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Erfolgreich ausradiert - von meiner alten Existenz bleibt nichts übrig.

[29.12.16 / 17:48] Erfolgreich ausradiert - von meiner alten Existenz bleibt nichts übrig. Die neue Karte der Krankenversicherung (mit alten Bild) kam schon Anfang der Woche mit der Post, die Info für meinen neuen Führerschein und der Brief zum Abholen meines frisch gedruckten Personalausweises und dem neuen Reisepaß kamen zusammen heute Vormittag. Erst zum Bürgerbüro meine neuen Ausweisdokumente in Empfang nehmen und überprüfen (ja, es steht wirklich ein "F" in meinem Reisepaß - für "female") und danach zum Straßenverkehrsamt, zur Führerscheinstelle und der Zulassungsstelle, meine Fahrzeugpapiere für den roten Roadster und das schwarze Rockermotorrad umschreiben lassen. Die Sprüche der Angestellten waren gut: "Heirat?" - "Nein anders" - "Achso, die andere Richtung" (Scheidung?) und "Wir hatten hier schon einmal so einen Fall, aber der war FzM."

Endlich, nach 1 Jahr und 10 Monaten Wartezeit, ist dieser Prozeß für mich abgeschlossen ... (nur der Umtausch der EC- und Kreditkarte wurde bei der Namensänderung bei meiner Bank vergessen, noch einmal nachgefragt und neue Karten bestellt ... die sollten in zwei Wochen auch noch dazu kommen).

[09.12.16 / 19:11] Jetzt ist es offiziell - 11 Wochen nach dem Gerichtsbeschluß erreicht mich per Post, in einem unscheinbaren Briefumschlag, meine Geburtsurkunde (die ich vor 3 Wochen angefordert hatte).

Vorname: Andrea

Geschlecht: weiblich

Endlich wurde dieser fiese Geburtsfehler korrigiert ... zumindest auf dem Papier.

[12.11.16 / 13:58] Post vom Amtsgericht - vielleicht endlich der rechtsgültige Beschluß? 7 Wochen später? Nein ... nur die Rechnung. Zusätzlich zu den 2000 Euro für die Gutachter kommen noch 10% Bearbeitungsgebühren für das Gericht mit drauf ... ohne daß meine Meldedaten irgendwie geändert wurden oder daß ich davon etwas mitbekommen habe. Andere Ämter adressieren weiterhin an meinen männlichen Vornamen. Wie lange wird das noch gehen? Wann werde ich nicht mehr das Gefühl haben, daß ich eigentlich nicht wirklich existiere?

[05.10.16 / 20:00] Einen Tag nach meiner Fotosession, in größtmöglicher Erwartungshaltung stiefele ich mit meinen alten Ausweisdokumenten, dem Beschluß für die Namensänderung und meinen neuen Fotos in das Bürgerbüro beim Rathaus - und werde jäh enttäuscht. Der Beschluß vom Amtsgericht ist erst in vier Wochen rechtsgültig und dann muß ich erst eine neue Geburtsurkunde beim Standesamt meines Geburtsorts (in dem Land, das es jetzt nicht mehr gibt) organisieren, bevor ich die nächsten Schritte unternehmen kann (bis dahin ist der "Wisch" nichts wert und hat keine Bedeutung für irgendwen).

[05.10.16 / 00:33] Schon mal neue Fotos für meine neuen Ausweisdokumente ... ich wünschte, ich würde beim fotografiert werden nicht immer so die Augen zusammenkneifen. Dafür zeigt das Foto aber genau die Stellen für die IPL-Nachbehandlung im Gesicht.

[27.09.16 / 19:27] Post vom Amtsgericht ... nach präzise einem Jahr und sieben Monaten erreicht mich der Gerichtsbeschluß, mein Vorname wird in "Andrea" geändert und ich gehöre jetzt offiziell zum weiblichen Geschlecht. Kommt da noch etwas? Ist es das jetzt? Ein förmliches Blatt Papier? So viel Lebensgeschichte steckt dahinter, seitdem ich mich 2004 zum ersten Mal in der Disco (in Leipzig) als "Andrea" vorgestellt habe.
Die Sache ist damit für mich noch nicht zu Ende, jetzt muß ich überall meinen Vornamen und mein Geschlechtseintrag ändern lassen ... Personalausweis, Reisepaß, Führerschein, Kontodaten / Bankverbindung, Krankenkasse, Arbeitgeber und weitere Versicherungen (Haftpflicht-, Unfall- und Lebensversicherung) sowie andere Verträge. Eine lange Liste, wenigstens das mit den Meldedaten bei meinen zwei Wohnsitzen geschieht automatisch und der Mietvertrag und die Stromversorgung laufen sowieso schon auf meinen weiblichen Namen und ... habe ich erstmal meine neue Geburtsurkunde darf ich endlich auch als Frau heiraten, das ist es wert.

(Natürlich lasse ich diese freudige Nachricht meinen Freund wissen und er ruft mich daraufhin an, um mir zu gratulieren. Total verknallt bringe ich nur wenige Wörter am Telefon raus...)

[07.08.16 / 23:47] Endlich kommt mal wieder etwas Bewegung in meine Personenstandssache und die Namensänderung - nach fast anderthalb Jahren nach meiner Antragstellung beim Amtsgericht und 5 Monate nach dem zweiten Gutachtertermin, wurde mir jetzt ebendieses, über 40 Seiten umfassende Gutachten, zugeschickt. Jetzt kann es sich nur noch um 2 oder 3 Monate handeln, bis mein (schon lange genutzter) weiblicher Vorname endlich rechtsgültig wird ... und ich vor dem Gesetz vollständig als Frau anerkannt werde. (Endlich heiraten!)

Nebenbei erwähnt ... das Wochenende konnte ich mich im engsten Familienkreis über interkulturelle Beziehungen austauschen ... Araber oder Perser (nie in einem Topf werfen!) oder andere ähnliche, patriarchalische Kulturen sind eben so, gestehen sich niemals Fehler ein ... und brauchen viel Geduld seitens der Partnerin. Meine Erwähnung, daß ich meinem ausländischen Partner sehr viel Geld geliehen habe (und den Betrag vielleicht nie wiedersehe), erntet etwas irritierte Blicke (fast schon "Alarmglocken") ... so etwas versteht auch nur, wer total verliebt ist.

[03.03.16 / 22:01] Ein Jahr nach meiner Antragstellung für die Namens- und Personenstandsänderung (exakt 1 Jahr und 1 Woche) habe ich meinen zweiten Gutachtertermin, in Halle. Auch diese Gutachterin ist wirklich sehr nett. Sie hat bewußt meinen Lebenslauf vorher nicht gelesen, um mich unbeeinflußt davon kennenzulernen. Die anderthalb Stunden erzähle ich so Dinge, die so nicht in meinem Lebenslauf stehen (u.a. meine frühe Kindheit). Der Bogen gestaltet sich weiter über meine Schicksalsschläge und schweren medizinischen Diagnosen in meiner Vergangenheit (mit bildlicher Darstellung meines einzigen Suizidversuches vor vielen Jahren) und weiter bis zur aktuellen Gegenwart, das letzte Wochenende mit meinem Freund - ich wünschte, ich könnte schwanger von ihm werden, aber das ist unmöglich. Meine Schlaflosigkeit führt sie als Psychiaterin auf eine aktuelle Depression zurück ... zu viele unverarbeitete, innere Konflikte. In 6 Wochen schickt sie den Bericht an das Amtsgericht. Dann noch ein, zwei oder drei Monate und ich sollte endlich meine neuen Dokumente und Ausweispapiere erhalten (und hoffentlich nie wieder als "Herr" angesprochen werden).

[13.11.15 / 14:59] Es kommt wieder etwas Bewegung in meine Personenstandssache. Für das zweite, noch fehlende Gutachten für die Vornamensänderung wird anstelle des Gutachters aus Lüneburg eine zweite Gutachterin aus Halle damit beauftragt. Halle liegt auch viel näher an Leipzig als Lüneburg.

[02.09.15 / 21:23] 4 Monate bzw. 18 Wochen HRT - 77 zu 87,5 cm? Das Doppel-A nimmt jedenfalls Form an. Manchmal wünschte ich mir, die anderen Menschen würden etwas mehr subtiler auf meine Brüste starren - und mich aufgrund meiner sehr tiefen Stimme nicht dann doch als "Herr" anreden. Ich kann ihre Irritation verstehen.
Die viel mehr neuen Emotionen unter den Östrogenen machen mir etwas zu schaffen. Es schwankt im Tagesverlauf ... manchmal könnte ich ohne Grund einfach nur weinen. Ich habe Angst, Angst vor einem depressiven Rückfall und Angst davor, daß mein Bartschatten im Gesicht wieder zurück kommt (ich will mindestens ein Jahr durchhalten, bis zur nächsten teuren IPL-Nachbehandlung). Dabei müßte ich doch eigentlich glücklich sein, glücklich über meinen neuen Körper, glücklich über meine Beziehung zu meinem Freund.
Stichwort Sex, nach fast einem Jahr auf Testosteronblocker ist dort unten wirklich alles tot. Durch die weiblichen Hormone habe ich aber eine neue weibliche Sexualität entwickelt und bin zum Glück nicht auf dieses "Teil" angewiesen.
Ach ja ... die Kopie des ersten Gutachtens für die Namens- und Personenstandsänderung ist mittlerweile auch mit der Post bei mir angekommen - ich bin natürlich transsexuell (was denn auch sonst).

[07.08.15 / 23:45] Erster Gutachtertermin für die Namens- und Personenstandsänderung in Berlin am frühen Nachmittag. Zuerst 30 Minuten im Wartezimmer Fragebögen ausfüllen (Anamnese), danach das Gespräch, welches ungefähr nur eine Stunde geht. Die Gutachterin ist auch Ärztin für Psychiatrie und Neurologie, daher ist das Erste über das wir sprechen, meine andere neurologische Erkrankung. Auf eine körperliche Untersuchung, wie ich sie sonst bei den Neurologen immer machen muß, wird verzichtet. Das Gespräch hat wirklich einen sehr netten Rahmen, ich erzähle erst ein wenig über meine Kindheit und die ersten Anzeichen der Transsexualität, über den inneren Konflikt (weibliches Bewußtsein vs. männliches, vorbestimmtes Leben), danach den weiteren Lebenslauf bis zu meiner Reise nach Kalifornien - und natürlich erwähne ich auch meinen aktuellen Freund. Sehr schnell ist die Stunde vorbei und ich kann mit der U-Bahn und dem Regionalzug wieder nach Hause fahren. Eine Kopie des fertigen Gutachtens (ich hoffe positiv) wird mir innerhalb ein oder zwei Wochen zugeschickt. Neue Information für mich: ich kann das Gutachten auch für die geschlechtsangleichende Operation verwenden. Outfit für diesen (heißen) Sommernachmittag: eine schwarze Jeans, ein schwarzes Tanktop, das grüne Häkeltop (nur bis Mittag), meine überdimensionalen "Ralph Lauren Sunglasses" und meine neuen schwedischen Ballerinas, die ich schon seit Tagen sehr schmerzhaft mit Ballerinasöckchen einlaufe.

[02.06.15 / 20:02] Posteingang der Zahlungsaufforderung über 2000 Euro vom Amtsgericht. Nach Einzahlung des Geldbetrags werden die beiden Gutachter für meine Vornamensänderung beauftragt. Die Richterin fand das so erwähnenswert, daß ich in der Oberstufe des Gymnasiums an den Sportkursen für Mädchen teilgenommen habe (für mich war das damals einfach nur normal und richtig), daß sie das unbedingt in ihrer Abschrift vom letzten Termin aufnehmen mußte.
5 Wochen HRT - der Brustumfang liegt jetzt bei 77 zu 84 (ich messe immer mehrmals und nehme die kleinste gemessene Größe als die realistischste). Mittlerweile habe ich die Dosis auf 4 Hub Estradiol-Gel täglich erhöht.

[16.05.15 / 19:06] Einkaufen in Leipzig. Das schwarze "One Shoulder" Kleid möchte ich in der Anprobe gar nicht mehr ausziehen, so sehr gefällt es mir. Nur das Bezahlen an der Kasse gestaltet sich schwierig. EC-Karte? Falscher Name. Personalausweis? Männliches Foto. Nur die Gesundheitskarte mit den passenden weiblichen Foto als Ersatzausweis rettet die Situation.

[23.04.15 / 19:40] Erster Anhörungstermin beim Amtsgericht betreffend der Namensänderung. Ich war zu faul einen neuen Lebenslauf zu schreiben und habe einfach den für den Therapeuten mit beigelegt - und die Richterin hat sich den sehr genau durchgelesen und nicht wenige Notizen gemacht! Meine Schundliteratur auf Telenovela-Niveau, mit all den Schicksalsschlägen und den verflossenen Liebschaften. Weiterer Ablauf: demnächst wird mir eine Zahlungsaufforderung um die 2000 Euro zugesandt (oder war es doch nur eine Anzahlung?), danach werde ich von den beiden Gutachtern in Berlin und Lüneburg (das ist ja schon fast Hamburg) kontaktiert. Mein Vorschlag für einen ortsnahen Gutachter war zu teuer. Wäre jetzt endlich mal mein Indikationsschreiben für die Hormone angekommen, könnte ich mir eventuell den zweiten Gutachter sparen. Weitere Info am Rande, die formale Geschlechtsänderung ohne vorhergehende Operation (seit 2011 möglich) ist nur eine Kann-Leistung, je nach Ermessen des Richters.

War ich für diesen Anlaß zu stark aufgebrezelt? Der Kajal ist erst Stunden später während der Arbeit zerlaufen.

[20.03.15 / 11:09] Zwischenstand: Termin beim Frauenarzt für Ende April, bis dahin sollte der Therapeut das Indikationsschreiben für die Hormontherapie fertig haben. Das Amtsgericht wollte noch ein paar Dokumente für die Namens- und Personenstandsänderung (also doch eine beglaubigte Kopie vom Perso und eine Meldebestätigung). Auf Arbeit bekomme ich irritierte Blicke wenn ich dort mit offenen Haaren und geschulterter Handtasche ins Büro komme, am nächsten Tag sind die Haare wieder nach hinten gebunden und ich trage einen Rucksack - da ist die Welt wieder in Ordnung für die männlichen Kollegen. Ich muß da noch ausprobieren, wie weit ich gehen kann und wo meine Grenzen liegen.

[16.02.15 / 22:14] Aktueller Stand der Therapie - mein neues, durchgehendes Auftreten als Frau in allen Lebensbereichen ist der Grundstein für die Hormonindikation als transsexuelle Patientin. Geplant für die nächsten ein oder zwei Termine, erscheint diese wieder in greifbarer Nähe. Derweil bereite ich schon den Antrag auf Vornamens- und Personenstandsänderung für das Amtsgericht vor, ich muß nur noch meinen 8-Seiten-Lebenslauf auf ein vernünftiges Format zusammenkürzen.

[21.06.13 / 21:35] Ein Foto von mir für die neue Krankenversicherungskarte? Ich habe da doch noch irgendwo ein Partyfoto von 2010 auf der Festplatte ... mal schnell mit Photoshop den Hintergrund retuschiert und online versendet - Wochen später tatsächlich im Briefkasten. Aufgedruckt auf einem kleinen Plastekärtchen, um in jeder Arztpraxis stolz und mit einem breiten Grinsen im Gesicht meine Identität mit einem offiziellen Lichtbild nachzuweisen!

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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