morgana81 - gothic transgender AWAY WITH YOU - Covid‑19 pandemic 2020‑2023 🎈

Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[30.12.12 / 21:52] Zeit über das dahinscheidende Jahr zu resümieren (Retrospektive 2012) - einige "Trigger"-Erlebnisse haben sich mir in mein Gedächtnis gebrannt:

Mitte Juli, Berlin
Ich will die Nacht ausgehen und stehe im Bad meines Hotelzimmers vor dem Spiegel am Waschbecken. Wie all die anderen Nächte zuvor muß ich vorher mein Gesicht rasieren, naß und mit Klinge - erst mit den Strich, dann gegen den Strich, dann nochmal gegen den Strich, und nochmal gegen den Strich - und nochmal gegen den Strich und in alle anderen Richtungen, hoch, runter, rechts, links, diagonal.
Mittlerweile ist mein aufgerissenes Gesicht vollkommen blutig, soweit daß das Blut bis zum Hals herunterläuft. Ich verfalle vollkommen in den Wahn ein perfekt glattes Gesicht hinzubekommen, auch wenn das unmöglich ist und die letzten verbliebenen Haar-Stoppeln unter der Haut liegen - ich muß nur mit der Rasierklinge noch fester aufdrücken! Erst die schwindende Kraft in den Beinen stoppt das (schmerzhafte) Prozedere der Selbstverletzung. Eine danach aufgetragene, mehrere Millimeter dicke Schicht von Make-up läßt die übrig geblieben Haar-Stoppeln (oder Wunden) darin versinken.

September/Oktober, Bari/Genua
Als Abschluß meiner Reise nach Süd-Italien besuche ich eine alte Bekanntschaft von Früher mit dem Ziel die verschwindende Erinnerung an ein längst vergangenes "amouröses" Wochenende im Jahr 2004 etwas aufzufrischen. Das war damals mein einziger Versuch irgendwie normal oder "hetero" zu sein - ein einmaliges Erlebnis, welches sich nie wiederholt hat (es fühlt sich irgendwie nicht richtig an, das ist nicht das was ich will). Ich kann mich mit der männlichen Rolle einfach nicht identifizieren.
Natürlich freue ich mich sie wiederzusehen bei meinem 2. Besuch bei ihr an diesem Wochenende im Jahr 2012 - aber ich vermeide jeden körperlichen Kontakt. Es sind einfach keine Gefühle mehr da, und auch kein sexuelles Verlangen (das ist mir sowieso fremd). Ich begrabe die Vorstellung irgendwann noch einmal hetero oder "normal" zu werden.
Nach diesem Wochenende verabschiede ich mich von ihr mit einer einfachen Umarmung und reise zurück nach Genua. Gruselige Szenen spielen sich dort in dem Hotelzimmer im 7. Stock ab. In Gedanken versunken berechne ich die Aufprallgeschwindigkeit eines idealen Kugelkörpers ohne Luftwiderstand und schätze dabei die Höhe des Balkons im 7. Stock. Später die Nacht wache ich schreiend aus einem Alptraum auf und bekomme noch mit, wie die anderen Hotel-Gäste in den umliegenden Zimmern ihre Tür verriegeln.

Anfang November, Berlin
Eine ähnliche Situation wie im Juli des Jahres in Berlin. Ich wiederhole die Vorbereitungen im Bad des Hotelzimmers, denn ich möchte die folgenden Nächte noch in einen Club ausgehen. Anbei einige beschriebene Erlebnisse aus diesen Nächten:

Die 1. Nacht
Ich befinde mich auf dem Rückweg vom Club zum Hotel. In der U-Bahn-Station werde ich von einem Mann angesprochen (ansichts nichts Ungewöhnliches), das übliche Gespräch (siehst gut aus, bla,bla usw.). Ich brauche nur eine Station bis zu meinem Hotel, er steigt dort mit mir aus der U-Bahn aus und folgt mir im Dunkel der Nacht. Spätestens jetzt merke ich, dieser Kerl will eindeutig mehr. Es fällt mir schwer es in Worten auszudrücken - durch seine Berührungen verletzt er meine körperliche "Intim"-Distanz ... meine Grenze. Ein gruseliges Erlebnis (in Gedanken: "Faß mich nicht an!"). Zum Glück ist es zu meinem (Kamera-überwachten) Hotel nicht sehr weit.

Die 2. Nacht
Ich hätte nicht gedacht, daß ich so schnell auf hohen Absätzen bis zur nächsten U-Bahn laufen kann.

Die 3. Nacht
Ich trage jetzt keine hohen Absätze mehr, meine modische Entscheidung für diese Nacht fällt ganz klar auf die schweren Springer-Stiefel mit Stahlkappe (wenn nötig zur Verteidigung).
An diesem Abend werde ich in dem Club mehrmals von einigen netten Männern angesprochen. Darunter auch eine sehr angenehme Bekanntschaft. Ich mag es auf diese Art und Weise sympathische Männer kennenzulernen. Wir verlassen den Club in der zweiten Hälfte der Nacht und unternehmen noch einen entspannten Spaziergang durch die dunklen Straßen von Berlin bis zu seiner Unterkunft für dieses Wochenende (also ganz anders als die Situation mit dem anderen Kerl zwei Nächte zuvor).
Seine Einladung noch mit hinein zur Wohnung zu kommen und vielleicht ein Glas Wasser zu trinken nehme ich gerne an. Wir führen weiterhin nur sehr nette Gespräche und es passiert überhaupt nichts sexuelles. Mein Glück - denn ich kenne mein Problem, mein Gesicht, mein Aussehen, meinen Körper. Ich bin eine Kreatur der Nacht, getrieben von dem Zwang nur im Dunkeln zu leben und wie ein Vampir noch vor Sonnenaufgang zu verschwinden und in mein Hotel zurückzukehren.

Irgendwie habe ich aber auch Angst vor intimen Kontakten, besonders die Berührungen im Gesicht erzeugen bei mir eine panische Reaktion und die Furcht vor Enttarnung. Unter der dicken Schicht von Kosmetik lauert mein wahres Antlitz. Die Rasur vom Abend hält nur wenige Stunden. Ich werde auf diesem Wege niemals ein perfekt glattes Gesicht erreichen, niemals etwas erleben was über einen One-Night-Stand hinausläuft. Alles läuft immer nur bis zum Morgengrauen.

Ich kann so nicht mehr weiterleben, ich muß etwas unternehmen.

Bis 30 und nicht weiter!

[02.12.12 / 22:07] Mal eben schnell zu einem Trad. Goth / Post Punk Konzert nach Frankfurt a. M. - Die auftretenden Bands sind top ... nur das anschließende Warten in dem sich allmählich entleerenden Club, bis zum frühen Morgen und bis zur nächsten Zugverbindung am Bahnhof zurück, nervt.

[04.11.12 / 22:02] Drop Dead Festival 2012, Berlin - Ich bin zu beschäftigt damit, sexy auszusehen.
30 years of Deathrock, Babe!

[28.09.12 / 09:33] ... Ich muß feststellen, dieser Teil von mir ist entweder schon lange tot oder stirbt gerade ein ganzes Stück weiter.

"Ich habe alle Mythen zerstört und bin weiter bis an den letzten Funken Hoffnung gegangen, um ihn komplett auszulöschen."

(un amour fou)

[27.09.12 / 23:59] Ich verlasse Sizilien über die Straße von Messina mit dem Bus und einer kleinen Autofähre in Richtung italienisches Festland. Ich habe kein großes Interesse daran, die große Autofähre Palermo-Genua noch einmal zu benutzen. Der fensterlose Laderaum/Schlafsaal mit mehreren hundert Sesseln tief unten im Schiff ist ein Graus, und für die nochmalige Übernachtung auf dem Oberdeck fehlt mir eine Isomatte (nicht noch einmal ohne!).
Der Bus fährt in einer mehrstündigen "Odyssee" nach Bari, wo ich hoffe den Teil von mir zu finden, den ich vor langer Zeit hier verloren habe...

[26.09.12 / 19:08] Taormina - noch viel mehr Touristen - aber ansonsten eine optisch sehr ansprechende kleine Stadt an der bergigen Ostküste Siziliens. Ich besuche das "Teatro Greco" (das antike Amphitheater mit Blick auf den Ätna) und laufe durch die engen Straßen der Fußgängerzone der Innenstadt.
Zurück zum Hotel im Nachbarort nehme ich den Bus, unglücklicherweise verpasse ich meinen Haltepunkt - der auch der letzte in diesem Ort war - und fahre weiter in den darauf folgenden Nachbarort. Den Weg zurück, geschätzt 4 oder 5 Kilometer, laufe ich zu Fuß bergab auf der kurvigen Landstraße - bei Tageslicht und soweit es geht hinter der Leitplanke ... durch dichtes Gestrüpp und fiesen Dornensträuchern! Ich bin durch mit der Insel!

[25.09.12 / 22:16] Im Hotel bei Taormina erwartet mich ein erfreuliches Zimmer-Upgrade auf quasi "Junior Suite"-Niveau.

[25.09.12 / 15:37] In Siracusa angekommen, wollte ich eigentlich den archäologischen Park mit dem großen Amphitheater ansehen aber beim Anblick der Touristenmassen am Eingang kehre ich sofort um, mache Fotos durch den Zaun und laufe zurück zum Bahnhof (wo ich wieder ein, zwei Stunden auf den nächsten Zug weiter nach Taormina warte).

[25.09.12 / 11:54] Ein längerer Zwischenstop in der Barockstadt Noto (zu viele Touristen) - es dauert mehrere Stunden bis ein Bus zurück nach Siracusa fährt. An einer Bar wird mir versichert, das ist so in Sizilien und am Bahnhof würde ebenso kein Zug fahren.

[24.09.12 / 19:39] "Nichts - Teil 2" - obwohl es nur einige Kilometer bis zur nächsten Ortschaft sind, fühle ich mich wie abseits von jeder Zivilisation. Es gibt für mich absolut nichts zu tun oder zu unternehmen außer dem obligatorischen Wäsche waschen. Mir fehlt (m)ein Motorrad. (In dem anderen Landhotel gab es wenigstens Ponys.)

[23.09.12 / 20:31] ... Mit dem Zug am imposanten Vulkan Ätna vorbei, über Catania nach Siracusa. Es ist Sonntag und da fahren die meisten Züge nicht. Gegen Abend in Siracusa angekommen, gibt es keinen Zug mehr in das etwa 30 km entfernte Noto. Alle Taxis sind schon weg und eine Busverbindung gibt es um diese Uhrzeit scheinbar auch nicht mehr. Ich werde an einer Bar am Bahnhof angesprochen, ob ich ein Taxi brauche - für ein paar Euro bis nach Noto und noch ein paar Kilometer weiter in das wieder abseits gelegene Hotel - ich steige ein.
Nach einer für mich aussehenden Irrfahrt durch das Dunkel der anbrechenden Nacht, einem Tankstop und mehrmaligen nach-dem-Weg-Fragen komme ich tatsächlich heil an meinem Tagesziel an (dem Hotel irgendwo bei Noto) - Jetzt reicht es mir erstmal mit "Trampen".

[23.09.12 / 09:56] "Der gräßliche deutsche Tourist" stellt seinen Wecker am Sonntag Morgen auf 6 Uhr, macht Krach im Bad und plündert um halb Acht als Erster das Frühstücksbuffet im Hotel. Ich fahre mit dem Regionalzug früh gen Osten nach Messina, von dort aus sehe ich weiter...

[22.09.12 / 22:00] ...und Abends wieder Essen in den Straßen-Restaurants von Palermo (irgendwann finde ich noch heraus, wie das mit dem Bezahlen und dem Trinkgeld läuft).

[22.09.12 / 18:44] Der Touristentag in Palermo. Kurz vor Mittag mit einem Taxi nach Monreale zu dem dort liegenden Dom/Kloster ein paar Fotos machen und wieder zurück nach Palermo - wobei der Taxipreis extrem (!) teuer ist (dafür bekomme ich anderswo fast eine Nacht in einer Hotelsuite). Wahrscheinlich Touristenpreis, aber ich bin mit dem Bus-System am Hauptbahnhof einfach nicht zurecht gekommen.
Den Nachmittag habe ich dann mehrere Stunden dem großen botanischen Garten von Palermo gewidmet, um viele Fotoaufnahmen von Pflanzen und Bäumen zu machen. Auch ohne Teilnahme an dem chaotischen Verkehr gibt es in dieser Stadt viel zu Fuß zu entdecken.
Am späten Nachmittag dann Check-In in einem von mir schon vorher reservierten Hotel (das vom ersten Tag nach Ankunft der Fähre)...

[22.09.12 / 00:22] Gegen Mittag mit dem "Taxi" zurück zum Bahnhof von Castelvetrano (Taxi in Anführungszeichen, ohne Taxameter, Taxischild oder sonstigen Merkmalen die auf ein normales Taxi hindeuten könnten). Anschließend mit dem Regionalzug in einer mehrstündigen Fahrt nach Trapani (mit kurzem Aufenthalt) und dann weiter wieder zurück nach Palermo. Durch das kurzfristige Stornieren einiger Hotels ist jetzt eine Lücke entstanden, die ich füllen muß. Die geplante Tour an der Südküste fällt weg und ich beschränke mich auf die Nord- und Ostküste mit dem ausgebauten Schienennetz.
In Palermo am Abend angekommen, laufe ich die "Via Roma" entlang auf der Suche nach einem Hotel mit einem freien Zimmer. Es ist Freitag kurz vor dem Wochenende und die meisten Hotels sind voll belegt. Ich finde aber doch noch ein Hotel, das mir eine "Junior Suite" als letztes freies Zimmer anbietet - immer noch besser als eine Nacht obdachlos in Palermo. Nach Bezug der Suite verbringe ich den Abend in den belebten Straßen der Innenstadt (kehre aber schon kurz nach Mitternacht wieder zum Hotel zurück).

[20.09.12 / 22:05] "Nichts" - mehr kann ich auch nicht tun hier draußen, in dem abseits gelegenen Landhotel. Für Exkursionen in die nähere Umgebung fehlt mir der fahrbare Untersatz.
Ich wasche meine Wäsche nach einem 3-teiligen System (ein Set habe ich an, ein Set muß gewaschen werden, ein Set ist Reserve) und mache den Tag noch Fotos von der umliegenden Oliven-Plantage.

[19.09.12 / 23:39] Mit dem Regionalzug an der Küste vorbei und durch das Inland von Sizilien nach Castelvetrano. In einer Bar am Bahnhof dieses Ortes im Westen von Sizilien erkundige ich mich nach einem Taxi zu meinem Hotel. Die Einheimischen verstehen genauso viel Englisch wie ich Italienisch und empfehlen mir eine Buslinie in Richtung einiger Hotels. Ich nehme den Bus und muß feststellen - der Rat war zwar gut gemeint - aber der Bus hält nicht exakt da, wo ich gerne aussteigen möchte. Ich muß auf einer Landstraße einige Kilometer zurück laufen.
Bei Anbruch der Dunkelheit wäge ich ab, welche Option sicherer ist, mit schwarz-olivfarbenen Klamotten am Straßenrand weiterzulaufen oder doch lieber zu "trampen". In einem Restaurant am Wegesrand frage ich kurz nach und für mich wird eine Mitfahrgelegenheit für die letzten 9 Kilometer zum Hotel organisiert. In vollkommener Dunkelheit dort angekommen, checke ich an der Rezeption ein, lasse mir den Weg zum hoteleigenen Restaurant zeigen und nehme ein mehrgängiges, opulentes, sizilianisches Menü ein.

[19.09.12 / 13:50] Der Verkehr in Palermo ist so ähnlich wie in Indien, nur schneller. Nein, ich fahre hier wirklich nicht. Wer da nicht hinein geboren ist, hat keine Chance. Dafür wäre meine Maschine auch viel zu schwer und zu langsam, ich bin schon als Fußgänger komplett ausgelastet.
Auch gesehen diesen Tag: den Markt in den Gassen von Palermo auf den Weg zum Bahnhof.
(Anmerkung: die Sonne scheint immer noch.)

[18.09.12 / 23:53] Den Abend in Palermo im Hotel angekommen & Bezug des Zimmers - Wahnsinn! Ein "Bidet"! Und ein zuschaltbares Kosmetik-Licht am Spiegel! Ich fühle mich wie im Wunderland.
Denselben Abend war ich noch "tunesisch Essen". Die Prozedur der Bezahlung gestaltet sich doch schwieriger als gedacht - wenn mein Italienisch-Vokabular nur aus den Zahlen 1 bis 100 besteht (für das Zugfahren und die entsprechenden Lautsprecher-Durchsagen am Bahnhof).

[18.09.12 / 08:38] Die Nacht auf der Fähre an Deck verbracht (unter freien Himmel, und mit dem Regen-Poncho so eine Art "zeltartiges Etwas" aufgebaut). Die sternenklare Nacht und der Sonnenaufgang am Morgen entschädigen für den doch etwas frischen Wind an Deck.

[17.09.12 / 21:01] Den ganzen Tag auf dem Fährterminal in Genua vertrödelt.

[17.09.12 / 10:53] Alessandria, Vormittags, die Sonne scheint. Die flache Agrargegend um Milano sieht aus wie in einigen Teilen Deutschlands, das war damals auf meiner ersten Italien-Tour ein ziemlicher Schock für mich.

[16.09.12 / 23:59] Backpacking Sicilia (my Way):
Berlin, Mittags, am Autoreisezug-Terminal, die Sonne scheint - ich darf doch ohne Fahrzeug mitfahren. An Bord sind mehr Autos als Motorräder, hauptsächlich Enduros und Sporttourer (darunter ziemlich schwere Maschinen).

[15.09.12 / 16:08] Genauso spontan wie ich vor 2,3 Monaten die Sizilien-Reise geplant habe, genauso spontan werfe ich jetzt (24 Stunden vor Reiseantritt) alles wieder um, mache Anrufe, storniere einige Hotels, erkundige mich beim Autoreisezug ob ich auch ohne Fahrzeug bis Genua mitfahren darf (Antwort: "nein"). Fazit: ein Haufen Geld in den Sand gesetzt - ich fahre nicht mit dem Motorrad nach Sizilien.
Die letzte schlaflose Nacht beschlich mich ein Gefühl von Panik ... Horrorszenarien liefen vor meinem inneren Auge ab ... sturmartiger Regen, sauglatte, glitschige, rutschige Straßen, das Motorrad unkontrollierbar. Und dann die Geschichten über den chaotischen Verkehr in der Metropole Palermo! Nein ich fahre nicht.
Alles auf Anfang, alles noch einmal umdenken. Vielleicht mache ich in den nächsten Tagen lieber eine entspannte Backpacker-Reise durch Sizilien. Nur ich, ein leichter Rucksack - und der öffentliche Nahverkehr der Insel (Zug und Bus).

Manchmal versuche ich gewaltsam die Traumwelt mit der Real-Welt zu vereinen und scheitere doch an meinen Ängsten.

[01.09.12 / 16:39] Den neuen Song noch einmal remastered - die Synth-Spur und die Drum-Spur lagen knapp 67 Millisekunden auseinander...

[21.08.12 / 22:24] Neuer Song online - "Fragment" (mehr eine Zustandsbeschreibung, als ein Name). Nicht perfekt und etwas "sperrig" - aber eine gute Möglichkeit meinen neuen 4-Spur-Rekorder auszuprobieren.

[18.08.12 / 02:22] CD-Unboxing Nr. 7 - Dieses seltene Gothic-Rock-Schmuckstück suche ich schon seit Jahren ... irgendwo liegt bestimmt noch meine alte "Skeletal Family"-Musik-Kassette...

[15.07.12 / 18:50] Wieder mal das Wochenende ausbrechen und zwei Nächte in Berlin verbringen ... die erste Nacht in einem Klub irgendwo in Mitte, mit Bands und Live-Musik. Leider war es auch ein Raucher-Klub und ich mußte dann um 3 Uhr Nachts im Hotelzimmer mein sauteures Designer-Kleid mit der ebenso schweineteuren französischen Haarwäsche im Waschbecken vom Nikotin "befreien". Hat sich aber gelohnt - für die zweite Nacht konnte ich dann wieder auf der Tanzfläche im Strobolicht zu einer Mischung aus 80er Synth Wave und Italo Disco glänzen!
Ich lebe nur für das Wochenende - und das ist viel zu kurz.

[26.06.12 / 21:56] Urlaub beantragt und genehmigt - ich setze einen mehrere Jahre alten Traum in die Wirklichkeit um und fahre mit dem Motorrad nach Süditalien. Berlin - Genua und dann mit der Autofähre nach Palermo/Sizilien.
So richtig glaube ich erst daran, wenn ich es tatsächlich durchziehe... (ich zähle die Wochen rückwärts).

[30.05.12 / 22:35] Wieder zurück aus dem Pfingst-Wochenende in Leipzig - mit gemischten Gefühlen. Dieses Jahr war es wohl nicht ganz so gut wie im letzten Jahr, kein Wunder nach über 10 Jahren WGT-Erfahrung. Da entwickele ich auch Gedanken wie "die Luft ist raus", "der Spirit ist weg", "das Ganze ist nur noch eine riesengroße Freakshow für Exhebitionisten".
Doch weit abseits vom Geschehen, da gibt es sie noch - die kleinen Inseln - auf denen sich die in die Jahre gekommenen Musik-Fans dieser Gothic-Subkultur treffen, um ihre ebenso alt gewordenen Lieblings-Bands "von früher" in viel zu kleinen Veranstaltungsorten zu sehen. Gerade diese unscheinbaren Perlen im Veranstaltungsprogramm des WGT ziehen mich doch immer wieder nach Leipzig.

[06.05.12 / 18:16] Das Wochenende mal wieder in einer lokalen Punker-Kaschemme verbringen und ein paar Live-Bands sehen? Zumindest reißt mich diese Aktivität für ein paar Stunden aus der Lethargie des zombiehaften Arbeitsalltages, deren einzige Freude ein Excel-Dokument mit einem Zeitbalken darstellt, um überpünktlich, nach exakt 9 Stunden und 15 Minuten von der Arbeit zu verschwinden.

Arbeit ist und bleibt Scheiße (...und beraubt mich meiner ganzen Kreativität!)

[06.04.12 / 18:37] Ich gehe arbeiten. Ich habe kein Leben mehr ... nur noch automatisch funktionieren und "roboten".

[13.03.12 / 21:51] Neue Fotos online! Vier Exemplare in der Fotogalerie und zusätzlich noch zwei Extra-Bilder hier im Blog. Im Hintergrund der Foto-Performance läuft übrigens ein Musik-Album von Cindytalk (...the ghost never smiles...) - dementsprechend sehen die Fotos auch aus.

[01.03.12 / 20:40] Offiziell raus aus H4 - mein erstes Gehalt. Es ist nicht wirklich viel und grenzt nah am "Lohnwucher". Im Vergleich mit einem Tariflohn sind es 15 % weniger - weil "Ostzone", und noch einmal 15 % weniger weil... lange Haare (so aus Solidarität mit den anderen Frauen). Nimm es hin oder bleib noch ein paar Jahre länger arbeitslos!

(Ich ändere meinen Profil-Status von "studiert und langzeitarbeitslos (ich lebe von der Stütze) - die Gruppe der mittellosen Intellektuellen" / "studied and longtime graduate unemployment (I live off social benefits) - moneyless intellectual" auf "software engineering", ggf. kann ich hier noch einmal auf meinen alten Text zurückgreifen.)

- Arbeit ist Scheiße -

forever Punk

[27.02.12 / 05:24] Permanente Schlaflosigkeit und früh Aufstehen um zur Arbeit zu fahren, verträgt sich nicht miteinander. "Wenn du erst mitten in der Nacht mit Denken anfängst, ist es zu spät, dann schläfst du nicht wieder ein." Stattdessen lieber vollkommen übermüdet den Computer anwerfen und Text tippen ... total verrückt.

[12.02.12 / 14:36] Aufgeschreckt durch den Niedergang einiger großer File-Hoster, begebe ich mich auf einen mehrstündigen Beutezug durch die Weiten des Internets, zu den letzten verbliebenen Hosting-Anbietern. Auf der Suche nach so obskurem Material, wie digital kodierte Vinyl-Singles und 30 Jahre alte Kassetten-Aufnahmen von Synth-, Punk- und Wave-Bands aus der Frühzeit der 80er. Wäre doch sehr schade, wenn diese kostbaren Schätze einfach so verloren gingen.

[28.01.12 / 23:20] CD-Unboxing Nr. 6 - Unter anderem mit drei außergewöhnlichen Sängerinnen, die ich alle schon live auf der Konzertbühne erleben konnte.

[17.01.12 / 16:06] Zum Abschluß eine kleine Statistik...

2,5 Jahre H4

226 Bewerbungen
davon
155 Absagen (179 insgesamt) 41 Keine Antwort (46 insgesamt) 30 Gespräche (24 persönlich / 6 telefonisch) davon
24 Absagen 5 Keine Antwort 1 Angebot

...wäre nicht das Angebot als letzter Punkt, würde ich schreiben "Vernichtung durch Arbeitslosigkeit". Es hätten noch mehr Bewerbungen sein können, aber ich habe irgendwann einfach aufgehört.

[04.01.12 / 21:12] Ein Telefonanruf vom H4-Amt: "... Leistungsrechtliche Konsequenzen ..." (ist mir doch egal). Momentan verfolge ich mal wieder zwei Exit-Strategien aus dem H4-Sumpf - der Server läuft jetzt auch mit einem Apache, MySQL und PHP. Fehlt nur noch eine gute Geschäftsidee ... vielleicht als 1-click-Schmuddel-Hoster? (nein, eher nicht)
Ach ja ... Retrospektive 2011 - in Erinnerung bleibt auf jeden Fall mein Trip nach Kalifornien/USA - das Jahresevent 2011!

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Kommentar:

[05.12.22 / 17:34] Daniele1992: Hallo Morgana

Mail ist heute rausgegangen

LG Daniele

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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