnt, schläft er danach wieder ein, ich liege noch etwas neben ihm und stehe dann auf. 13 Uhr, Zeit für Frühstück (den Abend zuvor gekaufte Olivenbrötchen und Nuß-Nougat-Creme) und Zeit für eine ausgiebige Stunde im Bad, bevor er gegen 14:30 Uhr auch aufsteht (die Weckfunktion von seinem Telefon). Wir wechseln die Besetzung des Bades und er zieht sich nach einer kurzen Dusche wieder an, ich bin auch schon angezogen und stehe ein paar Schritte erwartungsvoll neben ihm. Wieder kein Abschiedskuß, "See you" und er schließt die Wohnungstür hinter sich. Zumindest ich setze mir jetzt einen Kaffee auf, ich muß den Sonntag Nachmittag noch meine schwarze Bettwäsche abziehen ... so viele Flecken.

[24.02.17 / 21:07] Dinge die nicht passiert sind ... seit einer Woche telefoniere ich wieder mit dem Marokkaner, der zweite Termin für die "spezielle" Party in dem Sexclub bei Hannover steht wieder an. Er möchte wissen, ob ich ihn dieses Mal begleite ... ich bin sein Escort für diese Nacht. Sonntag Nachmittag, kurz nachdem mein Freund meine Wohnung verlassen hat, packe ich alle meine Sachen für den bevorstehenden Freitag Abend zusammen, mein kurzes und schwarzes One-Shoulder-Kleid, mein Parfüm, mein Make-up, mein schwarzer Nagellack. Noch ein paar Nächte bis zu dem geplanten Treffen mit meinem Liebhaber ... je näher ich dem Termin komme, desto schlafloser werden die Nächte. Irgendwann gegen 3 Uhr die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag breche ich in Tränen aus, ich habe da kein gutes Gefühl bei der Sache - und Bauchschmerzen. Wenn ich etwas 100% vertrauen kann, dann meinem Bauchgefühl. Ich kann doch nicht mit jemanden anders in einen Sexclub gehen und meinen liebsten Freund, von dem ich mir wünschte, er würde mich auf der Stelle "wegheiraten", im Unwissen zurücklassen. Ich versuche irgendwie einen mentalen Abstand zu dem Marokkaner aufzubauen, verliere mich in der Phantasie, ich bin wirklich nur eine Prostituierte - es ist nicht mehr, als nur ein Auftrag für eine Nacht ... doch es funktioniert nicht. Es tut mir leid, aber so eine Frau bin ich nicht.
Donnerstag Abend und er ruft noch ein weiteres Mal an, um den Ort und den Zeitpunkt für ein Treffen mit mir den nächsten Tag zu vereinbaren - 18 Uhr im Hauptbahnhof von Hannover, er kommt mit dem Zug aus Richtung Berlin, ich aus Richtung Wolfsburg (parallel). Ich stimme erst zu, stehe während des Telefonats in meinem Badezimmer (die andere Wohnung) und erzähle von meinem mitgebrachten Make-up und Parfüm - und daß ich gerade dabei bin, meinen Körper auf die bevorstehende Nacht vorzubereiten (bedeutet Rasieren). 40 Minuten später und ich breche wieder in Tränen aus, ich schaffe das nicht - ich versuche ihn anzurufen und meine Gefühle zu beschreiben und das Treffen abzusagen ... es ist besetzt. Er erhält von mir nur eine SMS mit einer kurzen Botschaft, "Es tut mir leid" ... er wird darauf nicht mehr antworten.

Jetzt sitze ich den Freitag Abend zu Hause vor meinem Computer ... ich bin nicht nach Hannover gefahren. Gedankenspiele, wenn ich es meinen Eltern nicht erklären kann, wo sich ihre Tochter die Nacht herumtreibt und was sie da tut - ist es nicht richtig. Ganz im Gegenteil, sie wissen von meinem syrischen Freund und daß ich mit ihm schlafe (ich glaube, ich habe es mal angedeutet), damit habe ich kein Problem. Nur meine marokkanische "Affäre" ... er will, daß ich in dem Sexclub nur mit ihm Kontakt habe, keine weiteren Männer anspreche, die komplette Nacht mit ihm verbringe, mich hübsch anziehe und einen Lippenstift trage (ich habe ihn das gefragt, ob ich vorher noch einen kaufen soll - ich trage doch schon seit Jahren keinen Lippenstift mehr). Und das wichtigste, er hat kein Hotel für uns gebucht, kein Hotelzimmer vorher (mit Badezimmer), keines nachher (mit einem Doppelbett in seinen Vorstellungen - nicht in meiner) ... wenn die Nacht beschissen läuft, könnte es sein, daß ich dann gegen 3 Uhr nachts in der Eiseskälte irgendwo in der näheren Umgebung von Hannover alleine herumstehe ... in meinem kurzen schwarzen Kleid. Kein Auto, kein Bahnhof, kein Taxi. Wenn ich wirklich professionell als Escort arbeiten wollte, hätte ich wenigstens ein billiges Hotelzimmer für mich alleine als Rückzugsort miteingeplant ... aber nur in einer Großstadt (so wie in meiner Vergangenheit) und nicht irgendwo außerhalb.
Ich werde mein ungetragenes Kleid und mein unbenutztes Make-up wieder in meine große Umhängetasche packen und zu meiner kleinen Wohnung in Leipzig fahren ... mein Freund schläft da bereits schon alleine in meinem Bett (er hat mir eine Nachricht geschrieben). Wenn ich solche Sexclubs besuche, dann entweder nur mit ihm oder alleine ... "Folge deinem Herzen", "Mach was du für richtig hältst", "Du mußt es nicht tun, wenn du es nicht willst" (ich habe zu viele Bollywood-Filme gesehen).

[19.02.17 / 23:14] Der Pflanze geht es gut, etwas strapaziert durch meine Behandlung, aber irgendwie noch lebendig und grün (weitestgehend). Nach zwei Wochenenden den Freitag Abend wieder zurück in meiner Wohnung in Leipzig ... und meinen Freund lasse ich kurz vor 22 Uhr auch wieder von meiner Ankunft wissen und ermutige ihn, noch einmal die Schlüssel zu meiner Wohnung zu benutzen (nicht daß ich ihn, durch mein rüdes Verhalten das letzte Wochenende, irgendwie sensibel getroffen haben könnte). Die einzige Nacht, in der er die Schlüssel zu meiner Wohnung benutzt, ist die einzige Nacht, in der ich die Tür von innen verriegele.

Ich habe eigentlich gar keine so große Lust, dieses Wochenende in Leipzig auszugehen, ich bin kurz davor, mich den Freitag Abend gegen Mitternacht ins Bett zu legen ... als eine Nachricht von ihm kommt und er mich fragt, ob ich die Nacht ausgehen möchte. Innerhalb weniger Minuten ziehe ich mich wieder um, werfe mein ganzes Zeug in die Handtasche, schließe die Wohnungstür und laufe wieder zurück zu meinem Auto. Es ist kurz nach Mitternacht und ich antworte ihm auf seine Nachricht und frage, wo ich ihn abholen kann (ich kann es mir denken, wahrscheinlich wieder ganz nah bei seiner neuen Arbeitsstelle im Zentrum von Leipzig). Während ich mit dem Auto dorthin fahre, erreichen mich weitere Nachrichten von ihm auf meinem Telefon und er beschreibt mir, wo er gerade ist und in welche Bar er gerade versucht reinzukommen (nachdem er seine Arbeit beendet hat). Ich folge ihm mit meinem Auto bis in die Südvorstadt von Leipzig ... er sieht mich sogar, wie ich dort die eine Kreuzung abbiege, auf der Suche nach einem Parkplatz (auffällige Blondine in einem auffälligen kleinen, roten Roadster). Nur das mit dem Treffpunkt habe ich falsch verstanden - nicht in der orientalischen Shisha-Bar, sondern davor. Ich parke mein Auto in der Nähe, suche ihn nur kurz in der Bar ... und treffe ihn endlich, zehn Minuten vor 1 Uhr nachts, vor der Bar. Mein Liebster, verzeih mir, wie ich die letzten Wochenenden mit dir umgegangen bin ... ich behalte die Gedanken für mich und versuche es nur durch eine enge Umarmung auszudrücken.

Wir laufen die Bars in der Südvorstadt ab, schauen in einige rein und entschließen uns dann endlich für eine. Er bestellt sich ein Bier und für mich eine Cola (für alles, was er dieses Wochenende für mich und sich zu Essen und zu Trinken bestellt, muß ich ihm vorher Geld leihen ... er ist gerade ziemlich blank, weder ein altes noch ein neues Monatsgehalt). In der Bar fällt uns ein merkwürdiger Typ auf, er scheint betrunken und quatscht die wenigen Gäste an ... auch uns (ich verstehe nicht wirklich, was er sagt). Zuerst kein Problem, wenn wir uns belästigt fühlen, können wir ihn rausschmeißen lassen (er wird seit einiger Zeit von den Angestellten der Bar beobachtet). Ich bin vorsichtig, ich kann betrunkene Menschen nicht einschätzen. Mit der Zeit wird der Tonfall zwischen meinem Freund und dem anderen angetrunken Gast aggressiv, mein syrischer Freund reagiert äußerst sensibel auf Rassismus, steigert sich da rein - und trifft in diesem Moment auf jemanden, der mit Rassismus provoziert. Ich sitze auf einem Barhocker zwischen den beiden im Spannungsfeld ihres Gesprächs ... und verliere mehr und mehr die Kontrolle, ich bin mit der Situation überfordert, starre aus dem Fenster auf die beleuchtete Straße in der Nacht ... und will eigentlich nur weg. Ich habe Angst, daß die Situation eskaliert und es zu körperlicher Gewalt kommt.
Während die beiden sich streiten, sitze ich nur dazwischen an dem Tisch und halte meine Hände schützend vor das Gesicht ... und meine Nase. Ich werde überrannt von meiner Erinnerung an genau jene Nacht viele Jahre zuvor, in der mir dann durch einen Faustschlag die Nase gebrochen wurde ... nur ging es damals nicht um den rassistischen Haß, sondern um den Haß in Verbindung mit Homophobie und Transphobie. Ich habe Angst um meinen Freund, daß ihm das gleiche passiert. Die Angestellten der Bar greifen ein und werfen den Typen raus, die Lage entspannt sich und ich kann mich wieder etwas beruhigen. Wir trinken noch etwas, unterhalten uns über die Situation (haßerfüllte Idioten gibt es eben überall auf der Welt ... auch wenn sie nicht immer gewalttätig sind) und beschließen dann irgendwann zwischen 3 und 4 Uhr den Sonnabend Morgen zu gehen und wieder zurück zu meiner Wohnung zu fahren. Vorher bestellt sich mein Freund noch etwas zu Essen an einer die Nacht geöffneten Imbißbude (ich fahre auch sehr vorsichtig, als er den Burger auf meinem Beifahrersitz ißt).

Zurück in meiner Wohnung, kurz ins Bad und mich danach von ihm ausziehen lassen ... gefühlt mehr als zwei Stunden haben wir dann danach Sex in den unterschiedlichsten Stellungen - und es ist nur noch ein Kondom in der Packung übrig. Ich lasse mich dazu hinreißen, mehrmals hintereinander ungeschützt Sex mit ihm zu haben ... vor einer Woche war ich noch etwas gesundheitlich angegriffen wegen einer "unbekannten" Virusinfektion mit Fieber für eine Nacht - ob ich das von ihm habe, zwei Wochenenden zuvor? Wenn ja, dann ist es jetzt auch egal und er kann alles mit mir machen (außer die Reihenfolge anal-oral). Ich deute hinterher nur wieder auf den Flyer der HIV/Aids-Hilfe auf meinem Bartisch und sage ihm, daß ich eigentlich sonst immer vorsichtig bin - es gibt nur zwei Menschen in meinem Leben, die ungeschützt Sex mit mir hatten ... vielleicht auch drei. Die bläuliche Färbung des Nachthimmels draußen vor den Fenstern in meiner Dachgeschoßwohnung deutet auf den bevorstehenden Anbruch des Morgens hin, wir legen uns nach der anstrengenden Nacht endlich schlafen.
Ich glaube nicht, daß ich dabei etwas mehr als 2 Stunden durchgehend schlafe, die meiste Zeit liege ich den Vormittag nur wach neben ihm. Als ich aufstehe und ins Bad gehe, hat er noch einmal Sex mit mir vor dem Waschbecken. Als ich gerade mit dem Duschen fertig bin und nur mit der Unterwäsche und nassen Haaren durch meine Wohnung laufe, hat er noch ein weiteres Mal Sex mit mir vor meinem Bartisch ... schon lange kein Kondom mehr. Irgendwann davor oder danach, aber so gegen Mittag, kocht er einen arabischen Kaffee auf meiner Herdplatte und serviert ihn mir an meiner Minibar. Er zieht sich an und muß wieder zu seiner nächsten Schicht an diesem Wochenende, natürlich will ich ihn dann wieder kurz nach Mitternacht abholen.

Sonnabend Nachmittag, ich muß noch ein paar Einkäufe in der Innenstadt von Leipzig machen. Eine neue Sprühflasche zum Benebeln meiner Pflanzen mit Wasser (der Kunststoff der alten Flasche wurde zu spröde und ist mir das Wochenende zuvor zerbröselt). Weiter zu den großen Fachmärkten für Heimelektronik am Hauptbahnhof und in der Innenstadt, einen neuen DVB-T2-Receiver für das Antennenfernsehen kaufen (nur das Modell ohne Kartenslot für Pay-TV - so etwas unterstütze ich nicht ... mir reicht "Arte" als einziger, unverschlüsselter ÖR-Sender aus). Und weiter durch die verschiedensten Buchhandlungen, einen kleinen Reiseführer mit Karte für meine nächste Flugreise kaufen. "Wohin" ich demnächst fliege, lasse ich meinen Freund nicht wissen, als Araber sympathisiert er doch sehr stark mit der palästinensischen Bevölkerungsgruppe.

Kurz nach Anbruch der Dunkelheit, so gegen 18 Uhr, habe ich meine drei Einkäufe erledigt und esse noch etwas bei einer asiatischen Schnellküche in der Innenstadt auf dem Weg zum Parkhaus unterhalb des Leipziger Hauptbahnhofs. Zurück in meine Wohnung, ich bin spürbar noch viel mehr müde als den Abend zuvor ... kein Wunder, nach so einer Nacht und dem Morgen mit wenig Schlaf. Die Kaffeetassen in der Spüle müssen weiter warten, ich muß mich etwas hinlegen und ausruhen, bevor ich die Nacht wieder ausgehe. Ich bin zwar immer müde - aber ich schlafe nie. Kurz vor 22 Uhr, Zeit für den Abwasch in der Spüle, eine kurze Dusche, das allabendliche Hormon-Ritual und mich für die Nacht vorbereiten (eigentlich nur den Kajal ... und Beine rasieren). Kurz nach 23 Uhr und ich laufe wieder zurück zu meinem geparkten Auto ... ich habe die schwarzen Stiefeletten gewechselt, die mit den "kubanischen Absätzen" machen eindeutig mehr Lärm auf dem Kopfsteinpflaster. Wieder dorthin zurück, wo ich schon die letzte Nacht auf meinen Freund warten wollte ... nur eben näher an seinem Arbeitsplatz, es gibt keine Arbeitskollegen, denen ich irgendwie auffallen könnte (zumindest nicht in dieser Schicht).

Ich warte eine halbe Stunde in meinem Auto, ich bin viel zu früh ... irgendwo 100 m vor mir springt ein Marder auf die dunkle Straße und "interessiert" sich für ein geparktes Auto. Es wird kalt und die Fenster in meinem Auto beschlagen, mein Freund weiß gar nicht, daß ich hier bin ... ich schicke ihm eine SMS, nicht daß ich umsonst auf ihn warte. Er kommt tatsächlich ein paar Minuten nach Mitternacht von seiner Arbeit und öffnet die Tür auf der Beifahrerseite, er steigt ein und wir überlegen uns noch eine ganze Weile, wo wir jetzt hinfahren könnten. Dieses Wochenende ist gerade nichts los in Leipzig, kein Gothic-Konzert oder Disco für mich. Wir lassen die Bars aus der Südvorstadt links liegen und fahren weiter in das angrenzende Connewitz. Noch ein Mitternachtsdöner für ihn in dem gefühlt immer geöffneten orientalischen Schnellimbiß (für mich nur Falafel) und weiter zu den alternativen Bars auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Wir laufen noch ein paar Bars ab, bevor wir uns dann für eine entscheiden und am Bartresen Platz nehmen. Ich gebe ihm meinen letzten 10-Euro-Schein und ein paar Münzen, damit er für uns was zu Trinken bestellen kann ... ab jetzt habe ich nur noch 80 Cent in meiner Handtasche.
An der Bar unterhalten wir uns noch etwas ... er scheint auch ziemlich müde zu sein. Mein Freund erzählt von seiner neuen Arbeit (keine Details) und seiner Idee, unser Gehalt und unsere Wohnungen zusammenzulegen ... auf meine "spezielle" Nachfrage hin, können wir auch heiraten - wegen den steuerlichen Vorteilen. Willst du mir nicht endlich mal einen Antrag machen? Bin ich so romantisch verblendet? Ich behalte meine Gefühle und meine Gedanken für mich. Auch diese Nacht verlassen wir die Bar so zwischen 3 und 4 Uhr morgens und laufen wieder zurück zu meinem Auto.

Zurück in meiner Wohnung, ich brauche etwas länger im Bad ... er ist bereits in meinem Bett eingeschlafen, als ich mich danach zu ihm lege. Auch für mich wird es eine ruhige Nacht mit etwas mehr Schlaf, als die Nacht zuvor. Irgendwann den späten Sonntag Vormittag wache ich wieder auf, esse etwas, gehe ab und zu ins Bad, gieße meine Pflanzen und lege mich immer wieder zu ihm ... er schläft weiter. Nur als ich unter der Dusche stehe, steht er auch auf und kommt zu mir ins Bad ... den Morgen zuvor habe ich ihm noch das Handtuch gereicht, jetzt hält er mir das Handtuch, als ich mit dem Duschen fertig bin (danke). Kein Kaffee - kein Sex - er zieht sich wieder an und muß zur nächsten Arbeitsschicht an diesem Sonntag. Nur nächstes Wochenende hat er frei, da könnten wir etwas zusammen unternehmen ... ich sehe ihn wieder, wie er meine Wohnungstür hinter sich schließt und mich wartend zurückläßt.

[12.02.17 / 17:19] Ich tue es ... ich nehme Kontakt zu dem Chirurgen auf - und zu meinem Therapeuten, falls noch ein weiteres Indikationsschreiben für die geschlechtsangleichende Operation benötigt wird.

So viele Fragen, Sorgen und Ängste ... "paßt" mein Freund da überhaupt rein? Bin ich zu eng / zu wenig Tiefe? Ist das überhaupt robust? Und ... verliere ich dadurch nicht den besonderen Teil meiner Attraktivität, das besondere "Extra"? (Ich will es nicht, wollte das "Teil" nie.) Bin ich für ihn danach weniger interessant und wird er mich deshalb verlassen? Und ... überstehe ich das Ganze überhaupt psychisch und physisch, all diese Strapazen? Was kann ich von dem Ergebnis erwarten, nichts mehr als Schmerzen? Eine künstlich offen gehaltene Wunde? Zumindest ist es nicht meine erste Operation (das nimmt mir etwas die Angst).

Es war immer mein Wunsch ... ich bleibe jetzt nicht stehen.

[06.02.17 / 00:23] 3:30 Uhr den Sonntag Morgen, ich werde etwas müde und beschließe, zu gehen. Zurück zu meinem Auto, zurück zu meiner Wohnung, zurück zu dem fast identischen Parkplatz von letzter Nacht, mehrere Minuten Fußweg von meinem Zuhause entfernt. Kurz nach halb Fünf schicke ich ihm noch eine letzte Nachricht und lade ihn irgendwie zu mir ein. Das Türschloß ist diesmal nicht von innen blockiert, aber er soll mich bitte nicht erschrecken, wenn er kommt und ich noch schlafe ... ich habe manchmal wirklich böse Alpträume. Ich verkrieche mich in unsere gemeinsam genutzte Decke.
Kurz nach 8 Uhr den Sonntag Morgen wache ich schlagartig auf ... habe ich geschrien? Ein Knall, ein Beben, ein Alptraum ... ich atme schnell und aufgeregt, mir laufen die Tränen aus den Augenwinkeln. Mir wird bewußt, daß ich nicht Angst vor ihm, sondern -um- ihn habe! Ich greife nach dem Telefon, schreibe eine Nachricht, frage ihn, ob alles in Ordnung ist ... und nutze die Rückwärtstaste, um die Nachricht wieder Zeichen für Zeichen zu löschen. Ich beruhige mich, möchte ihn nicht durch meine Nachricht aufwecken ... wo immer er jetzt auch schläft. Ich schlafe tatsächlich doch noch einmal ein (aber nur für zwei oder drei Stunden).

10:56 Uhr erreicht mich dann endlich seine Nachricht, er hat bei engen Familienangehörigen übernachtet und entschuldigt sich sogar dafür, daß er deshalb nicht zu mir kommen konnte ... das ist ok für mich. Ich bin den Sonntag Morgen auch schon aufgestanden und kümmere mich um meine Pflanzen.

Der Ficus verträgt das hier stark kalkhaltige Wasser nicht, am dicken Wurzelstamm sind weiße Flecken aufgetaucht ... wie Kreide. Da aber immer noch neue Triebe sprießen, verzichte ich erstmal auf die Düngung. Ich nehme mir vor, das kleine Bäumchen demnächst mit Regenwasser zu gießen. Viel mehr Sorgen macht mir der dickblättrige Geldbaum - hier haben sich überall weiße, pelzige Stellen an den Astgabeln und Blätteransätzen gebildet, Schimmelpilze? Schlimmer noch ... Wolläuse? Ein Blick in den Untertopf entlarvt die Staunässe - die Pflanze stand seit der Gießzeit eindeutig zu feucht ... so ganz ohne Tonkugel-Substrat (den hat nur mein Ficus). Radikal schneide ich die Sukkulente zurück, die ist sowieso in den letzten Winterwochen zu hoch gewachsen. Hoffentlich sind es keine Wolläuse, dann muß ich die Pflanze jetzt nur noch, nach dem Ausgießen des Übertopfs, weiter trocken stehen lassen (zur Vermeidung von Fäulnis). Den Ficus daneben, gieße ich auch nur sparsam. Die Haworthia als Neuerwerb aus dem Baumarkt, wird auch nur kurz unter der Dusche abgespült und steht dann in dem kleinen Übertopf abgetrocknet auf einem dazwischenliegenden Stück Küchenpapier. Zeit für Duschen (jetzt für mich) und Frühstück (zwei Brötchen und arabischer Kaffee mit etwas Kardamom).

Als ich gerade das Geschirr abspülen will, entdecke ich bei einem kurzen Kontrollblick auf meinem Geldbaum diese kleine, winzige Wollaus ... Spülmittel! Ich befülle meine Sprühflasche mit etwas Wasser und einem Tropfen "Fit" und schieße auf diesen widerwärtigen Parasit. Die vernichten mir auch ständig meine Chili-Pflanzen. Viel hilft viel und die Sukkulente geht in einem Sprühnebel aus Spülmittelwasser unter - aber meiner isoliert stehenden Pflanze im Badezimmer geht es gut, die hat keine Probleme. Die Zeit an diesem Sonntag Nachmittag rennt dahin, ich muß wieder meine Sachen packen und meine Zweitwohnung verlassen ... mal sehen, wie es meinen Pflanzen geht, wenn ich später wieder zurückkomme. (Ende Teil 3/3)

[06.02.17 / 00:22] Ungefähr so gegen 10 Uhr den Sonnabend Morgen (mein Telefon mit der Uhr liegt immer noch auf der Minibar) klingelt sein Telefon als Wecker. Ich bin schon ein paar Minuten länger wach und beobachte seinen Rücken, wie er neben mir schläft - genau deshalb verschwinde ich bei One-Night-Stands immer vor Sonnenaufgang ... ich verliebe mich sonst immer mehr in meinen Partner. Wie eine Wildkatze warte ich darauf, daß er sich umdreht und springe ihn an. Sex Nr. 2 für diese Nacht bzw. den Morgen. Er muß zu seiner Arbeit (Wochenendschicht) und zieht sich an, ich bleibe nackt auf meinem Bett hocken und beobachte, wie er wieder die Wohnungstür hinter sich schließt ... kein Kuß für mich. Ich muß auch endlich aufstehen, duschen, mich anziehen und von irgendwo ein Frühstück organisieren (hatte ja keine Zeit den Vorabend zum Einkaufen) ... für diesen Nachmittag in Leipzig plane ich wieder eine kleine Einkaufstour für meine Wohnung.

Das Frühstück wird ein mit Schokolade überzogener Pfannkuchen mit Nougatfüllung beim Bäcker in dem nächsten Discounter in der Nähe - das sollte für den Tag reichen. Mit dem Auto weiter vom Parkplatz der Kaufhalle, in Richtung der Innenstadt - zum nächsten Baumarkt. Mein Ficus verliert alle seine Blätter ... vielleicht sollte ich mal Dünger kaufen? Immerhin steht er trocken und im Licht des großen Süd-Ost-Fensters - und die Blätter fallen alle Grün ab, das macht mir Sorgen. Ich kaufe gleich noch Dünger für Kakteen mit ... und eine neue kleine Pflanze (+Topf), meine Sukkulentensammlung bekommt Zuwachs mit einer "Haworthia". Exakt 15:30 Uhr stehe ich an der Kasse des Baumarkts und fahre danach weiter zu den Möbelhäusern im Süden von Leipzig, ich bin auf der Suche nach einer kleinen Zweisitzercouch oder einer Liege in Einzelteilen nicht über 1,20 m - zum Transportieren und Hochtragen in meine Wohnung. Ich werde leider nicht fündig, die zwei leichten Stühle, die ich in dem Möbeldiscounter zusammenstelle, sehen vielleicht in etwa aus, wie eine Sitzbank in der Flugzeugkabine - bequem, um zu zweit darauf herumzuräkeln, sind sie aber nicht. Den frühen Abend wieder zurück in meine Wohnung.

Der Hunger macht sich in meinem Magen bemerkbar - aber ich will noch nichts essen ... mein Freund hat gesagt, er ist nach 20 Uhr mit seiner Arbeit fertig und ich kann ihn dann von dort abholen. Ich hoffe darauf, daß wir danach sofort etwas Essen gehen. Schnell noch einmal duschen, Hormongel auftragen und mich für die Nacht ausgehfertig machen. Schwarzer Kajal, Silberschmuck, schwarze Jeans, schwarze Stiefeletten mit Absätzen und zur Abwechselung mal ein enganliegendes, schwarzes Unterhemd mit Spitze - anstatt mit Spaghettiträgern. Vorbei die Gedanken von letzter Nacht ... "Gothic Girl" geht wieder aus. Gegen 20 Uhr fahre ich wieder in die Innenstadt von Leipzig und parke mein Auto zwei Straßenecken von seiner Arbeit entfernt (nicht damit die neuen Arbeitskollegen mich noch sehen könnten). Ungefähr eine halbe Stunde sitze ich in meinem Auto und warte auf eine Antwort auf meine Nachricht wenige Minuten zuvor an ihn ... nichts passiert. Ich habe Hunger, werde ungeduldig und starte den Wagen, um wieder in das Parkhaus in der Innenstadt zu fahren - ich will dort ganz in der Nähe eine Pizza essen und Bruschetta als Vorspeise.
Etwa zwei Stunden sitze ich in dem italienischen Schnellrestaurant (ich muß die Pizza schnell aufessen - sie wird sonst kalt), bestelle noch etwas zu trinken und wechsele den Platz von den Eßtischen hinüber zu einem Sofa. Weiterhin keine Nachricht von ihm auf meinem Telefon. Zurück zum Parkhaus, mein Auto auf dem Frauenparkplatz abholen (wo sonst) und weiter in die Südvorstadt von Leipzig ... ich habe mir da eine "schwarze" Discoveranstaltung für diese Nacht ausgesucht.

Auf dem Weg dorthin werde ich wieder von großen SUVs angehupt, schon das zweite Mal heute. Wahrscheinlich alles Männer die denken: "Lange blonde Haare + kleines rotes Auto = Frau am Steuer, ergo hupen und maßregeln, die soll von der Straße verschwinden!" Wenn mir das (als Frau) in letzter Zeit nicht so immer wieder passieren würde, könnte es mir ja egal sein ... tut es aber nicht. Männer sind grundsätzlich alles Arschlöcher ... es kommt nur darauf an, die wenigen, sympathischen Arschlöcher zu treffen. Ich versuche meinen Zorn zu unterdrücken, als ich (nach dem Parken meines Autos) zu Fuß zu der großen, irischen Bar mit dem kleinen Konzertsaal laufe. An diesem Abend treten dort zwei Gothic-Bands auf - die mich aber nicht so richtig interessieren. Ich überlasse den Platz an der Bühne lieber den Fans und entscheide mich dafür, erst später, nach Mitternacht, zu der Aftershow-DJ-Veranstaltung wieder zurückzukommen. Weiter zu Fuß zu den Bars am Südplatz (mir noch bekannt aus dem Wochenende zwei Wochen zuvor).
Mir fehlt irgendwie noch ein Nachtisch - in der mexikanischen Bar, in der ich kurz darauf Platz nehme, bestelle ich mir noch einen Karamellpudding ... unten karamellisierter, brauner Zucker, darüber Vanillepudding, darüber Schlagsahne - auf einen zuckersüßen, alkoholfreien Drink verzichte ich vorsichtshalber (das kriege ich sonst nie wieder runter von meinem Gewicht). Egal ... ich bin eine frustrierte Frau, ich darf das essen. Weiterhin keine Nachricht von meinem Freund auf meinem Telefon.

Kurz nach Mitternacht den Sonnabend Abend, stehe ich wieder vor dem Eingang der irischen Bar - hier war ich noch nie. Neugierig betrete ich die hübsch dekorierten Innenräume, auf der Suche nach dem kleinen Konzertsaal und einer Abendkasse ... eine Garderobe gibt es hier auch, ich muß nicht die ganze Nacht auf meinen Mantel aufpassen. Es ist gar nicht so voll, wie ich angenommen habe, wirklich eine entspannte Atmosphäre, nur schwarz gekleidete Menschen anwesend - eine echte "Trad Goth"-Veranstaltung ... sogar mit dem mir vertrauten Schema auf der Tanzfläche: Alle stehen am Rand und warten auf ihren Song, d.h. immer genug Platz zum Tanzen. Die Musikauswahl ist ziemlich gut (ich kenne ja die Namen der DJs auf dem Flyer). Anfangs schreibe ich in Gedanken noch die Playlist mit, stehe meistens am Rand (ärgere mich, wenn mir der Titel einfach nicht einfallen will), später ziehe ich meine dunkelgraue Fleecejacke aus und tanze mit. Ich bin zu fett geworden in dem wirklich enganliegenden schwarzen Top (hätte ich einen BH anziehen sollen?), der Karamellpudding muß irgendwie wieder runter ... nur noch Wasser für mich diese Nacht (und etwas Bewegung auf der Tanzfläche).
Immer wieder gehe ich zurück zu meiner abgelegten Handtasche und der Jacke und schaue auf mein Telefon. Ich habe ihm die Adresse genannt, aber leider weiterhin keine Nachricht von ihm, "Du verpaßt echt eine super Party mit richtig guter Musik!" Ich weiß, Gothic ist nicht so sein Ding ... er stellt mich nur ab und zu als seine immer in Schwarz gekleidete "Gothic-Freundin" vor. Die Umstände ähneln denen von vor zwei Wochen, als ich ziemlich verärgert war und alleine in der Disco stand - aber diesmal kann mir das wirklich alles egal sein. Ich bin es gewohnt, auf solchen Gothic-Veranstaltungen alleine zu tanzen und habe dabei meinen Spaß (und werde in Ruhe gelassen). (Ende Teil 2/3)

[06.02.17 / 00:21] Meinen Arbeitsplatz verlasse ich Freitag Nachmittag etwas früher (soweit es das Arbeitszeitkonto zuläßt), ich will den Freitag Abend zu einem Konzert in Connewitz - und mein Freund hat auch schon angefragt, ob ich den Tag wieder in Leipzig bin. Ich fahre zu meiner anderen Wohnung, eine Dusche nehmen, Beine rasieren, etwas essen, Testo-Blocker einwerfen und Hormongel auftragen (vor der Autobahnfahrt!) ... ich brauche mehr Zeit, als ich eingeplant habe (und dabei wollte ich eigentlich noch pünktlich zum Auftritt der Vorband in Leipzig sein). Währenddessen werde ich von meinem Freund geradezu mit SMS-Nachrichten bombardiert ... deren Sinn mir nicht wirklich erschließt. Irgend etwas zwischen vulgären Sätzen und "Herzchen"-Symbolen. Er will wieder, daß ich ihn von irgendeiner Adresse in Leipzig abhole - dabei bin ich doch noch gar nicht losgefahren und es wird den Abend noch mehrere Stunden dauern, bis ich in Leipzig ankomme ... und irgendwie habe ich auch meine Zweifel, ob ich ihn überhaupt dieses Wochenende treffen möchte. Während meiner Fahrt auf der Autobahn in der Dunkelheit des anbrechenden Abends denke ich an das Gespräch mit der Psychologin den Tag zuvor ... und an die Frage, ob ich mit ihm glücklich bin. Ich brauche sehr lange für eine Antwort ... eine zu lange Bedenkzeit. In Gedanken überlege ich mir, wie ich mit ihm über eine SMS Schluß mache: "I want my keys back!"

22 Uhr komme ich endlich im Süden von Leipzig an, ich bin direkt nach Connewitz gefahren ... ich hatte nicht wirklich die Absicht, meinen Freund irgendwo abzuholen. Für das Konzert an diesem Abend setze ich meine Gedanken der letzten Tage in die Tat um: Keine Absätze, keine kurzen Röcke (nur die Jeans), kein Make-up, kein Schmuck, keine Handtasche (alles in die Taschen der weiten Fleecejacke stopfen), die Haare teilweise durch den Schal verdeckt. Begünstigend kommt noch hinzu, daß ich für die Fahrt auf der Autobahn, durch die Dunkelheit und dem leichten Nieselregen auf der Windschutzscheibe, lieber meine entspiegelte Brille trage - keine Zeit für Kontaktlinsen. So ausgestattet (in meinen Augen am wenigsten attraktiv) stiefele ich in meinen klobigen Schnürstiefeln zu dem alten Kino, in dem die Konzerte für diesen Abend stattfinden sollen. An der Kasse erfahre ich dann: "Ausverkauft!" Ziemlich deprimiert laufe ich wieder zurück zu meinem Auto ... ich sitze noch eine ganze Weile auf dem Fahrersitz. Ich weiß nicht, was ich jetzt noch tun soll. Keine Ahnung, wohin ich jetzt noch fahren könnte. Mein Freund hat ein oder zwei Stunden zuvor seine letzte Nachricht an mich geschickt und fragt, wo ich bin. Ich antworte ihm ... aber werde darauf keine Antwort mehr bekommen.
Zurück zu meiner Wohnung in Leipzig, ewig lange einen weit entfernten Parkplatz suchen (das ist wirklich nicht mein Tag) und meine zwei Tragetaschen und den Einkaufsbeutel mit den Wasserflaschen aus dem Kofferraum nehmen und zu meiner Wohnung tragen. Nachdem ich endlich da angekommen bin, lasse ich meinen Wohnungsschlüssel von innen in dem Schloß stecken ... reine Vorahnung (oder Angst?), ich fürchte mich vor ihm, wenn er betrunken ist. Als ich mich gegen Mitternacht in mein Bett lege, lasse ich mein Telefon weit entfernt auf dem Bartisch an der Küche ... es ist schon den ganzen Abend auf "lautlos" gestellt.

6 Uhr morgens - ich höre wirklich alles. Ich höre, wie er die Treppe hochkommt und ich höre, wie er mit seinem Schlüsselpaar meine Wohnungstür aufzuschließen versucht. Spätestens als er ein paarmal bei mir klingelt, bin ich wirklich wach. Aufstehen oder Ignorieren? Ich öffne ihm in der immer noch währenden Dunkelheit der Nacht die Tür. "I'm tired", mein Schlüssel von innen ist gegen ungewollte Überraschungen die Nacht, während ich schlafe ... ich lasse ihn herein. Ein Blick auf mein Telefon, er hat wirklich noch eine weitere Nachricht an mich gesendet und seinen Besuch angekündigt. Ich mache ihm noch das kleine Licht über meinem Bett an, damit er in der Dunkelheit nicht versehentlich über meinen Holzpaletten-Wohnzimmertisch stolpert. Er entkleidet sich blitzschnell und legt sich in mein Bett, ich suche in aller Ruhe noch meine Leopardendecke (damit ich hinterher nicht friere, wenn er meinen Teil der Bettdecke wegnimmt) - und wir haben Sex. Etwas merkwürdiges passiert ... war ich seit Tagen ziemlich düster drauf, zaubert er mir beim Sex ein Lächeln auf mein Gesicht - wie macht er das bloß? Bin ich so einfach? Immerhin schmeckt sein Sperma diesmal nicht nach Bier und er scheint auch gar nicht angetrunken zu sein. Er schläft nach dem Sex sofort wieder neben mir ein, ich brauche noch etwas mehr Zeit, bis ich wieder in die Traumphase gelange (und die Sonne an diesem Sonnabend Morgen aufgeht). (Ende Teil 1/3)

[02.02.17 / 20:57] Die Minusstunden auf meinem Arbeitszeitkonto nehmen bedrohliche Ausmaße an, die nächsthöhere Führungsetage arrangiert ein Treffen mit der Psychologin der betrieblichen Sozialberatung und mir (bevor ich noch gekündigt werde). Ich muß darauf achten, daß ich nicht alle meine Schicksale preisgebe ... das wirkt sonst unglaubwürdig. Transsexualität (*), Schlafprobleme, Depressionen, 15 Jahre MS, Selbstmordgedanken und einen Freund mit einem Alkoholproblem - zuviel für 60 Minuten? Das mit den erlebten, sexuellen Übergriffen auf mich, verkneife ich mir (hat ja auch nichts mit der Arbeit zu tun).
Ich breite auf dem Tisch in dem Beratungszimmer meine ganze Zettelsammlung mit den bevorstehenden Arztterminen aus ... und meine fast aufgebrauchte, letzte Packung Antidepressiva. Dabei ist alles viel weniger dramatisch, als es aussieht: TS ohne große, persönliche Dramen, 15 Jahre MS ohne die schweren Symptome (der "milde" Verlauf) und meine jahrelang bewährte Therapie gegen die Suizidgedanken - einmal um die ganze Welt reisen (in Etappen). Die nächste Reise ist schon gebucht, Urlaub ist auch genehmigt - ich habe immer noch nicht alle "Gay Hot Spots" dieser Welt besucht (aber eigentlich bin ich nur das "T" in dem "LGBT").

(* Anscheinend gab es doch mehr Probleme mit meinem Wechsel vom männlichen zum weiblichen Mitarbeiter bei den anderen Arbeitskollegen (oder Führungskräften?), die mir irgendwie verborgen geblieben sind. Gedanke an die Chefs: "Könnt ihr mich nicht einfach in Ruhe arbeiten lassen?")

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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